Change Region:Germany

German

Laubhüttenfest 2021


Fest-Teilnehmer aus aller Welt können auch dieses Jahr per Livestream dabei sein. Vom 20.-27. September 2021 wird das ICEJ-Laubhüttenfest exklusiv auf unserem ICEJ-Streaming-Portal ausgestrahlt. Nach der Live-Übertragung sind die Veranstaltungen in der Mediathek des Portals verfügbar. Hier können mehr als 80 Seminare und weitere Online-Angebote angeschaut werden. Für den Livestream und ca. 30 ausgewählte Seminare wird eine deutsche Übersetzung angeboten.

Hier geht es direkt zur Anmeldung zum Online-Laubhüttenfest.

Tickets für das Online-Laubhüttenfest:

1) Elia-Ticket: 99,99$/85€ – Teilnahme am Online-Laubhüttenfest mit Zugang zu allen Online-Angeboten bis Ende Juni 2022. Sie erhalten ein digitales Teilnehmerzertifikat, eine offizielle ICEJ-Anstecknadel und den ICEJ-Kalender 2022 (auf Englisch). 

2) „Israel segnen“-Ticket: 149,99$/130€ - Teilnahme am Online-Laubhüttenfest mit Zugang zu allen Online-Angeboten bis Ende Juni 2022. Sie erhalten ein digitales Teilnahmezertifikat, eine offiziellen ICEJ-Anstecknadel und den ICEJ-Kalender 2022 (auf Englisch). 50$/45€ werden als Spende für Israel verbucht.

 


Das erwartet Sie:

  • Sprecher und Lobpreisleiter aus Israel und den Nationen
  • Wir besuchen neue und bekannte Orte in Jerusalem und Israel, darunter Kfar Nachum (Kapernaum), Qumran, das Gartengrab und die Hulda-Stufen beim Tempelberg 
  • Viele Seminare mit vielfältigen Themen: u.a. Laubhüttenfest, Gottes Pläne für Israel, aktuelle Entwicklungen, biblische Prophetie, christlicher Zionismus und Spannendes für die junge Generation
  • Mit dem "Elia-Ticket" und dem "Israel segnen"-Ticket bleibt der Zugang zu den Seminaren und den Liveübertragugnen 9 Monate  bestehen.
  • Für den Livestream und für ca. 30 ausgewählte Seminare wird eine deutsche Übersetzung angeboten.

 

Eine ausführliche Programmübersicht finden Sie hier.

Laden Sie auch das begleitende Programmheft zum Laubhüttenfest 2021 herunter (PDF).


 

 

 


"Tröstet, tröstet mein Volk!" spricht euer Gott. Es ruft eine Stimme: "In der Wüste bereitet dem HERRN den Weg, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserm Gott!" Jesaja 40,1+3

Ideen zum Feiern des Laubhüttenfests finden Sie hier.


Eine besondere Gelegenheit, Israel zu segnen

„Am fünfzehnten Tage des siebenten Monats, wenn ihr die Früchte des Landes einbringt, sollt ihr ein Fest des HERRN halten sieben Tage lang.“(3. Mose 23,39)

Sukkot, das Laubhüttenfest, ist eines der großen Erntefeste Israels, an dem die größte, kostbarste Ernte des Jahres gefeiert wird: Weintrauben, Oliven, Granatäpfel und andere Baumfrüchte. In dieser Zeit wird die Ernte abgeschlossen und das Volk Israel versammelt sich in Jerusalem, um Gott für ein weiteres Jahr der Treue und Versorgung zu danken. Israel gedenkt daran, wie der Herr sie einst wie ein Vater durch die Wüste führte und sich um jedes Detail ihres Lebens kümmerte. Ihre Schuhe und Kleidung zerfielen nicht und keiner wurde krank, weil Gott ihr guter Versorger war!

Als Zeichen ihrer Dankbarkeit brachten die Israeliten bereits zu biblischen Zeiten besondere Opfer nach Jerusalem. Wir möchten Sie ermutigen, eine besondere Gabe nach Jerusalem zu senden, um Gott Ihre Dankbarkeit für ein weiteres Jahr seiner Treue zu Ihnen auszudrücken!

