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Commentary

Der Schöpfer des Himmels und der Erde

„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“(1. Mose 1,1)

Mit diesen Worten beginnt die Bibel, das Wort Gottes. Dieser Satz ist so bedeutend, dass die Mannschaft der „Apollo 8“ ihn der Welt vorlas, während sie an Heiligabend 1968 den Mond umkreiste. (Foto: Jürgen Bühler)

 

Doch es ist genau dieses biblische Konzept, Gott als Schöpfer des Himmels und der Erde, das in unserer Zeit grundlegend infrage gestellt wird. Tatsächlich glauben heute viele Kirchgänger einen Großteil dessen, was in der Bibel steht – außer, dass Gott der Schöpfer ist.

 Kein Zufall

Seit Charles Darwin 1859 sein Werk „Über die Entstehung der Arten“ veröffentlichte, haben unzählige Wissenschaftler behauptet die Bibel oder gar die Existenz Gottes widerlegt zu haben. Darwin vertrat die Auffassung, dass das „Überleben des Angepasstesten“ („survival of the fittest“) eine der treibenden Grundkräfte der Natur sei – kein Gott, der alles erschaffen hat. Schon kleine Veränderungen innerhalb einer Gattung gäben bestimmten Arten einen Vorteil gegenüber anderen. Die besser angepassten Arten könnten durch diesen schrittweisen und zufälligen Prozess nicht nur überleben, sondern schließlich auch schwächere Arten verdrängen.

Als Darwin seine Theorie vorlegte ahnte er nicht, dass diese ‚kleinen Veränderungen‘ wie allmählich wachsende Flügel, Beine, Augen etc. keine zufälligen Änderungen in der Physiologie eines Geschöpfes sind, sondern erfordern, dass der DNA-Code eines Organismus eine hochkomplexe Modifikation erfährt. DNA-Codes sind die Grundbausteine jedes Lebewesens und werden aus langen Aneinanderreihungen hochkomplexer Moleküle gebildet. Heute wissen wir, dass Darwins ‚kleine Veränderungen‘ in Wirklichkeit extrem unwahrscheinliche Änderungen in ausgeklügelten Systemen sind.

Im Jahr 2004 hat der Mikrobiologe Doug Axe nachgewiesen, dass man eine unglaublich große Portion Glück bräuchte, um die verschiedenen Bestandteile des Proteins Betalaktamase (ein Enzym, das Bakterien Antibiotikaresistenz verleiht) zufällig genau richtig anzuordnen. Diese Wahrscheinlichkeit beträgt nach Axes Berechnungen 1/1077. Die Zahl 1077 ist unvorstellbar groß: eine 1 gefolgt von 77 Nullen. Um die Größe dieser Zahl bzw. ihre geringe Wahrscheinlichkeit zu veranschaulichen, bedenke man, dass das gesamte Universum aus etwa 1080 Atomen besteht! Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, allein dieses eine Protein zufällig zu bilden, ist nur geringfügig höher als die Wahrscheinlichkeit, unter allen Atomen des ganzen Universums zufällig genau ein bestimmtes Teilchen zu finden. Diese Aufgabe zu meistern ist offensichtlich unendlich weniger wahrscheinlich, als die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen zu finden.

Es gibt viele weitere Beispiele aus der Wissenschaft, die zeigen, wie unwahrscheinlich Leben auf der Erde eigentlich ist.

Wenn Wissenschaftler heute von der „Feinabstimmung“ des Kosmos oder der „Goldlöckchen-Zone“ sprechen, wollen sie damit aufzeigen, wie unglaublich fein unser Universum in vielerlei Hinsicht darauf abgestimmt ist, Leben auf der Erde zu ermöglichen. Von der Größe der Erde über ihre Entfernung zur Sonne, deren Größe und Art bis hin zum Neigungswinkel unseres Planeten – alles scheint perfekt darauf ausgerichtet zu sein. Wiederum ist es extrem unwahrscheinlich, solche Bedingungen anderswo im gesamten uns bekannten Universum zu finden.

All diese Faktoren lassen eine zufällige Entwicklung durch Evolution wissenschaftlich immer weniger plausibel erscheinen. Die Gründe, die gegen diese Ansicht sprechen, haben mittlerweile solch eine Überzeugungskraft gewonnen, dass sogar eine neue Theorie entworfen wird, um den Glauben an die Evolution aufrechtzuerhalten – und um die Anerkennung Gottes als Schöpfer zu vermeiden.

