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Commentary

So fördert Deutschland Terror statt Frieden

Deutschland zahlt seit letzter Woche wieder Steuergelder an die UNRWA, das Hilfswerk der Vereinten Nationen für die Palästinenser. Zwei Fragen an die Bundesregierung.

Die etwa 12.000 palästinensischen Mitarbeiter der UNRWA im Gaza-Streifen betreiben offiziell Schulen, Berufsbildungszentren, Krankenhäuser und Lebensmittelverteilungen. Aber seit Jahren warnen Israel und viele Organisationen der Zivilgesellschaft davor, dass Gelder an die Einrichtungen der UNRWA nicht das erreichen, wofür sie von westlichen Ländern dieser Erde gegeben werden: Nämlich Frieden im Nahen Osten zu fördern und die Lebensqualität der Menschen zu verbessern.

Schon lange vor dem 07.10.23 war es erwiesen, dass an den Schulen der UNRWA systematisch Hass und Hetze gegen Israel gesät und betrieben wird. Lassen wir einen israelischen Menschenrechtsaktivisten zu Wort kommen: „Wenn ein Lehrer an einer Schule sagen würden: ‹Bringt alle Juden um›, was passiert dann? Natürlich würde der Lehrer entlassen, denn wir stellen doch niemanden vor eine Schulklasse, der zum Massenmord aufruft oder Adolf Hitler glorifiziert! Doch an den Schulen des UNRWA geschieht regelmäßig das Gegenteil. Vielleicht wird mal ein öffentlicher Facebook-Post gelöscht, aber der Lehrer bleibt aber im Dienst…“ – so hat es Hillel Neuer, Chef der Menschenrechtsorganisation UN WATCH, letzte Woche vor dem außenpolitischen Ausschuss des Schweizer Nationalrats beschrieben.

Fragwürdiges Gutachten

Nachdem die Israelis nach dem 7. Oktober 2023 Beweise und Dokumente vorgelegt haben, dass mindestens 12 Prozent der UNRWA-Mitarbeiter Verbindungen zur Terrororganisation Hamas haben und es der ganzen Welt durch Medienberichte ersichtlich wurde, dass auch Krankenhäuser der UNRWA als Schutzschilde für die unter ihnen gelegenen Terrorzentralen benutzt wurden, haben viele Länder die Zahlungen an die UNRWA eingestellt – darunter auch die Bundesrepublik Deutschland.

Seit aber ein von den Vereinten Nationen daraufhin in Auftrag gegebenes und von ihnen bezahltes Gutachten zu dem voraussehbaren Ergebnis gekommen ist, dass es angeblich keine Beweise für Israels Vorwürfe gibt, zahlt nun Deutschland wieder Steuergelder für die UNRWA – im Gegensatz zu anderen Ländern wie zum Beispiel Großbritannien, die USA oder Österreich, die vom Ergebnis der Untersuchung der Vereinten Nationen und der Art ihrer Durchführung bisher nicht überzeugt sind.

Warum ist diese Entscheidung Deutschlands falsch?

Warum ist die deutsche Hilfe keine wirkliche Hilfe für eine Verbesserung der Situation, sondern fördert sogar teilweise eine Verschlechterung?

  • Wenn ganze Generationen von Schulkindern mit Hass und Gewaltaufrufen gegen Israel indoktriniert werden, dann fördert das keinen Frieden, sondern Terror.
  • Wenn Israel nur unter sehr schwierigen Bedingungen Terrorzentralen der Hamas angreifen und zerstören kann, weil sie sich auf dem Gelände von Krankenhäusern oder Schulen der UNRWA befinden, dann schafft das keinen Frieden, sondern erhält den Hamas-Terror.
  • Wenn Wasserrohre, die eigentlich für den Bau von Kläranlagen benutzt werden sollten, zum Bau von Raketen gegen Israel benutzt werden, dann ist das keine Entwicklungshilfe, sondern eine Terrorhilfe.
  • Wenn Zementsäcke, die für den Wiederaufbau von Gebäuden im Gaza-Streifen gespendet wurden, zum Bau von Tunneln und Hamas-Kommandozentralen benutzt werden, dann ist das keine Aufbauhilfe, sondern eine Zerstörungshilfe.
  • Und wenn man Millionen von Palästinensern, die im Gaza-Streifen und in Israels Nachbarländern wohnen, immer wieder zuspricht, dass sie eines Tages auf israelischem Territorium leben können, wenn dann endlich alle Juden von dort vertrieben worden sind, dann fördert das nicht das friedliche Zusammenleben der verschiedenen Völker im Nahen Osten, sondern gibt den Palästinensern sogar eine Legitimation, israelisches Gebiet anzugreifen und Juden zu töten.
  • Wenn palästinensische Terroristen und ihre Familien immer dann Belohnungsgelder bekommen, wenn sie einen Anschlag auf Juden durchführen, dann wird es zukünftig wohl kaum weniger Anschläge, sondern mehr Attentate geben.