Wenn Sie dieses Jahr zum Laubhüttenfest eine besondere Dankesgabe für Gottes Segen geben wollen, bitte „Laubhüttenfest“ angeben. Herzlichen Dank!

Zum Spendenportal


Ein prophetisches Zeichen: Warum Christen das Laubhüttenfest feiern

von Dr. Jürgen Bühler, ICEJ-Präsident

Es ist ein großartiges prophetisches Zeichen unserer Zeit, wenn Christen aus aller Welt zu Sukkot, dem Laubhüttenfest, in Jerusalem sind - eine starke Vorausschau auf noch herrlichere Tage, die kommen werden. Als Merv und Merla Watson 1979 die erste christliche Laubhüttenfestfeier in Jerusalem planten, waren sie unsicher, wie die Völker dieses biblische Fest feiern sollten. Deshalb baten sie einen israelischen Rabbi um Rat. Weiterlesen


Die Tage des Elia

von Dr. Jürgen Bühler, ICEJ-Präsident

Für viele – Juden wie Christen – ist Elia der bedeutendste Prophet, der je in Israel gewirkt hat. Elia ist der am häufigsten im Neuen Testament erwähnte Prophet. Als Jesus auf dem Berg verklärt wurde, erschienen Mose und Elia und sprachen mit ihm von seinem „Weggang“ (Lukas 9,31). Es ist bis heute eine der großen Erwartungen im Judentum, dass Elia als der Wegbereiter des Messias kommen wird. Gott selbst verkündet durch den Propheten Maleachi: „Siehe, ich will euch senden den Propheten Elia, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.“ (Maleachi 3,23) Bei jedem Sederabend, dem Auftakt des Passahfestes, wird deshalb ein Stuhl für Elia freigehalten. So ist es nicht verwunderlich, dass Johannes der Täufer und Jesus von vielen für Elia, der da kommen sollte, gehalten wurden (Lukas 9,19; Johannes 1,21). Weiterlesen


Bereitet den Weg! Der Dienst des Elia (Teil 1)

von Dr. Jürgen Bühler, ICEJ-Präsident

Auf dem Weg hinauf nach Jerusalem konnten wir in den letzten zehn Jahren viele Veränderungen beobachten. Schwere Erdbaumaschinen ebneten steile Steigungen und begradigten die Kurven der Autobahn 1, die Tel Aviv mit Jerusalem verbindet. Bergkuppen wurden abgetragen und Täler überbrückt oder aufgefüllt, um hinsichtlich der täglichen Verkehrsstaus in die Hauptstadt Israels Abhilfe zu schaffen. Die Bibel spricht darüber, dass solche gewaltigen Umwälzungen auch im geistlichen Bereich geschehen werden. Nicht etwa, um dem stetig wachsenden Strom von Touristen den Weg nach Jerusalem zu ebnen oder um dem zunehmenden Bedarf weiterer Infrastruktur in der schnell wachsenden Start-up-Nation nachzukommen. Es handelt sich um eine geistliche Straße, die den Weg für etwas weitaus Wichtigeres bahnt. Dieses Straßenbauprojekt wird das Kommen der Herrlichkeit des Herrn vorbereiten. Weiterlesen


Bereitet den Weg! Die Wiederherstellung von Vätern und Söhnen (Teil 2)