Im Mai 2007 erklärte Eugene Koonin vom Nationalen Zentrum für Biotechnologie (Maryland/USA) die derzeitigen Wahrscheinlichkeitsmodelle als unzureichend, um unsere DNA-basierte Welt zu erklären. Deshalb stellte er einen völlig neuen Ansatz vor. Anstatt die einfachste und logischste Erklärung zu erwägen – dass es einen allwissenden und allmächtigen Gott gibt, der unsere erstaunliche Welt erschaffen hat – meinte er: Da unser eigenes Universum all die Unwahrscheinlichkeiten des Lebens auf der Erde nicht erkläre, müssten endlos viele Paralleluniversen existieren, um die Möglichkeit irdischen Lebens zu begründen.

Der Hochmut des Menschen

Vor Jahren sprach ich einmal mit einem Kommilitonen am Weizmann-Institut in Rechovot über Gott und die Wissenschaft. Als ich sagte, er brauche stärkeren Glauben, um an den reinen Zufall zu glauben, als ich, um an den Gott der Bibel zu glauben, lachte er. Doch heute scheint diese Aussage zutreffender zu sein denn je. Schon König David wusste vor langer Zeit, was Wissenschaftler erst jetzt erkennen: „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk. Ein Tag sagt's dem andern, und eine Nacht tut's kund der andern. (Psalm 19,2-3) An Gott und die Wissenschaft zu glauben schließt sich nicht aus. Viele großartige Wissenschaftler wurden von der Bibel inspiriert, als sie ihre Theorien aufstellten, um die erstaunlichen Ordnungen Gottes in seiner wunderbaren Schöpfung zu beschreiben.

Dennoch bleibt die Frage: Warum muss die Bibel mit solch einer scheinbar provokativen Feststellung wie „Am Anfang schuf Gott…“ beginnen? Ist es notwendig, an einen Schöpfergott zu glauben? Warum sollte es einen Unterschied machen zu glauben, alles sei zufällig durch Evolution entstanden? Der leitende Pastor einer sehr großen Gemeinde meinte kürzlich, diese einleitenden Worte der Bibel seien verwirrend – zumindest für junge Leute mit moderner Weltanschauung. Er riet deshalb generell davon ab, das Alte Testament zu lesen.

Doch die Anerkennung Gottes als Schöpfer des Himmels und der Erde ist zentraler Bestandteil der biblischen Weltanschauung und beeinflusst unser Gottesbild stark. Bereits am Anfang der Schrift lesen wir von der grundlegenden Berufung und Identität des Menschen. Wir – Mann und Frau – sind im Ebenbild Gottes geschaffen (1. Mose 1,27). Diese Sonderstellung hebt uns von der Tierwelt und den Erklärungen menschlichen Ursprungs in anderen Religionen ab. Als Ebenbild Gottes hat der Mensch den gewaltigen Auftrag, über die Erde zu herrschen, sie zu bebauen und zu bewahren (1. Mose 1,28 + 2,15). Es ist ein Auftrag, dessen Umsetzung Wissenschaft, Forschung und Technologie fördert. Unsere Identität in Gott gibt uns – selbst in unserer gefallenen Natur – die gewaltige Hoffnung, dass wir ihm eines Tages gleich sein werden (1. Johannes 3,2). Bereits in unserer Gemeinschaft mit Gott hier auf der Erde werden wir „verwandelt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern“ (2. Korinther 3,18).

Im Ebenbild Gottes geschaffen zu sein verleiht jedem Menschen einen Wert und eine Würde, die sonst kein Geschöpf auf dieser Welt besitzt – egal ob gläubig oder nicht, reich oder arm und unabhängig von Rasse und Geschlecht.

Jürgen Habermas, einer der führenden Philosophen unserer Zeit, traf in diesem Zusammenhang eine profunde Aussage. In einer Vorlesung zum Thema „Glauben und Wissen“ (2001) äußerte sich der selbsterklärte Atheist besorgt über die zunehmende Säkularisierung moderner Gesellschaften. Die Auffassung, dass der Mensch als Ebenbild Gottes geschaffen sei, sagte Habermas, verleiht jedem Mann und jeder Frau eine einzigartige Würde, der zufolge allen Menschen Respekt zusteht, unabhängig von ihren Glaubensüberzeugungen. Selbst als Atheist erkannte er, dass der Erhalt des Konzepts von Imago Dei, der Gottebenbildlichkeit, als humane Absicherung für unsere moderne Gesellschaft dient. In seinen Augen werde diese Gewährleistung nach und nach untergraben. Überraschende Worte eines Mannes, der die Existenz Gottes bestreitet!

Abwendung von Gott

Habermas‘ Befürchtung wurde vor über 70 Jahren in Deutschland Realität. Vor einiger Zeit besuchte ich die Gedenkstätte im Haus der Wannseekonferenz bei Berlin, wo Hitlers ‚Endlösung der Judenfrage‘ im Januar 1942 von verschiedenen Reichsministerien besiegelt wurde. In dieser idyllischen Villa am See trafen sie die Entscheidung, alle elf Millionen Juden in Europa auszulöschen – und erhoben darauf ihre Cognac-Gläser.