Wir fragen daher die deutsche Bundesregierung:

  1. Warum zwingen Sie die palästinensischen Behörden nicht, diese Attentatsbelohnungen einzustellen?
  2. Warum verknüpfen Sie die Gabe von deutschen Steuergeldern nicht mit der Bedingung, dass es mit Israelhass und Gewaltaufrufen ein Ende haben muss?

Seit Jahren fließen jährlich Millionen Euro in den Gaza-Streifen und die Gebiete der Palästinensischen Autonomiebehörde. Die Dankbarkeit für diese Unsummen an Geld bekam gestern Abend der höchste deutsche diplomatische Vertreter in Ramallah, Oliver Owcza, zu spüren, der von einem wütenden palästinensischen Mob zusammen mit weiteren EU-Diplomaten vertrieben wurde und vom Gelände eines Museums fliehen musste.

Wenn das Ergebnis der deutschen Förderung von Demokratie, Menschenrechten und Friedensmaßnahmen ist, dass sowohl im Gaza-Streifen als auch in den Gebieten der Palästinensischen Autonomiebehörde über 70 Prozent der Menschen die Terroraktionen der Hamas vom 7. Oktober laut Umfragen begrüßen, dann sollten wir…

  • … unsere Gelder unverzüglich wieder stoppen.
  • … den Überfall und die Geiselnahmen der Hamas nicht dadurch belohnen, dass sie zur Gründung eines israelfeindlichen und judenreinen Palästinenserstaates führen und
  • … uns ans die Seite Israels stellen und Israel im Kampf gegen Terrorismus und den Bau der iranischen Atombombe unterstützen.
  • Wir entschuldigen uns daher bei den Menschen in Israel …
  • … für die deutschen Finanzhilfen im Nahen Osten, die für Hass und Terror missbraucht werden.
  • … für die vielen judenfeindlichen Demonstrationen und anti-israelischen Schlachtrufe auf unseren Straßen und
  • … für die Tatsache, dass wir insgesamt in Deutschland aus unserer deutschen Geschichte aus den Jahren 1933-1945 nicht das gelernt haben, was wir hätten lernen müssen.

Wir werden uns mit noch mehr Nachdruck dafür einsetzen, dass Israel unterstützt, jüdisches Leben in unserem Land geschützt und die deutsch-israelische Freundschaft gefördert wird.

AM ISRAEL CHAI!

(Foto: Christoph Scharnweber / Levi Dörflinger)

 

 

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Der mahnende Zeigefinger

Der mahnende Zeigefinger gehört zum Repertoire vieler deutscher Politiker, wenn sie mit oder über Israels Einsatz im Gazastreifen sprechen. Es ist viel von Verantwortung die Rede – allerdings nicht von der eigenen.

Aber die ist nicht unerheblich: Deutschland trägt eine große Mitschuld an diesem Krieg und den Problemen, die Israel ausbaden muss. Denn wir haben jahrzehntelang blauäugig den Hass mitfinanziert, der durch Schulen, Schulbücher und Lehrer der UNRWA in die Köpfe der Kinder und heutigen erwachsenen Terroristen im Gazastreifen (und im „Westjordanland“) eingepflanzt wurde. Dieser grenzenlose Hass ist das Haupthindernis für Frieden – und der Nährboden für das Massaker am 7. Oktober.

Die Milliarden aus aller Welt, die in den Gazastreifen gestopft wurden, haben für jeden erkennbar die Situation der Palästinenser nicht verbessert, sondern dem Terror in die Hände gespielt. Wo ist das Geld gelandet? Nur die Terror-Infrastruktur blühte, die Hamas wuchs zu einer der reichsten Terrororganisationen der Welt. Allein Ismail Haniyeh, Chef der Hamas, soll vier Milliarden Dollar besitzen – auch er ist übrigens ein ehemaliger UNRWA-Schüler.

Statt Konsequenzen zu ziehen und Mit-Verantwortung zu übernehmen, hat Deutschland vor wenigen Tagen die Zahlungen an die UNRWA wieder aufgenommen. 45 Millionen Euro wurden neu bewilligt. Das Außenministerium informierte darüber, dass seit dem 7. Oktober außerdem 175 Millionen neue Mittel für die palästinensischen Gebiete zur Verfügung gestellt wurden, zusätzlich zu den bisherigen Millionen - obwohl bekannt ist, dass ein großer Teil des Geldes hier weiterhin in „Märtyrerrenten“ fließt.