von Dr. Jürgen Bühler, ICEJ-Präsident

In der christlichen Bibel ist Maleachi das letzte Buch des Alten Testaments. Dieser Prophet repräsentiert die allerletzten Worte der alttestamentlichen Zeit. Einige Theologen nennen die nachfolgenden 400 Jahre „die Zeit des Schweigens“, in der Gott bis zur Ankunft seines Sohnes Jesus nicht mehr redete. Mit diesen Worten endet das Alte Testament: „Siehe, ich will euch senden den Propheten Elia, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt. Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Kindern und das Herz der Kinder zu ihren Vätern, auf dass ich nicht komme und das Erdreich mit dem Bann schlage.“ (Maleachi 3,23-24) Es ist die zweite Botschaft im Buch Maleachi, in der es heißt „ich sende“. Bereits in Maleachi 3,1 sagt Gott: „Siehe, ich sende meinen Boten, damit er den Weg vor mir her bereite.“ (ELB) – das ist ein klarer Hinweis auf Johannes den Täufer (Matthäus 11,10). Ganz am Ende dieses Buches verkündet Gott erneut: „Siehe ich will senden...“ – dies offenbart eine andere Facette des Dienstes von Johannes dem Täufer, der im Geist und in der Vollmacht des Elia kam (Lukas 1,17). Weiterlesen


Entstehungsgeschichte

In den späten 70er Jahren begann Gott den Blick von Christen auf der ganzen Welt auf Israel und seine prophetische Rolle in der heutigen Zeit zu richten. 1980 erklärte das israelische Parlament die Stadt Jerusalem zur ungeteilten ewigen Hauptstadt des Staates Israel, die vor fast 3000 Jahre von König David gegründet worden war. Im gesamten internationalen politischen Spektrum hagelte es wieder einmal Proteste mit dem Ergebnis, dass dreizehn ausländische Botschaften von Jerusalem nach Tel-Aviv umzogen.

Eine Gruppe Christen, die in Jerusalem lebte, veranstaltete im selben Jahr die erste christliche  Laubhüttenfestkonferenz. Diese Christen bekamen mit, wie sehr der  Rückzug der ausländischen Botschaften  die Israelis schmerzte  - begleitet von viel Gebet gründeten sie schließlich als Ausdruck ihrer Solidarität die „Internationale Christliche Botschaft Jerusalem“. Sie repräsentiert mittlerweile Millionen von Christen auf der ganzen Welt, die gegenüber dem jüdischen Volk und dem Staat Israel eine biblisch begründete Verantwortung empfinden.

Von Anfang an hatte die ICEJ zwei Hauptziele; erstens, als Trost- und Segenskanal zu dienen, durch den Christen aus den Nationen ihre Liebe und Unterstützung für Israel zeigen können. Zweites dient die ICEJ als prophetische Stimme in dieser Generation, um Gottes ewigen  Plan, seine Bundesverheißungen mit den Urvätern Israels zu erfüllen, bekannt zu machen. Das heißt, letztendlich die Kinder Israels wieder in ihr rechtmäßiges Land einzusetzen, und im Laufe der Zeit die Beziehung zu ihrem Gott, dem Gott Israels, wiederherzustellen.

In den vergangenen 30 Jahren haben die Mitarbeiter der Christlichen Botschaft in Jerusalem und weltweit engagiert daran gearbeitet, diese von Gott festgelegten Verpflichtungen zu erfüllen. Trotz aller Krisen und Gefahren hat sich die Arbeit buchstäblich auf Hunderttausende Christen und Juden auf der ganzen Welt ausgewirkt.

ICEJ Highlights – Über 27 Jahre des Dienstes

Aus der Botschaft

ICEJ BotschaftSeit 1980 sind Volontäre aus der ganzen Welt Mitarbeiter der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem, um Israel und der Gemeinde weltweit zu dienen. Heute bilden rund 40 vollzeitliche Mitarbeiter die so genannte „Botschaftsfamilie“. Sie setzen ihre Talente und Fähigkeiten als Freiwillige ein, um in unserer Hauptstelle in Jerusalem zu arbeiten, und nehmen mutig die Herausforderungen und Gefahren eines Lebens im Nahen Osten auf sich. Viele von ihnen haben viel versprechende Karriereoptionen, ihr Zuhause, Finanzen und Freunde aufgegeben, um dem Ruf Christi zu folgen.

Die ICEJ - Mitarbeiter, die aus mehr als einem Dutzend Länder stammen und ebenso viele Sprachen sprechen, kommen aus den verschiedensten familiären, kulturellen und gemeindlichen Hintergründen. Sie vereint jedoch alle der Wunsch, das Reich Gottes in dieser Welt voranzubringen und dem Aufruf aus Jesaja 40,1 zu folgen, Israel, das Volk Gottes, zu trösten.