Als ich herausfand, was hinter dem Beschluss dieser gebildeten Menschen auf der berüchtigten Nazi-Konferenz stand, war ich erstaunt. Viele Jahre lang hatte ich christlichen Antisemitismus für die treibende Kraft hinter der Mord-Maschinerie Hitlers gehalten. In Wannsee erkannte ich, dass diese Männer von der pseudo-wissenschaftlichen Theorie des „Sozialdarwinismus“ getrieben wurden. Es handelte sich gewissermaßen um die logische Ausweitung der Theorie Darwins von der Tierwelt auf die Menschheit. Dies führte sie in das morbide Feld der Eugenik mit führenden Köpfen wie Eugen Fischer, Josef Mengele und anderen nationalsozialistischen ‚Wissenschaftlern‘.

Viele Sozialdarwinisten waren der Ansicht, dass nicht alle Rassen gleichermaßen lebenstauglich seien. Einige hätten sich im Evolutionsprozess weiter entwickelt als andere. Die Juden wurden als die Rasse angesehen, die die Menschheit am meisten durch ‚Degeneration‘ (‚Entartung‘) bedrohte. Deutsche Universitäten hatten eigene Forschungsabteilungen, die die Anwendung des Darwinismus auf menschliche Gesellschaften untersuchten. ‚Rassenhygiene‘ und Euthanasie waren die Mittel, um die Reinheit einer Rasse zu sichern. Das Ergebnis war die brutale Ermordung von sechs Millionen Juden. Die Leichenberge von Auschwitz und Bergen-Belsen sind Ausdruck der völligen Verdorbenheit von Menschen, die sich selbst nicht mehr als Ebenbilder Gottes sahen, sondern als einen Unfall der Natur. In solch einer Welt hatte Moral keinen Platz mehr – der Mensch legte selbst fest, was er tun und lassen wollte, und dies führte zur industriellen Abschlachtung von Mitmenschen.

Auch heute betrachtet sich der Mensch nicht als Geschöpf, das im Ebenbild Gottes geschaffen wurde, sondern er hat sich selbst an Gottes Stelle gesetzt. Unsere postmoderne Welt kennt keine klaren moralischen Standpunkte mehr zum Schutz vor dem Bösen. Vor Jahren hat sich der EU-Außenbeauftragte geweigert, die Terroristen vom 11. September böse zu nennen. Er bezeichnete sie lediglich als fehlgeleitete Einzelpersonen. Unsere Welt ist ein zunehmend gefährlicher Ort geworden, denn sie hat das moralische Bollwerk gegen die menschliche Verdorbenheit über Bord geworfen. 

Der Schöpfer Israels

Es führt uns in Demut und Verantwortung vor unserem Schöpfer, wenn wir daran festhalten, dass die Welt von Gott erschaffen wurde. Diese Haltung erkennt seine Herrschaft und endgültige Autorität an. König David erinnert uns an diese tiefen Wahrheiten: „Erkennet, dass der HERR Gott ist! Er hat uns gemacht und nicht wir selbst zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide. (Psalm 100,3)

Folglich ist der Schöpfer des Himmels und der Erde auch ihr Herr, was ihm volle Autorität gibt, „nach seinem Ratschluss“ zu handeln (Epheser 1,9).

Rabbi Abraham Ibn Esra, der im 11. Jahrhundert lebte, stellte einmal die Frage, warum die Bibel mit den Worten ‚Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde‘ beginne. Seine Antwort lautete: „Weil eine Zeit kommen wird, in der die Menschen das Recht des jüdischen Volkes infrage stellen werden, in seinem eigenen Land zu leben. Doch als Schöpfer der Welt kann Gott so handeln, wie es ihm gefällt.“

Der Prophet Jesaja kommt immer wieder auf diesen Punkt zurück: Er thront über dem Kreis der Erde, und die darauf wohnen, sind wie Heuschrecken; er spannt den Himmel aus wie einen Schleier und breitet ihn aus wie ein Zelt, in dem man wohnt; er gibt die Fürsten preis, dass sie nichts sind, und die Richter auf Erden macht er zunichte.“ (Jesaja 40,22-23)

„So spricht Gott, der HERR, der die Himmel schafft und ausbreitet, der die Erde macht und ihr Gewächs, der dem Volk auf ihr den Atem gibt und Lebensodem denen, die auf ihr gehen: Ich, der HERR, habe dich gerufen in Gerechtigkeit und halte dich bei der Hand. Ich habe dich geschaffen und bestimmt zum Bund für das Volk, zum Licht der Heiden.“ (Jesaja 42,5-6)