Beschämend.

(Foto: Symbolbild)

 

 

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Nur Krokodilstränen?

Israel ist täglich in den Medien und auf der Tagesordnung der Politik. Kein anderes Land - nicht einmal Nordkorea oder der Iran - wird häufiger mit Resolutionen belegt. Es entsteht der Eindruck, als finde im Gazastreifen die größte Katastrophe der Gegenwart statt. Doch so schlimm die Situation durch den von der Hamas ausgelösten Krieg auch sein mag, in Afrika und anderen Ländern im Nahen Osten spielen sich zeitgleich humanitäre Katastrophen ungleich größeren Ausmaßes ab. Die Jüdische Allgemeine hat einige aktuelle Zahlen zusammengetragen: „Am Horn von Afrika hungern über 36 Millionen Menschen; in der Sahel-Zone sind es über 34 Millionen, in der `Demokratischen Republik´ Kongo 27, in Afghanistan 24, im Jemen 21, in Pakistan 20, im Sudan 18, in Syrien 15 Millionen“. Hier finden wirkliche Hungerkatastrophen statt. Aber hier gibt es keine Luftbrücken. Keine Politikerbesuche. Keine Mahnwachen. Keine Talkshows zur besten Sendezeit.

Israel ist nur so klein wie Hessen, ein winziger Fleck auf der Weltkarte. Die Obsession vieler Medienvertreter und Moralisten, ihren Fokus gerade auf dieses winzige Land zu legen, zeugt von Doppelmoral und einer starken Ungleichbehandlung. Doppelte Standards sind jedoch ein Zeichen für Antisemitismus. Dazu gehört, dass in der öffentlichen Debatte kaum Erwähnung findet, dass die Hamas die eigentliche Verantwortung für die Bevölkerung und den Krieg trägt.

Würde die Hamas die Waffen niederlegen und die Geiseln freilassen, wäre der Krieg vorbei. 

Foto: Symbolbild

 

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Herzen aus Stein

Ohne mit der Wimper zu zucken nahm Hamas-Führer Hanija die Nachricht vom Tod drei seiner Söhne hin – live zu sehen im katarischen Fernsehsender al-Jazeera, wo der 62-jährige Terrorist gerade ein Interview gab, als ihn die Nachricht erreichte. Eine israelische Rakete hatte das Auto der Männer getroffen. Israel bestätigte die Liquidierung der gesuchten Hamas-Terroristen, die laut Militärinformationen auf dem Weg zu einem Terroreinsatz waren. Laut Hanija waren auch Enkelkinder im Auto, worüber es jedoch keine Bestätigung gibt.

Der Journalist fragt, ob die Sendung abgebrochen werden soll. Hanija erwidert laut Bericht der Frankfurter Rundschau: „Nein, wieso? Lass uns weitermachen.“ Später dankte er Gott für die Ehre des "Märtyrertods" und ergänzte: „Das Blut meiner Söhne ist nicht mehr wert als das unseres Volkes.“

Und das Blut seines Volks ist dem Terrorführer, der in Katar ein Luxusleben führt, leider wenig wert. Der Hamas ging es nie um ein besseres Leben für die Bevölkerung im Gazastreifen. Das einzige Ziel der Terrororganisation war und ist die Vernichtung des jüdischen Volks.

Solange dieser Hass auf Israel größer ist als die Liebe zu ihren eigenen Kindern, wird es keinen Frieden geben. (Foto: wikimedia.org)

 

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Opfer der Hamas-Propaganda

In den Medien kursieren Zahlen von Todesopfern im Gazastreifen. Mehr als 11.000 palästinensische Zivilisten sollen seit Beginn des Angriffskriegs der Hamas ums Leben gekommen sein. Die hohen Opferzahlen werden gegen Israel verwendet und dienen als Argument für einen Waffenstillstand, der Israel schaden und die Position der Hamas stärken würde.

Das sollten Sie wissen: Die Opferzahlen stammen vom „Gesundheitsministerium“ der Terrororganisation Hamas und werden von vielen Medien unreflektiert übernommen. Wie viele Palästinenser tatsächlich zu Tode gekommen sind, ist unbekannt und nicht überprüfbar. Es muss aber von einer deutlich niedrigeren Zahl ausgegangen werden, wie Erfahrungen der Vergangenheit lehren, denn die Hamas nutzt Opferzahlen als Propaganda-Waffe. Zur psychologischen Kriegsführung der Terrororganisation gehört es, möglichst viele Tote vorzuweisen, um Israel in der Weltöffentlichkeit zu diskreditieren. Unbekannt ist außerdem, wie viele tote Zivilisten im Gazastreifen durch die Terroristen selbst getötet wurden – durch fehlgeleitete Hamas-Raketen, die Explosion eines Munitionslagers oder als menschliche Schutzschilde.