Der Dienst der ICEJ ist durch eine dynamische Mischung aus jugendlicher Energie und bewährter Erfahrung gekennzeichnet. Junge Erwachsene, erfahrene Berufstätige und Rentner sowie Eltern mit kleinen Kindern dienen Seite an Seite und nehmen gemeinsam an regelmäßigen Gebets -und Lobpreiszeiten teil. Bewerbungen künftiger Volontäre werden gerne entgegengenommen.

Wir ermutigen alle vollzeitlichen Mitarbeiter, ihren eigenen Spendenkreis in ihrer Heimatgemeinde aufzubauen. Sollte dies nicht möglich sein, stellen wir Hilfsmöglichkeiten für diejenigen zu Verfügung, die ihren eigenen Unterhalt nicht aufbringen können. Wenn Sie zu den Lebenshaltungskosten der Mitarbeiter etwas beitragen möchten, damit dieser Dienst auch weiterhin ein lebendiges Zeugnis in Jerusalem sein kann, geben Sie als Verwendungszweck bitte „Mitarbeiter“ an.

ICEJ-Direktor

Jürgen Bühler

ICEJ-Präsident

 

Dr. Jürgen Bühler schloss sein Studium der Physik 1994  an der Universität von Ulm ab. Anschließend zog er mit seiner Frau nach Israel um. Nach fünf Jahren Forschungsarbeit am Weizmann-Institut in Rehovot erhielt er die Doktorwürde im Fach Chemie.

Jürgen wurde 1999 Mitarbeiter der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem. Derzeit ist er ICEJ-Präsident und Mitglied des Leitungsgremiums. Von 2001 bis 2011 war er zudem nationaler Direktor des Deutschen Zweiges der ICEJ.

Jürgen ist Gründungsmitglied des „Christlichen Forums für Israel”, eines deutschen Dachverbands christlich-zionistischer Organisationen.

Sein theologisches Verständnis der Bibel und seine Einsichten über Israel und Europa haben ihn weltweit zu einem bekannten Sprecher gemacht.

Jürgen Bühler und seine Frau Vesna leben in Jerusalem. Sie haben drei Söhne und eine Tochter.


Publikationen

Die Publikationen der ICEJ:

 

Wort aus Jerusalem (WaJ)
Das exklusive Magazin für Förderer der ICEJ! Erfahren Sie mehr über die aktuelle Lage in Israel und die vielfältigen Projekte der ICEJ. Das Wort aus Jerusalem erscheint etwa alle zwei Monate.

Bestellen Sie das kostenlose "Wort aus Jerusalem":

per E-Mail: info@icej.de

telefonisch: 0711 8388 9480

oder online (Versand per Post)

Bestellung der digitalen Ausgabe (Versand per E-Mail)

Aktuelle Ausgabe als PDF herunterladen

Weitere Ausgaben

Sonderausgabe "70 Jahre Israel - Rückblick auf ein Wunder der Neuzeit"

Bestellung per E-Mail: info@icej.de

telefonisch: 0711 8388 9480

oder online (Versand per Post)

 

 

 

 

ICEJ-Nachrichten per E-Mail
Die ICEJ-Nachrichten berichten über aktuelle Entwicklungen in und um Israel und halten Sie ausgewogen auf dem Laufenden. Die Meldungen werden sorgfältig von den ICEJ-Redakteuren ausgewählt und setzen der oft einseitigen und verzerrten Berichterstattung über Israel gut recherchierte Fakten entgegen.

E-Mail-Versand 2x pro Woche, kostenlos und unverbindlich.  Hier klicken zum Abonnieren.

 

Projektberichte und Informationen

Spendenaufruf 2-2021 "Hilfe für Holocaustüberlebende"

Spendenaufruf 1-2021 "Alijah & Integration"

 

 

Sie können unsere Publikationen jederzeit per Telefon, Mail oder Brief abbestellen.