Gott hat alles erschaffen! Er ist nicht nur der Schöpfer des Himmels und der Erde, sondern:

„Ich bin der HERR, euer Heiliger, der ich Israel geschaffen habe…“ (Jesaja 43,15)

Das bedeutet, dass der Schöpfer Israels auch derjenige ist, „der alles schafft“ (Jesaja 44,24). Er, der Kyrus berief, Jerusalem wieder aufzubauen, ist auch derjenige, der „die Erde gemacht und den Menschen auf ihr geschaffen“ hat (Jesaja 45,12). Der Retter Israels, unser Erlöser, stellt sich selbst wie folgt vor: „Israel aber wird errettet durch den HERRN mit einer ewigen Rettung, und ihr werdet nicht zuschanden noch zu Spott immer und ewiglich. Denn so spricht der HERR, der den Himmel geschaffen hat – er ist Gott; der die Erde bereitet und gemacht hat – er hat sie gegründet; er hat sie nicht geschaffen, dass sie leer sein soll, sondern sie bereitet, dass man auf ihr wohnen solle: Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr.“ (Jesaja 45,17-18)

Die Geschichte und das Schicksal Israels liegen in den Händen des Gottes, der alles erschaffen hat und besitzt. Gott möchte, dass wir offen mit ihm reden, seine Wege erforschen und über diese Erde herrschen. Wir sollen aber auch erkennen, dass wir vor ihm als unserem Schöpfer Rechenschaft ablegen müssen. Paulus gibt uns diese gesunde Warnung vor der Arroganz unserer Zeit: „Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, dass du mit Gott rechten willst? Spricht etwa ein Werk zu seinem Meister: Warum hast du mich so gemacht?“ (Römer 9,20)

Schlussendlich liegt die wunderbare Wahrheit des Evangeliums darin, dass Gott die Menschheit dazu einlädt, sich mit ihm zu versöhnen und mit ihm als dem Schöpfer des Himmels und der Erde zu herrschen und zu regieren. Das verleiht uns sowohl Demut als auch feste Zuversicht in unserer Berufung. Wir sind eingeladen seine Kämpfe zu kämpfen und gleichzeitig in der Gewissheit zu ruhen, dass Gott mit seinen Wegen zum Ziel kommt, auch wenn wir sie nicht immer ganz verstehen.

Nicht zuletzt gibt es uns eine unglaubliche Hoffnung für die Zukunft, wenn der Schöpfer des Himmels und der Erde auf majestätische Weise einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen wird, „in denen Gerechtigkeit wohnt“ (2. Petrus 3,13).

Gottes Pläne für Israel und Ägypten

Ein Besuch in Ägypten öffnete einer Gruppe von ICEJ-Leitern vor kurzem die Augen darüber, welch erstaunliche Dinge Gott dort tut. Es sind großartige Pläne, die Gott für diese uralte Nation hat, auch im Hinblick auf Israel.

Foto: Kairo, Pixabay

Israel und Ägypten

Nach Israel wird Ägypten häufiger als jedes andere Volk in der Bibel erwähnt. Es ist ein besonderes Land, dessen Kultur weitreichenden Einfluss hat und die sogar weiter zurückreicht als die Geschichte Israels. Neben Babylon war Ägypten das erste Weltreich, das nach der Sintflut entstand. In den darauffolgenden Jahrhunderten sollte es die jüdische Geschichte stark beeinflussen. Der Exodus aus Ägypten hat Israels nationale Identität mehr geprägt als jedes andere Ereignis. Ägypten war zudem das einzige Land neben Israel, in dem Jesus gelebt hat. Dementsprechend hat es eine reiche Kirchengeschichte. Die koptische Kirche ist möglicherweise die älteste existierende Kirche der Welt. Ihr Name stammt von dem arabischen Wort für Ägypten, `qubt´. Kein Wunder also, dass die hebräischen Propheten eine herrliche Endzeitgeschichte für Ägypten voraussagen. Doch beginnen wir am Anfang.

Eine uralte Verbindung

Die biblische Geschichte Ägyptens beginnt direkt nach der Sintflut. Ägypten (oder Mizrajim) wird als einer der Enkel Noahs und als Sohn Hams vorgestellt (1. Mose 10,6). Als Gott Abram aus Ur in Chaldäa herausrief, reiste er in das verheißene Land. Doch kurz darauf brach in Kanaan eine Hungersnot aus und Abram zog „hinab nach Ägypten“ (1. Mose 12,10). Die großartigen Pyramiden von Gizeh, die gewaltigen Steingebilde, die Ingenieuren noch heute Rätsel aufgeben, waren schon ein paar Jahrhunderte vor Abrams Ankunft gebaut worden. Als Abram und Sarai Ägypten verließen, brachten sie „Knechte und Mägde“ mit zurück nach Kanaan (1. Mose 12,16; 16,1). Eine von ihnen war Hagar, die Abram einen Sohn gebar – Ismael. Dieser war der wichtigste Stammvater der arabischen Stämme im Nahen Osten.