Dazu gehört auch der Einschlag einer Hamas-Rakete auf dem Parkplatz einer Klinik am 17. Oktober. Die Hamas behauptete damals, das Krankenhaus sei von einer israelischen Rakete getroffen worden und meldete 500 Tote. Später wurden 20 Tote gemeldet. Die israelische Armee ist die humanitärste Armee der Welt – und die einzige, die Fluchtkorridore offenhält und vorab über Angriffsziele informiert, damit Zivilisten evakuiert werden können.

 

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Israel als Prüfstein

Seit den Massakern der Hamas am 7. Oktober steht Israel wieder besonders im Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit. Die Nachrichten über den Krieg erreichen jeden Tag ein internationales Publikum. Das ist kein Zufall. Die Bibel sagt uns, dass Gott Israel als Mittel benutzt, um seine Botschaft zu vermitteln, wenn er zu den Völkern sprechen will. Denken Sie an Jeremia 6,18-19 oder Jesaja 1,2-3, wo Gott das Gericht über Israel anordnet. Offensichtlich will Gott, dass alle Völker aufhorchen und zuhören, wenn es um das Schicksal Israels geht – und Gott achtet darauf, wie sich die Völker der Welt gegenüber seinem auserwählten Volk verhalten.

In Sacharja 1,14-15 gibt es einen aufschlussreichen Vers: „So spricht der HERR Zebaoth: Ich eifere für Jerusalem und Zion mit großem Eifer und bin sehr zornig über die stolzen Völker; denn ich war nur ein wenig zornig, sie aber halfen zum Verderben.“ Noch einmal: Gott achtet darauf, wie sich die Völker gegenüber dem jüdischen Volk verhalten. Wenn sie zu Israels Unglück beitragen, helfen sie Gott nicht, sondern zeigen ihre eigenen bösen Absichten und ziehen seinen Zorn auf sich.

Hass wird offenbar

Dies ist ein wichtiger Grundsatz! Im Umgang mit Israel in Zeiten der Not werden die Motive unserer Herzen offenbart. Das zeigt sich heute, wenn Tausende weltweit auf die Straße gehen, um ihrem ungezügelten Hass auf Juden Luft zu machen. Sicherlich war dieser Hass schon vorher da, aber die aktuelle Krise bringt ihn zum Vorschein.

Zudem befinden wir uns in einer anderen Situation als der, die Jesaja und Jeremia oben beschrieben haben. Gott straft Israel nicht, er erweckt es wieder zum Leben. Wie Jesaja 40 verkündet, hat es bereits das Doppelte für alle seine Sünden erhalten. Gott tut etwas Neues und will, dass die Völker darauf hören. Deshalb ruft Jeremia aus: „Höret, ihr Völker, des HERRN Wort und verkündet’s fern auf den Inseln und sprecht: Der Israel zerstreut hat, der wird’s auch wieder sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde.“ (Jeremia 31,10)

Wir leben in dieser Zeit der Wiederherstellung Israels und Gott möchte, dass die Völker anerkennen, dass dies das Werk seiner Hand ist.

Gott prüft die Nationen

Gott prüft die Nationen erneut anhand ihrer Haltung gegenüber Israel. Und er warnt, dass er sie wegen des jüdischen Volkes und seines Landes richten wird. Der Prophet Joel versichert: „Denn siehe, in jenen Tagen und zur selben Zeit, da ich das Geschick Judas und Jerusalems wenden werde, will ich alle Völker zusammenbringen und will sie ins Tal Joschafat hinabführen und will dort mit ihnen rechten wegen meines Volks und meines Erbteils Israel, weil sie es unter die Völker zerstreut und sich mein Land geteilt haben". (Joel 4,1-2)

Da wir wissen, dass Gott das jüdische Volk in seine angestammte Heimat zurückführt, können wir auch damit rechnen, dass er die Völker richten wird. Hier müssen wir zwischen der individuellen Rettung und dem Schicksal der Nationen unterscheiden. Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.

Aber die Bibel sagt auch, dass Gott die Nationen richten wird, und er wird Israel als Messlatte benutzen. Deshalb obliegt es uns als Christen, in dieser Zeit der Prüfung für unsere Nationen zu beten. Beten Sie für die Regierung und andere Führer und Meinungsmacher, dass sie die Wahrheit erkennen und den Mut finden, für die Wahrheit einzustehen.

Shalom aus Jerusalem!