Die letzten Zeitzeugen

An der Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Befreiung Auschwitz-Birkenaus am 27. Januar  in Polen nahmen nur noch 300 Zeitzeugen teil. Für die meisten der hochbetagten Überlebenden ist die Reise mittlerweile zu beschwerlich. Exemplarisch für viele von ihnen erzählen wir hier die Geschichte von Aaron Zolty aus Israel, die für unser Zeitzeugen-Projekt von Carmen Isenmann aufgeschrieben wurde. Während Aaron gut versorgt ist, leben zahlreiche andere israelische Holocaustüberlebende in bitterer Armut, oft müssen sie sich zwischen Lebensmitteln und Medikamenten entscheiden.

Wir bitten Sie, unsere Freunde und Unterstützer, recht herzlich, unsere Hilfsprojekte zugunsten bedürftiger Überlebender, insbesondere unser Haifa-Heim für Holocaust-Überlebende, weiterhin großzügig zu unterstützen, damit diese kostbaren Menschen ihren Lebensabend in Würde und Gemeinschaft verbringen  können – gerade in diesem 70. Jahr nach Kriegsende!  Wir haben nicht mehr viel Zeit. Als Verwendungszweck bitte „Helfende Hände” angeben, herzlichen Dank!

Zum Spendenportal

Aaron Zolty ist heute 89 Jahre alt und lebt in Bat Jam in Israel. Als junger Mann überlebte er das Ghetto Litzmannstadt und das Konzentrationslager Auschwitz. Aaron wurde 1926 in Lodz geboren. Er war der Sohn von Dina und Shlomo Zolty und hatte zwei ältere Geschwister - Abraham und Elka. Aaron lebte im Zentrum von Lodz, im jüdischen Viertel. Im Elternhaus wurde unter der Leitung des Vaters eine Kleidungsfabrik mit 14 Angestellten geführt. Die Familie Zolty genoss ein sehr gutes und angenehmes Leben. Aaron besuchte bis 1938 die Volksschule ohne einen Abschluss zu machen.

Leben im Ghetto
Während des Krieges musste Aaron mit seiner Familie ab Mai 1940 isoliert im Ghetto Lodz, auch Ghetto Litzmannstadt genannt, unter schrecklichen Bedingungen leben. Es war das am längsten existierende nationalsozialistische Ghetto und nach dem Warschauer Ghetto das zweitgrößte. Es diente, wie die anderen NS-Ghettos auch, vor allem als Zwischenstation vor der Deportation in die Vernichtungslager. Die Lebensbedingungen im Ghetto waren unmenschlich: Die Bewohner litten unter Unterernährung, starben massenhaft an Krankheiten oder erfroren im Winter; teilweise starben sie auf offener Straße. Von der SS wurden immer mehr Menschen wegen ihrer jüdischen Herkunft, vor allem aus Westeuropa, in das KZ-Sammellager „Ghetto Litzmannstadt“ deportiert. Zwischen 1940 und 1944 starben 43.441 Personen innerhalb des Ghettos. Im Mai 1941 gab es rund 20.000 Tuberkulose-Infizierte. Auch Aarons Eltern kamen im Ghetto vor Hunger um. Die Hochzeit ihrer Tochter Elka erlebten sie dort aber noch mit.

 

Transport nach Auschwitz
Die Geschwister wurden im August 1944 in Viehwaggons unter schrecklichen Bedingungen nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Die Fahrt dauerte 72 Stunden. Sie waren ohne Nahrung, Wasser, ausreichend Sauerstoff und ohne medizinische Versorgung. Im Vernichtungslager wurden Aaron und seine Geschwister von Dr. Mengele selektiert. Die Brüder wurden zur Zwangsarbeit eingeteilt. Aarons Schwester Elka wurde nach Bergen-Belsen deportiert und dort von der SS ermordet. Aaron erfuhr dies erst nach dem Krieg. Aaron und Abraham schickte man in die Dusche. Dort wurden sie von der SS mit der Peitsche geschlagen, bekamen die Haare abgeschnitten, und wurden in Häftlingskleidung, die bekannten gestreiften Pyjamas, gesteckt. Nach einer Woche Zwangsarbeit wurde Abraham in ein anderes Lager gebracht; seine letzten Worte an Aaron waren: „Nach dem Krieg treffen wir uns Zuhause!“ Aaron hat seinen Bruder nie wieder gesehen. Abraham kam in Gross-Rosen ums Leben.

