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Roboter spielt HaTikwa

Studenten des Technion in Haifa haben einen Roboter entwickelt, der Melodien auf dem Xylofon spielen kann, u.a. auf "HaTikwa" (die Hoffnung), die israelische Nationalhymne.

Haifa-Heim-Bewohner besuchen Netanjahu, Rivlin

Bereits Ende Januar wurde den Bewohnern des ICEJ-Heimes für bedürftige Holocaust-Überlebende in Haifa eine besondere Ehre zuteil. Anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages waren sie sowohl bei Premierminister Benjamin Netanjahu als auch beim israelischen Präsidenten Reuven Rivlin zu Gast. Eine Gruppe von 15 Überlebenden, begleitet von ICEJ-Mitarbeiterin Nicole Yoder, traf den Premierminister in Tel-Aviv. Die Begeisterung und Rührung waren beidseitig. Während die Überlebenden erklärten, sie hätten es sich in ihren kühnsten Träumen nicht vorstellen können, einmal den Premierminister persönlich zu treffen, zeigte Netanjahu sich tief bewegt von ihren Lebensgeschichten. „Wenn ich Sie anschaue, wird mir mehr denn je bewusst, dass das jüdische Volk lebt, Am Israel Chai“, erklärte Netanjahu. Der Premierminister bedankte sich herzlich bei der ICEJ für ihren Einsatz zugunsten Israels und des jüdischen Volkes.

Nur einen Tag später machten sich die Haifa-Heim-Bewohner erneut auf den Weg, diesmal nach Jerusalem in die Residenz von Präsident Rivlin. Auch dort fanden die Herzen schnell zueinander. „An den Holocaust zurückzudenken, ist sehr schmerzhaft”, erklärte Rivlin. „Doch wenn ich Sie anschaue, habe ich so viel Hoffnung für die Zukunft Israels.“ Der Präsident bedankte sich bei Haifa-Heimleiter Shimon Sabag für die wichtige Aufgabe, die diese betreute Wohneinrichtung erfülle.

Weitere Informationen zum Haifa-Heim

Bitte unterstützen Sie diese wichtige Einrichtung, die allein durch Spenden finanziert wird!

Informationen zu Patenschaften für Heimbewohner erhalten Sie unter info@icej.de

Zum Spendenportal

Iran: Raketen wichtiger als Gespräche

Der iranische Staatspräsident Ajatollah Ali Chamenei hat am heutigen Mittwoch die Raketentests seines Landes verteidigt. Der Iran brauche sein Raketenprogramm, um aus einer Position der Stärke heraus verhandeln zu können, sagte er. Zudem könnten Verhandlungen die militärische Macht seines Landes nicht ersetzen. Am Dienstag beantragten die USA, Frankreich, Großbritannien, Deutschland  und weitere Verbündete eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates, um eine “angemessene Reaktion” auf die kürzlich stattgefundenen iranischen Raketentests zu formulieren, die Israel bedrohten. Auf einer der beiden Raketen, die Teheran abgefeuert hatte, war die Aufschrift „Israel muss von der Erde getilgt werden“ angebracht. Eine im Zusammenhang mit dem Atom-Abkommen verabschiedete UN-Resolution verbietet es dem Iran, Raketen zu testen, die Atom-Sprengköpfe transportieren können.

Mordanklage gegen israelischen Soldaten unwahrscheinlich

Der Fall eines 19jährigen israelischen Soldaten, der letzte Woche Donnerstag einen am Boden liegenden, schwer verletzten palästinensischen Angreifer in Hebron durch einen Kopfschuss getötet hat, schlägt in Israel weiterhin hohe Wellen. Die Menschenrechtsorganisation B’Tselem veröffentlichte ein Video von dem Vorfall, das zuvor in palästinensischen sozialen Medien kursiert war. Während die Staatsanwaltschaft am Dienstag neun weitere Tage Untersuchungshaft forderte, bewilligte das Militärgericht nur eine Verlängerung um zwei Tage bis Donnerstag. Nach Aussage des zuständigen Militärrichters sei die Beweislage für eine Mordanklage bisher nicht eindeutig.