Mojmir Kallus, Vizepräsident der ICEJ

Foto: Von Hamas-Terroristen überfallenes Kibbuz (GPO/Maayan Toaf)

 

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Terror als Geschäftsmodell

Die Armut und Perspektivlosigkeit der Gaza-Bevölkerung gilt als Terror-Brandbeschleuniger. In vielen Medien wird Israel für die seit Jahrzehnten desolate Wirtschaft und Infrastruktur im Gazastreifen verantwortlich gemacht. Zu Unrecht. 

In vielen Medien wird hartnäckig ignoriert, dass für die Verwaltung des Küstenstreifens seit fast 20 Jahren allein die Hamas zuständig ist. Israel hat sich bereist 2005 vollständig aus dem Gazastreifen zurückgezogen. Mit den immensen Zahlungen aus aller Welt, die seither in den Gazastreifen geflossen sind, hätte längst ein zweites Singapur entstehen können. Tatsächlich gibt es in Gaza aber nicht einmal eine eigenständige Wasser- und Strom-Versorgung. Eine Entsalzungsanlage, die mit Hilfe der internationalen Gemeinschaft gebaut wurde, ließ die Hamas verrotten. Ein Elektrizitätswerk, ebenfalls mit Hilfsgeldern erbaut, wurde von der Hamas versehentlich in die Luft gejagt. So blieb der Gazastreifen über all die Jahrzehnte von Strom und Wasser aus Israel abhängig. Die Hamas zahlte absichtlich die Rechnungen nicht – und wenn Israel die Lieferungen zeitweise einstellte, stand wieder der jüdische Staat am Pranger.

Der Terror lohnt sich für die Verantwortlichen: Die Hamas gilt als eine der reichsten Terrororganisationen. Sie verfügt über ein weltweites Firmengeflecht und Immobilien. Noch größer als das Vermögen der Terrororganisation ist das private Vermögen der Hamas-Führer. Im Gazastreifen waren bisher mehrere hundert Millionäre gemeldet – auf einem Gebiet, das nur halb so groß ist wie Hamburg und eine Arbeitslosenquote von 39 Prozent aufweist. Die Millionäre der Hamas besitzen luxuriöse Villen mit Marmor, eigenen Schwimmbädern und Fuhrpark außerhalb der Elendsviertel. Das Familienvermögen von Ismail Haniyeh, dem in Katar lebenden Chef des Politbüros der Hamas, wird auf über 2,3 Milliarden Euro geschätzt.

(Foto: Gaza/pixabay)

 

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Mörder als Hüter der Menschenrechte

Wer wacht über die Menschenrechte? Der Iran! Das ist leider kein schlechter Witz. Das mörderische Mullah-Regime hat seit 1. November 2023 den Vorsitz im Sozialforum des UN-Menschenrechtsrats inne. Ein Regime, das Menschenrechte verletzt wie kaum ein anderes Land dieser Welt – und als Drahtzieher hinter dem Terrorangriff auf Israel vom 7. Oktober steht. 

Mörder wachen bei den Vereinten Nationen über Menschenrechte, Diese Mörder propagieren weiter ganz offen die Auslöschung Israels. Das ist nicht die einzige Absurdität, die bei den Vereinten Nationen zu finden ist. Und das sollte man wissen, wenn die nächste UN-Resolution gegen Israel verabschiedet wird.    

„Die Vereinten Nationen taugen nicht als Gewissen der Welt“, kommentierte der Tagesspiegel. Dem ist nichts hinzuzufügen.


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Die christlichen Zionisten des 19. Jahrhunderts

Infolge der protestantischen Reformbewegungen des 16. und 17. Jahrhunderts spielte das persönliche Bibelstudium eine zentrale Rolle im Leben der Gläubigen. Es bestärkte viele Christen in Deutschland und England in ihrer glaubensvollen Erwartung der bevorstehenden Wiederherstellung Israels im Heiligen Land. Im Laufe der Jahrzehnte wuchs ihre Überzeugung, dass Christen berufen waren, dieses Ereignis vorzubereiten. (Foto: Boston Public Library, Michael Solomon Alexander, CC BY 2.0)

Ein protestantisches Bistum in Jerusalem

1841 regte Friedrich Wilhelm IV., der vom Pietismus geprägte König von Preußen, ein preußisch-britisches protestantisches Bistum in Jerusalem an, das sich damals unter der Herrschaft des Osmanischen Reiches befand. Großbritannien hatte zwei Jahre zuvor auf Anregung evangelikaler Anglikaner ein Konsulat in Jerusalem eröffnet und übernahm die Führungsrolle. Der erste protestantische Bischof von Jerusalem wurde Michael Salomo Alexander, ein in Preußen geborener anglikanischer Priester mit jüdischen Wurzeln. Er ließ eine Handwerksschule, eine hebräische Schule und das erste Krankenhaus im Heiligen Land errichten. Sein Nachfolger, der Schweizer Samuel Gobat, führte diese Pionierarbeit fort und weitete sie auch auf die christlich-arabische Bevölkerung aus.