Isaak war ebenfalls versucht, in Ägypten einer Hungersnot entkommen, doch der Herr wies ihn an, im Land zu bleiben: „Ich will mit dir sein und dich segnen.“ (1. Mose 26,3) Aber Isaaks Sohn Jakob starb in Ägypten, ebenso wie die zwölf Patriarchen der Stämme Israels. Josef, einer dieser Patriarchen, wurde sogar Premierminister des ägyptischen Reiches. Seine weise Herrschaft rettete nicht nur seine Familie, sondern die ganze Welt.

Israel wird zum Volk

In Ägypten wurde Israel zu einem großen Volk mit mehr als einer Million Menschen. Den Rabbinern zufolge wurde Israel erst während des Exodus aus Ägypten zu einer Nation, als Gott sein Volk „mit ausgestrecktem Arm“ zum Berg Sinai brachte. Wegen des Systems der Sklaverei und Unterdrückung bezeichnet die Bibel Ägypten von da an als sündige Nation, die menschliche Stärke und Bestrebungen repräsentiert, die nicht helfen können (Jesaja 31,1-3). Im Buch der Offenbarung wird auf den gefallenen Zustand des irdischen Jerusalems als „Sodom und Ägypten“ verwiesen (Offenbarung 11,8).

Jüdisches Leben in Ägypten

Im Laufe der Geschichte gab es immer eine solide jüdische Gemeinschaft in Ägypten. Die Bibel berichtet, dass Juden während der babylonischen Besatzung Israels nach Ägypten flohen (Jeremia 40,6-8; 43,5-7). Zur Zeit der griechischen Herrschaft wird über den weiteren Zustrom von Juden nach Ägypten berichtet. Als Alexander der Große im Jahr 332 v. Chr. Die Küstenstadt Alexandria gründete, war ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung jüdisch. Der Historiker Josephus berichtet, dass die jüdische Bevölkerungszahl in Alexandria und ganz Ägypten bis zu einer Million betrug. Ihr Anteil war so groß, dass Alexandria zu einem Zentrum jüdischen Denkens und jüdischer Philosophie wurde. Philon (20 v. Chr. – 50 n. Chr.) galt als einer der einflussreichsten Denker seiner Zeit. Josephus schreibt, dass Onia, der Sohn des Hohepriesters, auf der Insel Elephantine im Nil sogar eine Replik des Jerusalemer Tempels bauen ließ. Der Bau wurde 71 n. Chr. durch Titus zerstört, kurz nachdem der Herodianische Tempel in Jerusalem niedergerissen worden war, um zu verhindern, dass ein neues Zentrum jüdischer Gottesverehrung entstand.

Werkzeug zur Weltmission

In Alexandria entstand zudem etwas, das maßgeblich zur Verbreitung des Christentums beitrug: der Tanach (Altes Testament) wurde erstmals in eine andere Sprache übersetzt – ins Griechische. Der ägyptische Herrscher Ptolemaios II. beauftragte die Übersetzung, da er der Meinung war, dass die hebräischen Schriften in der legendären Bibliothek von Alexandria zugänglich sein sollten. Die Übersetzung wird Septuaginta genannt in Anlehnung an ihre 70 Übersetzer. Die Nutzung der Septuaginta (LXX) war in der frühen Kirche weit verbreitet. Viele Querverweise auf Textstellen aus dem Alten Testament werden im Neuen Testament, das auf Griechisch verfasst wurde, direkt aus der Septuaginta zitiert. Die Bedeutung dessen, dass die Bibel in eine der meistverwendeten Sprachen übersetzt wurde, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Dem kommt vielleicht nur die Bibelübersetzung Luthers fast 1800 Jahre später ins Deutsche gleich - eine damals ebenfalls weitverbreitete Sprache. Die in Ägypten entstandene Septuaginta war das Buch, aus dem Paulus und alle Apostel predigten, als sie durch die Welt reisten.

Jesus und Ägypten

Als Jesus geboren wurde, „durchlebte“ er in gewisser Weise die Geschichte Israels mit Ägypten noch einmal. Wie seine Vorfahren musste er – auf Anweisung eines Engels – nach Ägypten fliehen und kehrte erst Jahre später zurück, um damit die Prophezeiung Hoseas zu erfüllen: „Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen“ (Matthäus 2,15 zitiert hier Hosea 11,1). Zu sehen, welchen Reichtum die koptische Tradition heute noch mit den verschiedenen Orten verbindet, an denen die Heilige Familie war und lebte, ist beeindruckend. Die meisten dieser Orte haben einen Bezug zur starken jüdischen Präsenz im alten Ägypten.