Der Oberbefehlshaber der israelischen Armee Gadi Eisenkot erklärte am Mittwoch, Soldaten, die in der „Hitze des Gefechts“ Fehler begingen, könnten mit der vollen Unterstützung der Armee rechnen. Militärangehörige jedoch, die den Verhaltenskodex der Armee verletzten, müssten damit rechnen, schnell ihrer gerechten Strafe zugeführt zu werden. Während der Anhörung des Soldaten am Dienstag versammelten sich hunderte Sympathisanten vor dem Gerichtsgebäude. Sie kritisierten den Verteidigungsminister und die Medien und warfen ihnen eine Vorverurteilung des Soldaten vor.

Von entscheidender Wichtigkeit scheint u.a. die Frage zu sein, ob der Soldat davon ausgehen durfte, dass der verletzte und am Boden liegende Palästinenser unter seiner für die Jahreszeit ungewöhnlich dicken Jacke einen Sprengstoffgürtel trug, den er trotz seiner Verletzung noch aktivieren konnte. Diese Annahme stellte sich im Nachhinein als falsch heraus, wird jedoch von den Verteidigern des Soldaten zu seiner Entlastung vorgebracht.

DER EXODUS

Als der Gott Israels sein Volk aus Ägypten herausführte, befreite er eine ganze Nation von der Herrschaft und Kontrolle der damals größten Supermacht. Dieser massive Exodus ereignete sich vor knapp 3500 Jahre. Etwas Vergleichbares ist in der gesamten Menschheitsgeschichte weder vorher noch nachher jemals wieder geschehen – bis heute.

Es war ein ganz und gar beispielloses Ereignis! Sogar der Herr selbst beschrieb es so: „Denn frage doch nach den früheren Tagen, die vor dir gewesen sind, von dem Tag an, als Gott den Menschen auf der Erde geschaffen hat, und von einem Ende des Himmels bis zum anderen Ende des Himmels, ob je eine solch große Sache geschehen oder ob dergleichen gehört worden sei.“ (5. Mose 4,32) Dadurch sollten ganz Israel und all nichtjüdischen Nationen erkennen, dass der Herr selbst Gott ist und dass es niemanden gibt, der ihm gleichkommt. Er würde seinen Bundesverheißungen immer treu bleiben, die er seinem Volk gegeben hatte, und er würde und wird sie erfüllen. (5. Mose 4,35;37).

DER GROSSE AUSZUG
Dieser große Auszug (griechisch „Exodus“) erschütterte Ägypten bis ins Innerste – vom Pharao angefangen bis zum einfachen Volk. Niemand konnte sich ihm entgegenstellen; keine militärische Macht, kein politischer Führer, kein geschickter Verhandlungskünstler und auch kein Zauberer konnte ihn stoppen! Die Götzen Ägyptens wurden von ihren Thronen gestoßen, die Macht der Menschen und der bösen Geister wurde gebrochen und durch den Herrn aufgelöst, und sein Volk konnte in Freiheit von Unterdrückung, Gebundenheit und Sklaverei ausziehen.

Sie befanden sich jetzt an der Schwelle einer langen Wanderung, die der Herr nutzen würde, um aus dieser unorganisierten Gruppe früherer Sklaven eine gut funktionierende Nation zu formen, die seiner Weisheit und Autorität unter stand – als Ausdruck seines Königreiches und seiner Herrschaft auf Erden. Heute, nach so vielen tausenden von Jahren können wir, erleuchtet durch das Wissen um die Menschheitsgeschichte, erkennen, wie diese Ereignisse und die nachfolgende Geschichte alles für alle Menschen verändert haben – zum Besseren! Israel ist zum Segen geworden für alle Nationen und Familien der Erde!

OFFENBARUNG AM BERG SINAI
Nachdem Israel Ägypten verlassen hatte, empfing es göttliche Offenbarung aus der Hand des Schöpfers selbst. Dem Volk Israel wurden Weisheit und Erkenntnis anvertraut, die über alles hinausgingen, was sie jemals erfahren hatten. Unter der Leitung des Mose erhielten die Israeliten ein tieferes Verständnis darüber, wer Gott als ihr Schöpfer wirklich war und wer sie selbst als Menschen waren. Dann offenbarte er ihnen den wahren Wert jedes Individuums, die Anfänge und den Sinn und Zweck der Schöpfung, und schließlich segnete er sie mit den Zehn Geboten.