Gegenreaktion

Neben ihrer karitativen Arbeit waren die Protestanten sehr missionarisch aktiv – insbesondere unter den Juden. Dies rief jüdische Philanthropen wie James Mayer de Rothschild und Moses Montefiore auf den Plan, sich der Bedürfnisse der armen Juden Jerusalems anzunehmen und sie aus den „Fängen“ der christlichen Missionare zu „retten“. Sie ließen Krankenhäuser, ein Armenhaus und neue jüdische Stadtteile erbauen.

Jüdische Landwirtschaft

1855 initiierten der britische Konsul James Finn und seine Frau, beide überzeugte christliche Zionisten, den ersten modernen jüdischen Landwirtschaftsbetrieb. Neben dem Wunsch, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, hofften die Finns, europäische Juden vom landwirtschaftlichen Potenzial des Landes zu überzeugen und sie zu ermutigen, ins Land ihrer Vorväter zurückzukehren – zu einem Zeitpunkt, zu dem Europas Juden noch nicht von der Urbarmachung des Landes überzeugt waren.

Conrad Schick: Ein Deutscher prägt Jerusalem

Ein deutscher christlicher Zionist, der Jerusalem wohl am meisten geprägt hat, war Conrad Schick. Der Direktor der Handwerksschule für jüdische Jugendliche war, ohne formelle Ausbildung, ein begeisterter Architekt. Er entwarf den Bau zahlreicher Gebäude in Jerusalem. Sein berühmtestes Werk ist das Stadtviertel Mea Schearim, geplant als neues Zuhause für die bedürftigen orthodoxen Juden Jerusalems. Weitere Bauten sind u.a. das Leprakrankenhaus Jesus-Hilfe, die arabisch-anglikanische St. Pauluskirche und die arabische Mädchenschule Talitha Kumi. Mit Erlaubnis der islamischen Behörden erforschte Schick den Tempelberg, einschließlich der Moscheen und unterirdischen Anlagen. Er schuf detailgetreue Modelle, die einen einzigartigen Einblick in die sonst kaum zugänglichen Stätten ermöglichten. Schick wurde zu einem bedeutenden Topographen und Archäologen Jerusalems und entdeckte u.a. die Siloah-Inschrift sowie den Teich Bethesda.

Das christlich-zionistische Erbe

Die Mehrheit der Juden stand den christlichen Zionisten des 19. Jahrhunderts wegen ihrer Missionsbemühungen sehr kritisch gegenüber. Dennoch gehörten diese Christen zu den ersten, die das Land Israel für die Heimkehr des jüdischen Volkes im großen Umfang vorbereiteten. Die erste große Alijah-Welle, mit der rund 30.000 Juden zurückkehrten, setzte ab 1882 ein. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits erste Infrastruktur wie Schulen, Handwerksbetriebe und Krankenhäuser, initiiert von Christen. Viele ihrer Projekte gingen im Laufe der Jahre ein, dennoch hatten sie wie erhofft etwas Größeres in Gang gesetzt: Die Vorbereitung der Rückkehr des jüdischen Volkes.

 

Zur Themenseite 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland


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Der verheißene Geist

Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen... Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein. (Jeremia 31, 31+33)

An diesem Wochenende feiern wir das biblische Fest Schawuot. In christlichen Kreisen ist es als Pfingstfest bekannt und wird oft als die Geburtsstunde der Kirche bezeichnet. Über viele Jahrhunderte betrachtete man Pfingsten als den Beginn einer neuen Institution, die das Volk Israel ersetzt oder abgelöst hatte. Das war das Verständnis der meisten traditionellen Kirchen im Verlauf der Kirchengeschichte. Die Annahme war, dass Gott mit Israel als seinem Volk abgeschlossen hatte und wir, die Kirche, das neue und bessere Volk Gottes seien. Viele Christen waren der Ansicht, dass Gott sein Volk enterbt und dementsprechend ein „Neues Testament“ geschrieben hatte, indem er den Segen von Israel nahm und ihn auf die neue Heiden-Kirche regnen ließ.