Lebensrettende Versorgung
Aaron wurde nach einem Monat im Kinderblock in ein Außenlager von Auschwitz verlegt - nach Trzebinia. Dort wurde am Ausbau einer Erdöl Raffinerie GmbH gearbeitet. Aaron verrichtete dort alle mögliche Arten von Arbeit. Während seiner Zeit im Zwangsarbeitslager machte er eine besondere Erfahrug mit einem deutschen Soldaten. Der Soldat versorgte Aaron und einige weitere jüdische Häftlinge mit Nahrung. Jeden Tag brachte er ihm ein belegtes Brot und nannte ihn „mein Sohn“. Vermutlich empfand er Mitleid mit dem jüdischen Volk - und Aaron hätte ohne seine Hilfe nicht überlebt. Der Soldat kehrte einmal nach einer Schlacht mit den Westmächten verletzt ins Lager zurück und schmuggelte dabei die doppelte Menge Nahrung durch. Als die Russen aufmarschierten, wollte der deutsche Soldat Aaron mitnehmen, aber es gab keine Chance, den Jungen aus dem Lager zu befreien. Nach dem Krieg trafen sich  Aaron und sein deutscher Versorger in Hannover wieder.

Todesmarsch
Aaron musste am 17.01.1945 ins Stammlager Auschwitz zurückgehen - 60km zu Fuß. Am 18.01.1945 kam er in dem Vernichtungslager an. Von 600 jüdischen Häftlingen hatte nur knapp die Hälfte den Marsch überlebt. Irgendwie gelang es Aaron kurz vor der Ankunft in den Baracken von Auschwitz, sich unbeobachtet aus der Reihe zu stehlen. Er fand ein Versteck in einem abgelegenen Gebäude. Ein jüdischer Arzt kümmerte sich dort in den Räumen um die medizinisch misshandelten Opfer von Mengele. Aaron traute seinen Augen kaum: So viel Grausamkeit. Währenddessen begannen die Deutschen, allmählich aus dem Lager abzuziehen und vor den Russen zu fliehen. Am 27.01.1945 wurde Aaron von der Roten Armee befreit. Zum Zeitpunkt seiner Befreiung wog er 28kg.

Nach dem Krieg
Aaron hat als einziger seiner Familie den Holocaust überlebt. Er suchte nach dem Krieg nach seiner Schwester in Deutschland, bis er von ihrer Ermordung in Bergen- Belsen erfuhr. Der junge Mann lernte in Blankenese seine Frau Sima kennen und wanderte mit ihr am 30.05.1947 ins britische Mandatsgebiet Palästina ein. Zunächst lebte das junge Ehepaar im Kibbuz Hulda, danach in Rosch Pina. Aaron arbeitete 52 Jahre lang als Krankenpfleger. Er ist heute Vater von drei Kindern hat acht Enkel und sechs Urenkelkinder. Aaron und seine Frau Sima sind bis heute glücklich verheiratet und leben in Bat Yam.

 

Wenn sie einen bedürftigen Holocaust-Überlebenden in Israel im Rahmen unseres Patenschaftsprogrammes regelmäßig unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an den Deutschen Zweig der ICEJ, siehe Impressum. Jeder Beitrag ist willkommen!