Vor dieser Begegnung hatte die Menschheit die Sonne, den Mond und die Sterne angebetet, ebenso wie Tiere und alle möglichen Arten nutzloser Traumwelten und Götzen. Die Menschen hatten bis dahin auch noch nicht begriffen, dass jeder Mann, jede Frau und jedes Kind als Gottes Ebenbild geschaffen waren und daher einen unfassbaren Wert besaßen.

Ganze Nationen befanden sich in hoffnungsloser Dunkelheit und entbehrten der Weisheit, zwischen Gutem und Sinnvollem auf der einen Seite und Zerstörerischem, Chaotischem und Verwirrenden zu unterscheiden. Dank der Wüstenwanderung Israels wurden wir jedoch in die Lage versetzt, diese Dinge zu erkennen und zu verstehen.

Die Menschheit erhielt Anleitung, wie sie sinnloses Leiden, Not und Kummer verhindern konnte. Als Folge ihres Auszugs aus Ägypten wurde Israel zur ersten Nation unter vielen anderen, die diese Weisheit und Erkenntnis empfing, um sie dem Rest der Menschheit weiter zu vermitteln (2. Mose 19,6; 5. Mose 4, 6; Johannes 4,22; Römer 9,1-5). Israel war und ist Gottes Instrument in seinem göttlichen und ewigen Plan.

DAS UNHEIL GEHT VORÜBER
Am Passahfest erinnern wir uns sowohl an den Auszug der Israeliten aus Ägypten als auch an die Lektionen dieses Ereignisses. Der Herr stellte dem Volk das Konzept der Gerechtigkeit, der Sünde und der Vergebung dar, an die das Fest erinnert. Das Blutopfer, das die Übertretung der Gebote des Herrn sühnt, wurde in dieser Nacht dem Volk Gottes in dramatischer Art und Weise vorgestellt, kurz vor seinem Aufbruch aus Ägypten. Der Herr setzte das Passah, das die Botschaft der Vergebung in sich trug, als Ausweg aus der Bedrückung seines Volkes ein. Heute wissen wir, dass der Herr Jesus Christus selbst die ultimative Erfüllung aller dieser Tieropfer darstellt – er ist die Sühne für unsere Sünden.

Direkt vor dem ersten, historischen Exodus musste jede hebräische Familie ein Lamm ohne Fehler nehmen und es zur Zeit der Abenddämmerung töten (2. Mose 12). Das Blut des unschuldigen Lammes wurde dann an die beiden Türpfosten und den Oberbalken jedes Hauses gestrichen, weil der Herr verheißen hatte: „Wo ich das Blut sehe, will ich an euch vorübergehen.“ (2. Mose 12,13)

DAS OPFERLAMM
Jede Familie, die im Land Ägypten lebte – sowohl die ägyptischen als auch die israelitischen - sah sich mit dem Tod konfrontiert, der in jedes Haus kommen würde, um ihren erstgeborenen Sohn zu holen. Das Gericht Gottes würde auf das Land fallen, weil dort Götzen angebetet wurden. Das Buch Hesekiel berichtet uns, dass auch die Familien der Israeliten in Ägypten unter diesem Todesfluch standen, da sie in dieselbe Falle des Götzendientest getappt waren wie die Ägypter (Hesekiel 20,7-10). Doch Gott stellte seinem Volk einen Ausweg zur Verfügung, und alle Familien der Israeliten wurden verschont.

Die Todesstrafe und das Gericht Gottes konnten von diesen Familien auf ein unschuldiges Lamm übertragen werden, das an ihrer Stelle geschlachtet wurde. Ihre Sünden konnten nur durch ein Opfer gesühnt werden. Doch dieses Opfer war nicht ein Mitglied ihrer eigenen Familie, weder der Erstgeborene, noch Vater oder Mutter, sondern ein männliches Lamm. Die Sünden jedes Israeliten – genauso wie die Todesstrafe selbst – wurden auf das Lamm übertragen und im Gegenzug wurde die Familie der Unschuld des Lammes und seines Lebenswillens teilhaftig. Das Lamm musste sterben, damit die ganze Familie, einschließlich des Erstgeborenen, leben konnte!