Eine neue Realität

Als Paulus seine Briefe an die Gemeinden in Kleinasien, Griechenland und Rom schrieb, betrachtete er sein Schreiben jedoch nicht als die Kapitel eines neuen Buches namens „Neues Testament“. Für die Gläubigen der ersten Gemeinde war der Begriff „Neues Testament“ nicht der Titel eines Buchs oder der Name einer neuen religiösen Bewegung. Für sie beschrieb er vielmehr eine neue geistliche Realität, die ihr Leben auf dramatische Weise formte und veränderte. Der „Neue Bund“ beschreibt eine Erfahrung, auf die das jüdische Volk seit vielen Jahrhunderten gewartet und gehofft hatte. Es war eine wesentliche Erfüllung der prophetisch angekündigten Erlösung, die Israel seit Generationen erwartete. Die Person, die den Begriff „Neuer Bund“ ursprünglich prägte, war nicht Jesus oder die ersten Apostel, sondern einer der großen hebräischen Propheten – Jeremia.

Die Wiederherstellung Israels

Jeremia kündigte nicht nur die Zerstörung des Tempels in Jerusalem und das babylonische Exil an, er war auch einer der größten Verkünder einer herrlichen, zukünftigen Wiederherstellung Israels. Die bekannteste Schriftstelle zu dieser Wiederherstellung findet sich in Jeremia, Kapitel 30-33, wo Gott seine „ewige Liebe“ zu Israel bestätigt (31,3) und verspricht, es wieder aus dem „Norden“ und von den „Enden der Erde“ in ihr Land zurückzubringen (31,8). Dieser Prozess der Wiederherstellung Israels ist eine Botschaft, die den Nationen verkündet werden muss, ja, sogar den entlegensten Regionen der Erde: „Der Israel zerstreut hat, der wird's auch wieder sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde“ (31,10). Gott bekräftigt sogar durch Jeremia, dass er mit derselben Entschlossenheit, mit der er Israel zerstreut hatte, es wieder sammeln, aufbauen und in das Land pflanzen würde (31,28).

Als Höhepunkt dieses Wiederherstellungsprozesses kündigt Gott durch Jeremia etwas Brandneues an, das über die bloße Wiederherstellung der vergangenen Herrlichkeit Israels hinausgehen wird. Gott verkündet, dass ein herrlicher Neuer Bund bevorsteht!

„Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen, nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern schloss, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen, mein Bund, den sie gebrochen haben, ob ich gleich ihr Herr war, spricht der HERR; sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.“ (Jeremia 31, 31-33)

Der „Neue Bund”

Der Begriff „Neues Testament” kommt aus der Vulgata, der lateinischen Übersetzung der Bibel, die vom Kirchenvater Hieronymus in Bethlehem zusammengestellt wurde. Er übersetzte „neuer Bund“ mit „neues Testament“ und dieser Ausdruck hat sich seitdem im Christentum gehalten.

Allerdings ist der Ausdruck „Neuer Bund” in vielerlei Hinsicht besser als „Neues Testament”, da er viel mehr eine Beziehung und weniger ein rechtliches Dokument beschreibt. Jeremia sieht für sein Volk eine neue Art der Beziehung voraus, die wie ein „Upgrade“ des Bundes vom Berg Sinai sein würde. Auf dem Berg Sinai gab Gott der Herr Israel ein Gesetz, das im Grundsatz makellos und geistlich war. Das Problem war aber nicht so sehr das Gesetz, sondern die Menschen. Israel – und mit ihnen die ganze Menschheit – tat sich schwer damit, Gottes Gebote zu erfüllen, so dass König David ausrief: „Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer“ (Psalm 14,3). Und dieser verheißene Neue Bund würde sich des größten Problems der Menschheit annehmen – des menschlichen Herzes.

Es ist der Heilige Geist, der diesen neuen Bund umsetzt. Hesekiel beschreibt es auf diese Weise: „Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.“ (Hesekiel 36,26-27)

Eine Herzensumwandlung

Dieser angekündigte Neue Bund würde eine tiefgreifende Veränderung des Herzens sein. Gott würde seine Thora („Gesetz“) nicht wie auf dem Berg Sinai auf Steintafeln, sondern auf Menschenherzen schreiben. Und gemäß Hesekiel würde diese Umwandlung von „steinernen Herzen“ in „fleischerne Herzen“ dadurch geschehen, dass der Heilige Geist auf Gottes Volk kommt.

Im Lichte genau dieses verheißenen Neuen Bundes muss Pfingsten verstanden werden.

„Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle beieinander an einem Ort. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt und wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab.“ (Apostelgeschichte 2, 1-4)

Anders als auf dem Berg Sinai, als Gott im Feuer auf den Berg herabkam und Mose das auf Steintafeln geschriebene Gesetz gab, ließen sich im Obergemach Feuerflammen auf menschlichen Gefäßen nieder. Das Ergebnis war die Herzensumwandlung der ersten jüdischen Jünger. Ihr Leben änderte sich radikal.

