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Monat der Entscheidung für Israel

Herausforderungen an allen Fronten

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Herausforderungen an allen Fronten
Posted on: 
Fre, 16 Sep 2011   -0400
Monat der Entscheidung für Israel

Es ist gut möglich, dass September 2011 als einer der entscheidendsten Monate in die Geschichte des modernen Israels eingehen wird- inmitten einer Zeit, in der der Nahe Osten vor unseren Augen erschüttert wird.

Mit der sich abzeichnenden diplomatischen Auseinandersetzung über die Anerkennung eines Palästinenserstaats bei den Vereinten Nationen ist der September dieses Jahres im regionalen Kalender bereits als Schlüsseldatum gekennzeichnet worden.

Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) weigert sich, ihren unverantwortlichen, einseitigen Vorstoß zurückzunehmen, einen Staat in den Waffenstillstandslinien von 1949, die international auch ohne rechtliche Grundlage als „Grenzen“ von 1967 bezeichnet werden, zu fordern. Die PA beschreitet damit einen sehr gefährlichen Weg angesichts des explosiven politischen Klimas in der Region. Ganz offiziell ruft die PA zur Unterstützung ihrer Bemühungen zu Massenmärschen auf israelische Städte und Checkpoints auf. Damit stößt sie die Tür für Chaos und Blutvergießen weit auf.

Krise mit Ägypten und der Türkei
Unversehens wurden zudem letzte Woche innerhalb weniger Tage die israelischen Botschafter sowohl in der Türkei als auch in Ägypten kurzerhand aus Ankara bzw. Kairo verjagt. Jede dieser Nationen ist eine Regionalmacht mit langjährigen Sicherheitsverbindungen mit Israel und teilte bisher die gleichen Befürchtungen wie Israel. Doch die jahrzehntelangen, gewaltigen Anstrengungen, oft gegen den Willen ihrer Bevölkerungen enge Beziehungen mit Israel aufzubauen, könnten nun hinfällig sein.

Die Zeit wird es zeigen, ob Israel tatsächlich kurz vor einem Moment der Entscheidung steht, während die Palästinenser die Saat einer neuen Intifada ausstreuen, und ob die strategischen Beziehungen zu Ägypten und der Türkei nun vor dem Risiko stehen, unwiederbringlich abgebrochen zu werden. Schlimmer noch, die Region könnte in Richtung eines bisher unvorstellbaren Krieges zusteuern.

Erdogan auf Kollisionskurs
Die islamistische Partei, die in der Türkei regiert, befindet sich nun seit Jahren willentlich auf einem Kollisionskurs mit Israel. Letztendlich hat sie mit dem Vorfall bei der Übernahme der ersten Gaza-Flottille im letzten Jahr einen Vorwand gefunden, ihre jahrzehntelange strategische Allianz mit Jerusalem abzubrechen.

Ankara fordert von Israel eine Entschuldigung und Entschädigungszahlungen für den Tod der neun gewalttätigen türkischen Aktivisten bei der israelischen Übernahme der Mavi Marmara, dem Flaggschiff der ersten Gaza-Flottille, und eine vollständige Aufhebung der israelischen Blockade von Waffenlieferungen in den Gazastreifen. Da diese Forderungen so überzogen sind, ist Israel zu dem Schluss gekommen, dies könne nur bedeuten, dass die Türken nicht an einer Aussöhnung interessiert sei.

Der türkische Premierminister Recep Tyyip Erdogan ordnete den Abbruch aller militärischer Beziehungen und Kontakte zur Regierung Israels an. Der israelische Botschafter musste innerhalb von zwei Tagen die Türkei verlassen. Noch unheilverkündender ist die Drohung Erdogans, türkische Kriegsschiffe zu entsenden, um „Hilfskonvois“ für den Gazastreifen zu eskortieren.

Der israelische Premierminster Benjamin Netanjahu erklärte, er sei entschlossen, „die Flammen niedrig zu halten“, doch Erdogan verstärkte seine Rhetorik diese Woche erneut, indem er behauptete, der Gaza-Flottille-Zwischenfall sei ein „Kriegsgrund“ gewesen.

Konfrontation in Kairo
In der Zwischenzeit kämpft Israel darum, seine dürftigen Verbindungen zu dem in Kairo regierenden Militärrat aufrecht zu erhalten, nachdem bei der israelischen Reaktion auf einen grenzübergreifenden palästinensischen Terroranschlag nahe Eilat im August fünf ägyptische Sicherheitskräfte getötet worden waren. Wütende ägyptische Massen bestürmten anhaltend die israelische Botschaft in Kairo und zwangen Israels Botschafter Jitzhak Levanon schließlich, aus dem Land zu fliehen.

Die gewalttätigen Proteste spiegeln die tief sitzende Feindseligkeit vieler Ägypter gegenüber Israel wieder. Es könnte schwierig für Jerusalem werden, auch nur zu dem „kalten Frieden“ mit Kairo zurückzukehren, der die letzten drei Jahrzehnte bestand. Israel ist umgeben von großen Herausforderungen: die Beziehungen zur Türkei und zu Ägypten verbessern, durch die Zeit der unsicheren arabischen Aufstände navigieren, die Friedensgespräche mit einer halsstarrigen palästinensischen Führung wieder aufnehmen und einen wachsamen Blick auf die sich abzeichnende Bedrohung durch einen nuklearen Iran haben.

Was immer als nächstes passiert, etwas hat sich in der Region bereits verändert. Erstmals seit der israelischen Staatsgründung 1948 steht das Land zur selben Zeit den drohenden Feindseligkeiten der drei größten Regionalmächte–Ägypten, der Türkei und dem Iran – gegenüber. Kann dieser Abwärtstrend jemals umgekehrt werden?

Die sicherste Antwort ist: Gott kann und will Israel schützen! Wir sind eingeladen, den Herrn im Gebet inständig anzuflehen, dass er sich erneut als mächtiger Befreier Israels erweist. Die Größe der Gefahr bedeutet nur, dass die Befreiung daraus noch größer sein muss. Bitte beteiligen auch Sie sich an unserer Jesaja 62-Gebetskampagne. Jeden Mittwoch im Jahr 2011 treten wir verstärkt im besonderen Fürbitte-Gebet für Israel ein, jeden vierten Mittwoch im Monat fasten wir zusätzlich. Der nächste Fasten- und Gebetstag für Israel wird der 28. September 2011 sein.

Wir möchten auch alle unsere Freunde und Unterstützer weltweit ermutigen, nach biblischem Standard zu leben und an die Regierungr ihres Landes zu appellieren, Israel auf der internationalen Bühne gerechter zu behandeln. Durch eine verfrühte, einseitige Abstimmung für einen Palästinenserstaat werden viele Nationen der Welt wichtige moralische und rechtliche Prinzipien, die die weltweite Ordnung bestimmen, niedertrampeln. Das Ergebnis werden unzweifelhaft schwindende Aussichten auf Frieden, eine größere Instabilität im Nahen Osten und ein Verlust an Integrität der internationalen Gemeinschaft sein.


 

 

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