DIE KRAFT DES BLUTES
Später in derselben Nacht ging der Todesengel durch das Land Ägypten und tötete die Erstgeborenen der ägyptischen Familien. Doch überall dort, wo er das Blut des Lammes an den Türpfosten und dem Oberbalken der hebräischen Häuser sah, ging er vorüber. Ein Opfer war bereits erbracht worden, daher schlug der Zerstörer nicht noch ein weiteres Mal zu – die Familien in den Häusern befanden sich in absoluter Sicherheit!

In den darauffolgenden Jahrhunderten wurde das Blut unschuldiger Tiere immer wieder auf dem Altar vergossen, gemäß der göttlichen Anweisungen am Berg Sinai. Der Herr hatte gesagt: „Denn des Leibes Leben ist im Blut und ich habe es euch für den Altar gegeben, dass ihr damit entsühnt werdet. Denn das Blut ist die Entsühnung, weil das Leben in ihm ist“ (3. Mose 17,11). Für Gott war das Blut das Zeichen, dass seine gerechten Anforderungen erfüllt waren, der Gerechtigkeit war Genüge getan und der Preis für die Sünden war bezahlt. Gott hatte nun das Recht und die Freiheit, seinen Segen und seinen Schutz auf seine Gerechten zu legen!

DAS HÖCHSTE OPFER
Der Apostel Paulus erklärt dieses Prinzip im Neuen Testament und betont dann: „Denn auch unser Passahlamm, Christus, ist geschlachtet” (1. Korinther 5,7).

Die Strafe für unsere Sünden wurde auf Jesus am Kreuz übertragen, im Austausch dafür wurden sein Leben und seine Gerechtigkeit uns durch seine Auferstehung geschenkt. Wenn wir glauben, dass sein Leben in uns ist, dann gehört unser Leben ihm und wir werden niemals sterben! (Galater 2,20, Johannes 11,26)

Doch dieses letztgültige Opfer Jesu ist mehr als nur eine Decke aus Blut, die unsere Sünden bedeck. Es ist mehr als eine Erinnerung an die Vergebung der Sünden – sein Tod und seine Auferstehung haben unsere Sünden hinweg genommen, und unser Sündenbewusstsein ist ersetzt worden durch das Bewusstsein der Gerechtigkeit (Johannes 1,29; Psalm 40,6-8; Hebräer 10,1-22). Jesu höchstes und letztes Opfer ist die Erfüllung aller Opfer im Gesetz des Mose. Er hat sich ein für alle Mal geopfert, und dieses Opfer kann von allen Nationen und Familien der Erde in Anspruch genommen werden! (1. Mose 12,3; Galater 3,8)

DAS JÜDISCHE VOLK
Nach Jahrhunderten des Exils grünt und blüht Israel erneut als Nation, inmitten ungünstiger Bedingungen im Nahen Osten. Doch genau wie zu Zeiten des Mose geht die „Mission Exodus“ auch heute noch weiter. Das jüdische Volk kehrt immer noch in sein verheißenes Land zurück. Genauso, wie der große Auszug aus Ägypten vor Jahrtausenden ein unvergesslicher Anblick war, hat der moderne Exodus aus Dutzenden von Ländern auf der ganzen Welt die Nationen erschüttert, insbesondere die muslimischen Nationen!

Wieder fragen wir uns: „Ist so etwas Großartiges schon einmal geschehen oder hat man so etwas je gehört?” Welche Nation oder welche Sprachgruppe ist in der Menschheitsgeschichte nach zweitausend Jahren des Exils wieder an denselben Ort zurück gekehrt, während sie immer noch dieselbe Sprache spricht und denselben Gott anbetet wie zur Zeit ihrer Zerstreuung? Gläubige genauso wie Agnostiker müssen zugeben, dass es dafür nur ein einziges Beispiel gibt: die Juden. Nur den Juden ist dies geschehen, Gottes auserwähltem und geliebtem Volk.