Als sich das Evangelium Jahrzehnte später auf der ganzen Welt verbreitete, erreichte es schnell Ägypten, denn es waren auch Juden aus Ägypten anwesend, als sich in Jerusalem die ungewöhnlichen Pfingst-Wunder ereigneten – sie konnten die Ereignisse bezeugen (Apostelgeschichte 2,10). Der Überlieferung nach wurde der Evangelist Markus Bischof in Alexandria. Er könnte sogar der Gründer er allerersten „christlichen“ Bibelschule der Welt gewesen sein. Jüngst wurde in Ägypten das älteste Papyrusfragment mit Texten des Neuen Testaments gefunden, Fragment Ryland P52, das möglicherweise aus dem ersten Jahrhundert stammt. Als das erste Konzil von Nicäa später beschloss, das Passafest zum Osterfest zu ändern, war es die Kirche des Ostens, allen voran Alexandria, die sich am längsten gegen dieses neue antijüdische Gesetz von Kaiser Konstantin wehrte. Aber schließlich wurde auch Ägypten von den antisemitischen Tendenzen der Kirche infiziert und die christlichen Herrscher von Alexandria vertrieben alle Juden aus der Stadt.

Der Jesaja-19-Highway

All dies deutet darauf hin, dass Gott auf einzigartige Weise durch die Geschichte hindurch seine Hand auf das Land Ägypten legt.Ägypten wurde zum Mittel der Rettung für Israel, bekam aber auch Gottes Gericht zu spüren, da sie sich so oft am Volk Gottes verfehlten. Doch Gott schien Ägypten immer besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Wie kein anderer Prophet sieht Jesaja in Kapitel 19 die Pläne Gottes für Ägypten voraus – und damit für den gesamten Nahen Osten.

Jesajas Vision beginnt damit, dass Gott „über Ägypten kommt“ (Jesaja 19,1). Das unmittelbare Ergebnis ist nicht Erweckung und Segen, sondern gewaltige Erschütterungen und Aufruhr. Es wird politisches Chaos geben, „Ägypter, die sich gegen Ägypter wenden“ und den Aufstieg eines „grausamen Herren“, der über die Nation herrschen wird. In dieser hoffnungslosen Zeit wird Ägypten den Herrn anrufen und dies wird sieben erstaunliche Entwicklungen auslösen (Jesaja 19,16-24):

1.    Ägypten wird den HERRN und die Nation Israel fürchten.

2.    Fünf Städte werden die Sprache Kanaans sprechen.

3.    Es wird einen Altar für den Herrn geben.

4.    Gott wird einen Retter senden, um sie zu verteidigen und zu befreien.

5.    Der HERR wird sich den Ägyptern bekanntmachen.

6.    Der HERR wird Ägypten schlagen, die Bewohner werden ihn anrufen und er wird sie heilen.

7.    Es wird eine Straße des Segens geben, die von Ägypten über Israel bis nach Assyrien reicht.

ICEJ-Leitungsteam in Ägypten

Bei unserem jüngsten Besuch in Ägypten haben wir noch nicht die vollständige Erfüllung der Jesaja-19-Vision gesehen, aber wir haben aus erster Hand von einigen erstaunliche Entwicklungen erfahren, die wie Vorahnungen auf die kommenden, unglaublichen Ereignisse wirken.

Nach dem Ausbruch des Arabischen Frühlings 2011 und den darauffolgenden Unruhen, wurden viele Kirchen in Ägypten von radikalen muslimischen Gruppen angegriffen. Die Regierung tat zunächst sehr wenig, um die Kirchen zu schützen. Bald kam (mit westlicher Unterstützung) eine islamistische, von der Muslimbruderschaft geführte Regierung an die Macht, die jede Hoffnung auf Religionsfreiheit auslöschte.

Historisches Gebetstreffen

Doch inmitten dieser Verfolgung versammelte sich die ägyptische Kirche am 11. November 2011 zu einem historischen Gebetstreffen, an dem zehntausende Gläubige in Kairos ungewöhnlicher „Höhlenkirche“ teilnahmen. Dies war der Beginn einer Gebetsbewegung, die sich über viele Städte Ägyptens ausbreitete. Nicht nur einer, sondern viele Gebetsaltäre wurden im ganzen Land gebaut. Gott erhörte die Gebete: 2013 erlebte Ägypten die größten politischen Proteste der Weltgeschichte, etwa 30 Millionen Menschen gingen im ganzen Land auf die Straße, um für eine neue, freiere Regierung zu demonstrieren. Die Medien haben nicht über die wahre Bedeutung dieser historischen Demonstration berichtet – doch sie führte zur offeneren Regierung von Abdel Fattah al-Sisi. Die Situation der Kirche in Ägypten wurde erträglicher und das Land änderte sich entscheidend in seiner Haltung gegenüber Israel.