Jesus lehrte, dass diese Umwandlung durch den Heiligen Geist so tiefgreifend ist, dass es sich anfühlen würde, als sei man „von neuem geboren“. Jesus machte diese berühmte Aussage gegenüber Nikodemus, einem der führenden Thora-Gelehrten seiner Zeit: „Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.“ (Johannes 3,3) Der Thora-Gelehrte war verwirrt: „Wie kann das sein? Kann ein Mensch wieder in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden?“ (vgl. Johannes 3,4+9). Jesus antwortete erstaunt: „Du bist Israels Lehrer und weißt das nicht?“ (Johannes 3,10). Mit anderen Worten, als erfahrender Gelehrter der hebräischen Schriften hätte Nikodemus darüber Bescheid wissen müssen. Die Propheten waren erfüllt mit Verheißungen einer göttlichen Herzensumwandlung. Bereits Mose sehnte sich nach einer nationalen Ausgießung des Heiligen Geistes (4. Mose 11,29). Er sah eine Zeit voraus, in der Gott das Herz des Volkes beschneiden würde (5. Mose 30,6-8), so dass Israel infolgedessen seine Gebote befolgen würde.

Erfüllte Verheißung

Kurzum, das Kommen des Heiligen Geistes an jenem Pfingsttag war nichts unerwartet Neues, das jeden überrascht hätte. Es war verheißen, wurde erwartet und vorausgeahnt. Darum befahl Jesus seinen Jüngern, in Jerusalem zu bleiben und auf die „Verheißung des Vaters“ zu warten.

Als der Heilige Geist an Pfingsten endlich ausgegossen wurde, stand Petrus im Hof des Tempels auf und verkündete seinen jüdischen Zuhörern, dass dies die Verheißung war, die Gott ihnen und ihren Kindern gegeben hatte (Apostelgeschichte 2,39). Der Apostel Paulus bezeichnete den Heiligen Geist später als „verheißenen Geist“ (Galater 3,14; Epheser 1,13).

Den Juden zuerst

Das bedeutet, dass der Neue Bund und die Geburtsstunde der Kirche nicht die Enterbung Israels und die Übertragung eines Neuen Testaments auf die Heidenkirche waren – ganz im Gegenteil! Es war die Bundestreue Gottes zu seinem Volk Israel, alles, was er ihnen verheißen hatte, zu erfüllen. Als Gläubige aus den Heidenvölkern sollten wir darum nicht auf Israel herabsehen, sondern vielmehr dankbar sein, dass wir in diesen unglaublichen Segen des Heiligen Geistes mit eingeschlossen wurden, der zuallererst Israel und weniger den Heidenvölkern verheißen war. Paulus erklärte, dass das Evangelium Jesu Christi „den Juden zuerst und ebenso den Griechen“ gelte (Römer 1,16). Dasselbe trifft auch auf die Ausgießung des Heiligen Geistes zu, die zuerst den Juden verheißen war.

Wir müssen auch verstehen, dass die große Mehrheit der biblischen Verheißungen des Heiligen Geistes im Zusammenhang einer endzeitlichen Wiederherstellung Israels in seinem Land gegeben werden (Jesaja 44,3; Jeremia 31,31; Hesekiel 36 und 37, Joel 2,28; Sacharja 12,10-14 u.a.). Heute sehen wir wie Israel nach 2000 Jahren des Exils in einer unglaublichen Geschwindigkeit wiederhergestellt wird. Israel übertrifft sogar die Erwartungen vieler Christen, die an seine Wiederherstellung glauben. Wir können daher erwarten, dass Gott auch alle Verheißungen, die er Israel hinsichtlich der Ausgießung des Heiligen Geistes gemacht hat, erfüllen wird. Dies sollte an diesem Pfingstfest, bzw. Schawuot, unser Gebet sein.

Ein neues Wirken Gottes

Lasst uns das diesjährige Pfingstfest nicht einfach wie jedes Jahr begehen, sondern lasst uns Gott vertrauen, Neues zu wirken – insbesondere für Israel. Lasst uns erwarten, dass Gott uns in diesem Jahr neu begegnet. Lasst uns auch dankbar sein, dass wir Teilhaber der wunderbaren Verheißungen Gottes sein dürfen, die er Israel gegeben hat, und dass er uns mit einbezogen hat, am unbeschreiblichen Segen des Geistes teilzuhaben.

Lasst uns den Heiligen Geist einladen, sein Werk in unserem Herzen zu tun. Erlauben Sie ihm, Ihr Herz zu verändern und umzugestalten. Wenn Sie es noch nie zuvor getan haben, laden Sie Jesus an diesem Pfingstfest ein und bitten Sie ihn, Ihr Herz mit seinem Heiligen Geist zu füllen. Sie werden nie wieder der- oder dieselbe sein!


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