DER NEUE EXODUS
Genau wie zu Zeiten des Mose kann keine Militärmacht, kein politischer Führer, kein Verhandlungskünstler und kein Zauberer die Rückkehr der Juden in ihr Land stoppen. Niemand kann sie von ihrem Exodus abhalten – vom Auszug aus den Nationen und der Rückkehr in ihr Verheißenes Land! Der Gott Israels hat einen Bund mit seinem Volk geschlossen, und er bleibt seinen Verheißungen treu, sie wieder in ihr Land zurück zu bringen. Er trägt uns auf, es zu verkünden: „Hört das Wort des HERRN, ihr Nationen, und meldet es auf den fernen Inseln und sagt: Der Israel zerstreut hat, wird es wieder sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde!“ (Jer. 31:10)

Das Wort Gottes sagt voraus, wie dieser neue Exodus von den Enden der Erde erneut die Menschheitsgeschichte verändern wird. Die erneute Sammlung des jüdischen Volkes wird schließlich in seiner Errettung münden und allen Nationen Gerechtigkeit und Frieden bringen (Hesekiel 36, 24-28; Römer 11,26-27; Jesaja 2,1-4). Das Königreich der Himmel wird nicht nur in beispielloser Art und Weise seinen Ausdruck hier auf Erden finden, sondern der König selbst wird zurückkehren und von seinen Söhnen und Töchtern in Empfang genommen werden (Matthäus 23,29; Apostelg. 1,11; Sprüche 8,30+31). Durch sein Handeln an Israel wird Gott, der Schöpfer und unser Erlöser wirklich alle Nationen und Familien der Erde segnen!

AUFSTIEG INS HEILIGE LAND
Aufgrund unseres Glaubens an Gottes Wort machen wir uns bei der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem seit Jahrzehnten mit Gottes Plänen eins. Wir wissen genug, um davon überzeugt zu sein: Gott steht treu zu seinen Bündnissen! Wir helfen dem jüdischen Volk bei der Heimkehr nach Israel. Danke ihrer treuen Spenden konnten wir zirka 120 000 Olim Chadaschim (Neueinwanderern) bei der Alijah (Rückkehr, oder wörtlich: Aufstieg) in das verheißene Land helfen.

Wir feiern bereits seit 1980 das Laubhüttenfest hier in Jerusalem, gemeinsam mit unseren jüdischen Freunden und allen Nationen und Familien der Erde. Dadurch stellen wir uns öffentlich zu Gottes Wort und bekennen unseren Glauben, dass der Gott Israels selbst das moderne Israel zurück gebracht hat! Es ist eine Erfüllung seiner Bundesverheißungen, und er bleibt seinem eigenen Volk in seiner beständigen Liebe treu – so viel haben wir verstanden!

Bitte helfen Sie uns, das jüdische Volk zurück nach Hause zu bringen! Bringen Sie auch Ihre ganze Familie mit nach Jerusalem, um dieses Jahr mit uns das Laubhüttenfest zu feiern, das unter dem Motto steht: „Alle Nationen/Familien der Erde“ (1. Mose 12,3). Tragen Sie es in Ihrem Kalender ein: 16. bis 21. Oktober 2016. Vertrauen Sie dem Herrn, dass er es tun wird – Er wird alle Familien dieser Erde nach Jerusalem bringen!

Und vergessen Sie nicht: Ihre Familie ist sicher, geschützt und gesegnet durch das Blut des Lammes Gottes, unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus!

Versuchter Messerangriff auf Polizisten in Jerusalem

Am Dienstagmorgen hat eine zirka 50jährige Palästinenserin versucht, israelische Grenzpolizisten in der Altstadt von Jerusalem mit einem Messer anzugreifen. Die Polizisten schossen auf die Angreiferin und verletzten sie tödlich. Der Vorfall ereignete sich in der Hagai-Straße, in der in den letzten Monaten mehrere Israelis bei Terroranschlägen getötet oder verletzt wurden.