Obwohl es immer noch Druck und gelegentlich Gewalt durch islamistische Gruppen gibt, wachsen die Kirchen. Besonders Muslimen offenbart sich Gott durch Träume und Visionen. Doch es ist ebenso erstaunlich, dass es in den letzten Jahren auch eine signifikante Änderung in ihrer Theologie gegeben hat. Im Hinblick auf Israel vertraten viele Kirchen stark die Ersatztheologie, doch heute ändert sich das. Es gibt noch keine Städte, in denen die „Sprache Kanaans“ gesprochen wird, aber viele wiedergeborene Christen, manche haben wir getroffen, die wegen Jesajas Vision in Kapital 19 Hebräisch lernen. Ein Lobpreisleiter erzählte uns, dass er vor kurzem mit anderen ägyptischen Brüdern Gott pries und Fürbitte tat, als „der Geist Gottes mich ergriff“. Fast eine Stunde lang sang er auf Hebräisch – in einer Sprache, die er nie zuvor gesprochen hatte.

Wir erfuhren zudem, dass ägyptische Christen in den letzten Jahren angefangen haben, die biblischen Feste zu feiern. Beispielsweise haben sich jedes Jahr mehr als 700 Gläubige an verschiedenen Orten getroffen, um während der Osterzeit das Passa-Sedermahl zu feiern.

Ägypten und das Laubhüttenfest

In den letzten Jahren hat der Herr über die Prophetie in Sacharja 14,16-19 zu uns gesprochen, darüber, dass die Nationen nach Jerusalem kommen, um „das Laubhüttenfest zu halten“. Das ist einer der Hauptgründe, der uns veranlasste nach Ägypten zu reisen. Denn interessanterweise wird Ägypten als einzige Nation namentlich genannt. „Und wenn das Geschlecht der Ägypter nicht heraufzöge und käme, so wird auch über sie die Plage kommen, mit der der HERR alle Völker plagen wird, die nicht heraufkommen, um das Laubhüttenfest zu halten.“ (Sacharja 14,18)

Der Herr legte es uns aufs Herz dafür zu beten, dass Gott eine Tür für unsere ägyptischen Brüder und Schwestern öffnen würde, damit sie kommen und das Laubhüttenfest mit uns in Jerusalem feiern können. Das Wort Gottes spricht eine Warnung an die Nationen aus, die nicht kommen, um das Laubhüttenfest zu feiern, und er nennt besonders Ägypten. Doch ich sehe es lieber andersherum: Wenn sie zum Laubhüttenfest kommen, dann wird Gott ihrer Nation Regen geben. Wir denken es bedeutet, dass dann ein besonderer Segen über Ägypten freigesetzt wird.

Historisches Jahr

2019 ist ein historisches Jahr für Ägypten und Israel, denn vor 40 Jahren unterzeichneten Menachem Begin und Anwar Sadat den israelisch-ägyptischen Friedensvertrag. Wir glauben, dass eine große Delegation ägyptischer Christen beim diesjährigen Laubhüttenfest eine prophetische Proklamation sein könnte, die einen gewaltigen Segen über Ägypten freisetzen könnte.

Als wir die ägyptischen Leiter trafen und unsere Vision mit ihnen teilen wollten, wussten wir nicht, was uns erwarten würde. Wir waren nicht darauf vorbereitet, was wir dann erlebten. Als sie sich vorstellten, kamen sie direkt zur Sache: „Wir glauben an die Vision in Jesaja 19 und wir wissen, dass Sacharja 14 darüber spricht, dass Ägypten zum Laubhüttenfest kommen muss. Könnt ihr uns bitte helfen, das möglich zu machen?“

Wir rannten offene Türen ein! Wir waren uns alle einig, dass der Herr beim diesjährigen Laubhüttenfest etwas Besonderes vorhat. Es könnte der Anfang von etwas Neuem sein, nicht nur für Ägypten, sondern für die ganze Region. Wir haben es auf dem Herzen, dieses Jahr 40 Festbesucher aus Ägypten zum Laubhüttenfest zu bringen. Viele der Brüder und Schwestern brauchen finanzielle Unterstützung, denn ihre wirtschaftlichen Umstände erlauben es ihnen nicht zu kommen.