Zweigstellen

ICEJ Zweigstellen weltweit

ICEJ Zweigstellen weltweit

A | B | C | D | E | F | G | H | I | K | L | M | N | P | R | S | T | U | Z

Angola

Pastor Samuel Justo
Contact

Australia

Bruce Garbutt

Tel: 617 5441 5866

au.icej.org

Contact

Austria

Steven Bennett

http://www.icej.at

Contact

Barbados

Kyffin & Roberta Simpson
Contact

Belgium

Jacob Keegstra

http://www.icej.nl

Contact

Bolivia

Pastor Alberto Magno Sales de Oliveira

http://www.icej-brasil.com.br

Contact

Botswana

Pastor Edwell Katsande

Contact

Brazil

Rene Terra Nova

http://www.icej-brasil.com.br

Contact

Canada

Donna Holbrook

ca.icej.org

Contact

Colombia

Hector Pardo

Tel: (571) 619 9331

Contact

Democratic Republic of Congo

Rev. M'Poy Maumbi

Contact

Costa Rica

Teresita Torres Picado

Contact

Croatia

Boris Havel

Tel: 00385 91 5702 322

Contact

Czech Republic

Mojmir Kallus

http://www.icej.cz

Contact

Denmark

Christina Leinum

http://www.icej.dk/

Contact

El Salvador

Dr. Edgar Lopez Bertrand

Contact

Estonia

Peeter Vosu

Tel: +372 644 8212

Contact

Ethiopia

Peeter VoDr. Henok Ghebrehiwot

Contact

Fiji

Mrs. Ana V. Soqeta

Tel: (679) 9339-561

Fax: (649) 3302 780

fj.icej.org

Contact

Finland

Jani Salokangas

Tel: +358 (0)20 7181 280 Fax: +358 (0)20 7181 289

fi.icej.org

Contact

France

Robert Baxter

fr.icej.org

Contact

Gabon

Eloka Otto Zachee

Contact

Germany

Gottfried Bühler

de.icej.org

Contact

Ghana

Rev. Kofi Prempeh

Tel: +233-26-550-4057

Cell: +233-20-811-9743

http://www.icejghana.org

Contact

Guatemala

Pastor Luis Fernando Solares

Contact

Honduras

Pastor Evelio Reyes

Contact

Hong Kong

Colin and Nancy Chow

Tel: 852-3746-4507

www.icejhk.org

Contact

Hungary

Lilla Matis

Contact

Iceland

Olafur Johannsson

Contact

India

Pastor Meka Padma Rao (Danny)

Tel + 919849347721 in the state of Andhra Pradesh

Contact

Ireland and Northern Ireland

Brian Silvester

Tel: +44 (0) 2890 814 479

Contact

Kenya

Bishop Bonifes Adoyo

Contact

Latvia

Ilze Saulite

lv.icej.org

Contact

Liberia

Pastor Roosevelt Weah

Contact

Malaysia

Elizabeth Lee

Tel: +6 016 2121 871

Contact

Mauritius

Danny Aubeeluck

Contact

Mexico

Felipe Garcia Hernandez

Contact

Nepal

Pastor Timothy Rai

Tel: 977 1 6638173

Contact

Netherlands

Drs. Jacob Keegstra

http://www.icej.nl

Contact

New Zealand

Derek McDowell

Tel: (09) 837 5384

nz.icej.org

Contact

Nigeria

Rev. Mosy Madugba

Tel: 234 84 233669

Contact

Norway

Dag Juliussen

Tel: +47 922 55922

http://www.icej.no

Contact

Panama

Marco A. Zevallos

Contact

Papua New Guinea

Pastor Bezalal Tegi

pg.icej.org

Contact

Philippines

Daniel Balais

Contact

Portugal

Antonio and Carla Melo

www.icej-portugal.org

Contact

Republic of Côte D’Ivoire (Ivory Coast)