 

 

Ultraorthodoxe Parteien drohen mit Regierungsaustritt
Am Montag haben die drei ultra-orthodoxen Parteien in der Regierungskoalition von Premierminister Netanjahu angedroht, die Regierung zu verlassen, sollte ein Gesetz zur Anerkennung des konservativen und des Reformjudentums verabschiedet werden. Netanjahus Regierung verfügt nur über eine knapp Mehrheit von zwei Sitzen in der Knesset. Im Zentrum des Streits befinden sich Pläne, einen offiziellen Platz für nicht-orthodoxe Gebete an der Westmauer in Jerusalem einzurichten, für den dann Rabbiner des Reformjudentums und des konservativen Judentums zuständig wären. Die ultraorthodoxen Parteien sehen in einer solchen Entscheidung die Anerkennung dieser Strömungen, die sie als „unrechtmäßigen Ausdruck des jüdischen Glaubens“ ablehnen. Oberrabbiner David Lau und Jitzhak Josef sagten ein Treffen mit Netanjahu am Sonntagabend ab, bei dem es um den Wunsch konservativer und reformierter Juden gehen sollte, an der Westmauer zu beten.

Youtube-Kanal von PMW wieder entsperrt
Der Youtube-Kanal von Palestinian Media Watch
(PMW), einer israelische Nichtregierungsorganisation, die die offiziellen Nachrichtenkanäle der Palästinensischen Autonomiebehörde und der Hamas-Terrororganisation beobachtet, ist nach 16stündiger Sperre seit Montag wieder abrufbar. Direktor Itamar Marcus dankte "allen unseren Freunden, deren Kontakte und deren Druck...Youtube überzeugt haben, unseren Kanal wieder zu entsperren und  zu seinem bisherigen guten Ruf zurück zu verhelfen." Der Youtube-Kanal von PMW verletze die Nutzungsbedingungen, war zunächst als Begründung für die Sperre angegeben worden. PMW zeigte sich überrascht über diese Entscheidung. "Die Offenlegung palästinensischer Hetze und Hass-Rhetorik wird von Parlamenten und Regierungen auf der ganzen Welt anerkannt und gelobt", erklärte Marcus in einer ersten Reaktion. Die Organisation übersetzt insbesondere arabisch-sprachige Clips und Propagandavideos ins Englische, die auf palästinensischen Kanälen laufen und zur Gewalt gegen Israel aufrufen.

Obama plant neue Nahost-Friedensinitiative

US-Präsident Barack Obama plant vor dem Ende seiner Amtszeit Anfang 2017 einen weiteren "Vorstoß" im Nahost-Friedensprozess. Das berichtete das Wall Street Journal am Montag.

Sein Plan beinhalte möglicherweise eine Resolution des UN-Sicherheitsrates, die von Israelis und Palästinensern Zugeständnisse verlangen und den „Rahmen“ für eine Vereinbarung bilden würde. In der Vergangenheit hatten die USA stets von ihrem Vetorecht Gebrauch gemacht, um eine solche Resolution zu verhindern. Israel betrachtet sie als eine einseitige Einmischung von außen.

Dem Bericht zufolge könnte die neue US-Initiative Folgendes beinhalten: "Die USA würden Israel dazu drängen, den Siedlungsbau in den Palästinensergebieten zu stoppen und Ostjerusalem als Hauptstadt eines Palästinenserstaates anzuerkennen…Von den Palästinensern würde verlangt, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen und das Rückkehrrecht für palästinensische Flüchtlinge aufzugeben." Ziel sei die Errichtung zweier Staaten, die durch die Waffenstillstandslinien von 1949 begrenzt würden, einschließlich des Austausches bestimmter Gebiete, um Veränderungen in der Bevölkerungszusammensetzung gerecht zu werden.

Unterdessen wurde bekannt, dass Premierminister Benjamin Netanjahu ein geplantes Treffen mit Obama am 18. März in Washington abgesagt hat. Diese Tatsache löste weitere Spekulationen über das ohnehin schon schwierige Verhältnis zwischen Obama und Netanjahu aus. Am heutigen Dienstag wird US-Vizepräsident Joe Biden in Jerusalem erwartet.

Landwirte im Jordantal lehnen deutsche Kennzeichnungsforderung ab

Landwirte im Jordantal weigern sich, ihre Produkte gemäß den neuen EU-Regeln zu kennzeichnen. Verärgerung löste in den letzten Wochen insbesondere die Forderung eines deutschen Unternehmens aus, die israelischen Erzeugnisse mit der Herkunftsbezeichnung „Durch die Regierung Israels besetzte Gebiete“ zu versehen, statt wie üblich mit „Hergestellt in Israel“. Der Leiter der Regionalverwaltung des Jordantales, Dudu Elhajani beschwerte sich letzte Woche schriftlich beim Deutschen Botschafter in Israel über dieses Kennzeichnungsverlangen von deutscher Seite, das er als „diskriminierend“ und „politisch motiviert“ bezeichnete.

Die ICEJ veranstaltete bereits im Dezember letzten Jahres ein Symposium gegen die Kennzeichnungspflicht beim EU-Parlament in Brüssel. Seit Kurzem ist eine Petition der ICEJ-Deutschland gegen die Kennzeichnungspflicht im Umlauf, die Bundeswirtschaftsminister Gabriel übergeben wird. Zum Petitionstext

„Lassen Sie mich ganz deutlich werden: Wir werden unsere Produkte nicht kennzeichnen“, schrieb Elhajani an Botschafter Clemens von Goetze. „Eine solche Kennzeichnung entspricht der Ächtung der Juden in Europa während der schrecklichen, düsteren Vergangenheit. Sie ist absolut unzumutbar.“ Zudem widerspreche ein solches Verlangen der Realität in Israel und im Nahen Osten. „Es war besonders erschütternd, mit einer solchen Forderung während einer Terrorwelle konfrontiert zu werden, in der Palästinenser täglich unschuldige Israelis angreifen“, fügte Elhajani hinzu.

Die EU-Kommission hat im letzten November eine neue Kennzeichnungspflicht für israelisches Obst, Gemüse und Kosmetika aus Ostjerusalem, den Golanhöhen und dem Westjordanland erlassen. Aus Protest gegen diese Entscheidung schloss Israel die EU aus dem Nahost-Friedensprozess aus. Die EU lenkte schließlich ein und überlässt seit Februar die Umsetzung der Kennzeichnungspflicht den einzelnen EU-Mitgliedstaaten.

ICEJ-Österreich bezieht Stellung gegen Kennzeichnungspflicht
Auch die österreichische Zweigstelle der ICEJ bezieht deutlich Stellung gegen die Kennzeichnungspflicht israelischer Waren. Magister Karl Klanner, Obmann der ICEJ-Österreich, wendet sich diese Woche mit mehreren Protestschreiben an die zuständigen österreichischen Bundesministerien und appelliert an sie, die EU-Vorgaben in Österreich nicht umzusetzen. Weitere Informationen können unter info@icej.aterfragt werden.

Verstimmungen zwischen Berlin und Jerusalem

Zwei Wochen nach den harmonischen deutsch-israelischen Regierungskonsultationen in Berlin gibt es Verstimmungen zwischen Deutschland und Israel. Am Montag reisten der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Norbert Röttgen, und der für Israel zuständige Roderich Kiesewetter, beide CDU, nach Jerusalem, um Premierminister Benjamin Netanjahu zu treffen. Streitpunkt ist die Interpretation einer Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel durch Netanjahu zum israelisch-palästinensischen Friedensprozess. Merkel hatte im Anschluss an die Gespräche in Berlin erklärt: „Jetzt ist sicherlich nicht die Zeit, um einen ganz umfassenden Fortschritt zu machen, aber man kann an einigen Stellen Verbesserungen erzielen ...“ Netanjahu wiederum deutete dies, zurück in Israel, als Positionswechsel Merkels, die nun eine „realistischere Haltung eingenommen“ und gesagt habe, dass man gegenwärtig „nur praktische Schritte vor Ort“ unternehmen kann, anstatt eine umfassende Lösung anzustreben. Genau das habe er, Netanjahu bereits vor einem Jahr gesagt und dafür viel Kritik einstecken müssen. Dieser Deutung widerspricht die Bundesregierung vehement, und bezeichnet sie als „Fehlinterpretation“ zur Zwei-Staaten-Lösung. Berlin verweist darauf, dass Merkel sich zwei Sätze zuvor ausdrücklich zur Zweistaatenlösung bekannt habe.

Dramatische Rettungsaktion in Kalandija
Zwei israelische Soldaten, die Montagabend versehentlich mit ihrem nicht gepanzerten Fahrzeug in das palästinensische Kalandija-Flüchtlingslager nördlich von Jerusalem hineingefahren waren, konnten unverletzt gerettet werden. Ein palästinensischer Mob attackierte ihr Fahrzeug mit Steinen und Molotow-Cocktails, das daraufhin in Flammen aufging. Beide Soldaten flüchteten zu Fuß, wurden dabei allerdings getrennt. Einsatzkräfte der Armee und des Geheimdienstes durchsuchten das Lager und fanden einen der beiden schließlich im Hof eines Hauses, in dem er sich versteckt hatte. Dem anderen Soldaten gelang es, das Lager in Richtung einer nahegelegenen jüdischen Siedlung zu verlassen. Fünf Grenzpolizisten und mehrere Palästinenser wurden bei der Rettungsaktion verletzt

Spannungsreiches israelisch-ägyptisches Verhältnis
Premierminister Netanjahu hat am Montag den neuen ägyptischen Botschafter in Israel, Hazem Khairat empfangen. Khairat, der vor wenigen Tagen Staatspräsident Reuven Rivlin seinen Antrittsbesuch abstattete, sprach mit Netanjahu über regionale Fragen, den israelisch-palästinensischen Friedensprozess und die Beziehungen zwischen Israel und Ägypten. Dass das israelisch-ägyptische Verhältnis trotz bestehendem Friedensvertrag nicht spannungsfrei ist, zeigte sich erneut am Sonntag. Der ägyptische Abgeordnete und Fernsehmoderator Tawfik Okasha wurde im Parlament mit einem Schuh beworfen, weil er letzten Mittwoch den israelischen Botschafter in Ägypten, Haim Koren, zum Abendessen eingeladen hatte. Gegen Okasha wurde deshalb bereits am Montag eine Sperre für die nächsten zehn Parlamentssitzungen verhängt. Unterdessen lehnte die ägyptische Fußballvereinigung die israelische Anfrage nach einem Freundschaftsspiel kategorisch ab.

PA weist iranisches „Hilfsangebot“ zurück
Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) hat am Sonntag ein Angebot des Iran zurückgewiesen, den Familienangehörigen palästinensischer Terroristen, die Israelis angegriffen hatten, Gelder zu überweisen. Es sei Aufgabe der PA, dieses Geld zu überweisen, sagte PA-Sprecher Nabil Abu Rudeina. „Teheran sollte dieses Geld durch offizielle Kanäle an die palästinensische Stiftung für Märtyrer und Gefangene schicken, statt sich inoffizieller Umwege zu bedienen.”

Ruhr-Uni Bochum sagt BDS-Event ab

Die Ruhr-Universität Bochum hat eine Veranstaltung des „Arbeitskreis Palästina NRW”, bei der es auch um die antiisraelische Boykottbewegung BDS gehen sollte, in ihren Räumen abgesagt. Das berichtet die Jerusalem Post am heutigen Dienstag. Salah Al-Khawaja, ein hochrangiges Mitglied der BDS-Bewegung, sollte dort am 18. März über „zivilen palästinensischen Widerstand gegen die israelische Besatzung und Siedlungspolitik sowie über die Kampagnen Stopp the Wall und BDS” sprechen. Auf der Webseite der Ruhr-Uni, die zu den fünf größten Universitäten Deutschlands gehört, hieß es dazu am Montag: „Die Ruhr-Universität Bochum distanziert sich von den angekündigten Inhalten dieser Veranstaltung“. Die Veranstaltung werde aus diesen Gründen nicht in den Räumlichkeiten der Universität stattfinden.

 

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