Der Jesaja-19-Fonds

Deshalb haben wir den „Jesaja-19-Fonds” eingerichtet. Mit diesem werden wir Christen aus Ägypten unterstützen, damit wir gemeinsam zum Laubhüttenfest kommen können. Außerdem ermöglicht uns der Fonds, ägyptischen Pastoren und Leitern christlicher Dienste zu zeigen, was Gott hier in Israel tut, besonders unter den messianischen Gläubigen.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass der Herr möchte, dass Sie Teil dessen werden, was er in Ägypten tut, beten Sie bitte darüber, ob sie den „Jesaja-19-Fonds“ unterstützen sollen. Damit eine Person aus Ägypten zum Laubhüttenfest kommen kann werden rund 1.350€ benötigt. Bitte unterstützen Sie dieses wichtige Anliegen. Israel wird gesegnet sein, Ägypten wird gesegnet sein und auch Sie werden Segen empfangen!

Wir denken, dass diese Initiative im nächsten Jahr noch ausgeweitet werden wird. Bereits jetzt haben wir ähnliche Anfragen von Geschwistern aus Jordanien, dem Irak und Libanon. Für viele von ihnen ist ein Israel-Besuch nicht ungefährlich, aber sie glauben, dass es wichtig für sie ist, dabei zu sein. Wir sehen uns geführt, sie in dieser wichtigen Aufgabe zu unterstützen.

Gebet für die arabische Welt

Bitte beten Sie mit uns für alle arabischen Länder. Lassen Sie uns beten, dass der Heilige Geist über diesen Nationen ausgegossen wird und dass wir ein besseres Verständnis und eine größere Offenbarung der Absichten Gottes für Ägypten und Assyrien in unserer Zeit bekommen.

Ohne Zweifel ist es Gottes Ziel für Ägypten, dass er sagen kann: „Ägypten, mein Volk!“ Für die Nationen, die heute das Gebiet des antiken Assyrischen Reichs umfassen (Irak, Syrien, Libanon und Teile Irans, der Türkei, Jordaniens und Saudi-Arabiens), ist es sein erklärtes Ziel über ihnen zu proklamieren: „Assur, meiner Hände Werk!“ Und sie alle werden gemeinsam mit Israel ein Segen mitten auf Erden sein (Jesaja 19,24-25). Damit haben wir sowohl eine Gebetsstrategie, als auch eine unglaubliche Vision der Hoffnung für die Zukunft.

Bitte helfen Sie uns, dieses Jahr mindestens 40 ägyptischen Christen die Teilnahme am Laubhüttenfest zu ermöglichen! Als Verwendungszweck „Jesaja-19-Fonds“ angeben, herzlichen Dank!

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70 Jahre Grundgesetz, 70 Jahre BRD

Heute feiern wir in Deutschland einen bedeutenden Geburtstag. Das Grundgesetz, die verfassungsmäßige Grundlage der Bundesrepublik Deutschland, wird 70 Jahre alt. Die Zahl 70 hat eine wichtige Bedeutung. Im biblischen Kontext steht sie für eine Zeit des Neuanfangs.

Teilung und Besatzung

Bereits während der Wirren des Krieges berieten die Siegermächte über eine Teilung Deutschlands. In der „Berliner Erklärung“ 1945 wurde Nachkriegsdeutschland dann von den Siegermächten in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Kaum jemand konnte sich damals ein Deutschland wie wir es heute kennen vorstellen.

Hilfe beim Wiederaufbau

Hauptsächlich der amerikanischen Hilfe ist es zu verdanken, dass der zerstörte Westteil Deutschlands aufgebaut und in ein demokratisches Staatensystem eingebunden werden konnte. Denken wir nur an die Luftbrücke Berlin oder an den Marshall-Plan, der für das kriegszerstörte Westdeutschland zu einer wichtige Unterstützung beim raschen Wiederaufbau und für das darauffolgende Wirtschaftswunder wurde.

Gründung der BRD

Am 23. Mai 1949, der als Tag der Staatsgründung der BRD gilt, wurde in Bonn feierlich das Grundgesetz verabschiedet. Am 14. August 1949 folgte dann in den drei Westzonen die Wahl zum ersten deutschen Bundestag. „Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen...“ mit diesen Worten beginnt die Präambel des Grundgesetzes. Sie sind auch in der Fassung von 1990 erhalten geblieben, als die Präambel im Zuge der deutschen Einheit angepasst wurde. Dieser Gott ist der Schöpfergott der Bibel, der sich selbst der Gott Israels, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs nennt.

ICEJ-Postkartenaktion: Machen Sie mit und gratulieren Sie der BRD zum 70. Geburtstag!
Erinnern Sie unsere Volksvertreter mit einer Postkarte an ihre Verantwortung vor Gott und den Menschen.
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