Jean-Claude Dogo

Tel: + (225) 22 47 12 23

Contact

Romania

Anca Gheorghiu

Contact

Russia

Howard Flower

ru.icej.org

Contact

Slovakia

Peter Svec

sk.icej.org

Contact

Solomon Islands

John Hauirae

Contact

South Africa

Vivienne Myburgh

Tel: +27 21 8791788

za.icej.org

Contact

South Pacific Islands

Victor Schlatter

Contact

Sri Lanka

Pastor John Kitto

Tel: 0094 112 734 663

Fax: 0094 112 810 125

Contact

Sweden

Gitten Öholm

http://www.christianembassy.net

Contact

Switzerland

René Emmenegger 

http://www.icej.ch

Contact

Taiwan

Daniel and Linda Chou

http://www.icej.org.tw

Contact

Tanzania

Bishop Zebadiah Mwakatage

Contact

Ukraine

Archbishop Yuriy Yurchyk

Tel: 380 62 203 81 22

Contact

UK

Dr. David Elms

Tel: 01923 445983

uk.icej.org

Contact

Uruguay

Eduardo Wojnarowicz

Tel: 598 2 696 1518

Fax: 598 2 696 3602

Contact

USA

Susan Michael

Tel: 615-895-9830

Fax: 615-895-9829

us.icej.org

Contact

Zimbabwe

Jenny Stables

Contact

Alijah

Alijah

Seit Beginn der 1980er Jahre hat die ICEJ zehntausenden Juden geholfen, bei ihrer Einwanderung nach Israel (hebräisch „Alijah“) politische und geografische Hürden zu überwinden. Protestkundgebungen vor sowjetischen Botschaften weltweit gehörten ebenso zu den Tätigkeiten der ICEJ wie die Finanzierung von Flügen für einwanderungswillige Juden aus der ehemaligen Sowjetunion. Auch Bustransporte zu den Flughäfen wurden und werden von der ICEJ organisiert und finanziert, z.B. in Weißrussland, der Ukraine und in anderen Ländern.

Beim ICEJ-Laubhüttenfest 2019 feierten wir mit 150.000 unterstützten Olim (Neueinwanderern) einen Meilenstein in unserer Alijah-Arbeit. Mittlerweilekonnten mit Hilfe der ICEJ und deren Freundeskreis weltweit mehr als 160.000 jüdische Neueinwanderer aus aller Welt in ihre Heimat Israel zurückkehren (Stand: Juni 2020).

Wenn Sie für Alijah spenden möchten, klicken Sie bitte hier

Die ICEJ arbeitet in abgelegenen Gebieten Sibiriens, in ehemaligen Sowjetrepubliken sowie in Nord – und Südamerika, um die jüdische Bevölkerung zu ermutigen, ins Land Israel zurückzukehren. Aktuell unterstützen wir besonders die Alijah aus der ehemaligen Sowjetunion und aus Äthiopien.

Ausgewählte Artikel zum Thema Alijah:

Ein Wunder: Corona-Krise kann Alijah nicht stoppen

ICEJ feiert 30 Jahre Alijah-Flüge

40 Jahre Alijah-Projekte

Ein Bericht zur Äthiopischen Alijah

Häusliche Pflege

Hausliche Pflege

Der 1996 entstandene Häusliche Pflegedienst ist ein wichtiger Hilfsdienst der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem. Unser Krankenschwestern-Team in Jerusalem sorgt für grundlegende Pflege der älteren und behinderten russisch-jüdischen Einwanderer. 

Entwurzelte russische Juden, die an chronischen Krankheiten oder Behinderungen leiden, müssen somit nicht in eine  Pflegeeinrichtung gebracht werden, sondern können zu Hause bei ihren Angehörigen wohnen bleiben. Der Häusliche Pflegedienst ist ein Dienst des Trostes auf ganz praktische Weise. (“Tröstet, tröstet mein Volk” - Jesaja 40,1) Diese oft einsamen Menschen in  ihren täglichen Lebensumständen zu ermutigen, ist ein Eckpfeiler dieser Arbeit. Neben der nötigen Krankenpflege widmen unsere Krankenschwestern ihnen ihre Zeit und  Freundschaft und zeigen ihnen, wie kostbar sie sind.

Die regelmäßigen Besuche sind für die älteren Neueinwanderer ein wahrer Lichtblick in ihrer Woche. Zwar ist diese Arbeit nicht leicht, doch sie wird mit Freude getan. Wenn der HERR die Blinden und Lahmen zurück in sein Land bringt (Jeremia 31,8), dann sorgt er auch für sie.

Wenn Sie den Dienst der Häuslichen Pflege unterstützen möchten, klicken Sie hier

Lesen Sie hier einen Bericht zum Einsatz der Häusliche Pflege während der Corona-Krise

 

Share this: