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Shani Louk in Israel beigesetzt

Die israelische Armee hat vergangene Woche die Leiche von Shani Louk aus dem Gazastreifen geborgen. Die 22-Jährige wurde am 7. Oktober 2023 auf dem Nova-Musikfestival ermordet, ihre Leiche auf einem Pickup-Truck in den Gazastreifen verschleppt und von der Bevölkerung im Gazastreifen bespuckt. Shani Louk war überzeugte Pazifistin und weigerte sich, den in Israel eigentlich obligatorischen Wehrdienst abzuleisten. 

Die junge Deutsch-Israelin wurde am Sonntag in der Stadt Srigim im Zentrum Israels bestattet. Hunderte kamen zu ihrer Beerdigung. "Shani, verzeih", sagte ihr Vater Nissim während der Beerdigung. "Verzeih, dass wir, dass ich dich nicht habe beschützen können." 

 

Foto: Wikipedia

 

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Juden- und Israelhass an deutschen Unis

Letzte Woche haben mehr als 300 Professoren, Dozenten und wissenschaftliche Mitarbeiter ein Statement veröffentlicht, in dem sie sich schützend vor die Pro-Palästina-Demonstranten stellen, die mit einem Protest-Camp einen Innenhof an der Freien Universität Berlin besetzen wollten. Das Camp wurde durch die Polizei geräumt. Die Unterzeichner verteidigen das „Recht auf friedlichen Protest, das auch die Besetzung von Uni-Gelände einschließt". Außerdem fordern sie die Berliner Universitätsleitung auf, von Polizeieinsätzen gegen die Studierenden und von weiterer strafrechtlicher Verfolgung abzusehen.

Das sollten Sie wissen: Die Demonstration, die von den Unterzeichnern des Unterstützerbriefes verteidigt wird, verlief alles andere als friedlich. Es kam zu antisemitischen Parolen, zu Terror- und Gewaltaufrufen. Unter anderem riefen die Demonstranten: "Yallah, yallah, Intifada“. Manche solidarisierten sich offen mit der Terrororganisation Hamas und formten mit den Händen ein Dreieck - Hamas-Terroristen markieren potenzielle jüdische Terrorziele im Ausland mit Dreiecken. Die Anti-Israel-Demonstrationen begannen an amerikanischen Universitäten und schwappten in mehrere Länder über. Manche Universitäten haben mittlerweile Forderungen der Demonstranten nachgegeben.

Darum ist es wichtig: Für viele jüdische Studenten und Nicht-Juden, die sich mit Israel solidarisieren, ist ein normaler Unibesuch nicht mehr möglich. Sie werden bedroht, eingeschüchtert, müssen mit körperlichen Angriffen rechnen.

Der palästinensischstämmige Psychologen und Autor Ahmad Mansour stellte in der Jüdischen Allgemeinen klar, dass sich Dozenten, die den Unterstützerbrief unterschrieben haben, nicht nur mit den Antisemiten solidarisieren, sondern Mittäter sind. „Wenn wir das nicht verstanden haben, dann werden wir diesen Kampf nicht gewinnen“, erklärt Mansour.

Foto: Symbolbild, Unsplash

 

 

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Haftbefehl für Netanjahu beantragt

Karim Ahmad Khan, Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs, hat am Montag Haftbefehle für den israelischen Premier Netanjahu und Verteidigungsminister Galant beantragt. Israel soll die palästinensische Bevölkerung systematisch von Lebensmitteln und medizinischer Versorgung abgeschnitten haben, um sie kollektiv zu bestrafen, die Hamas zu eliminieren und eine Freilassung der Geiseln zu erreichen, so der Vorwurf. Außerdem wurden Haftbefehle für drei Hamas-Anführer beantragt: Yahya Sinwar, Mohammed Diab Ibrahim Al-Masri und Ismail Haniyeh. Ihnen wird vorgeworfen, das Massaker vom 7. Oktober 2023 geplant und angeordnet zu haben.

Das sollten Sie wissen:  Der Internationale Strafgerichtshof kommt laut eigener Statuten nur zum Einsatz, wenn die Strafverfolgung im Herkunftsland des Täters nicht funktioniert. Israel ist jedoch kein Unrechtsregime, sondern ein demokratischer Rechtsstaat mit unabhängiger Justiz. Verbrechen oder Verfehlungen von israelischen Politikern und Soldaten werden vor Gericht geahndet. Auch Premierminister und Präsidenten wurden von israelischen Gerichten schon zu Haftstrafen verurteilt.

Der Antrag auf Haftbefehl für Netanjahu und Galant verleumdet nicht nur Israel als Rechtsstaat. Er stellt auch die politischen Vertreter des angegriffenen jüdischen Staats auf eine Stufe mit den Terroristen der Hamas, die den Krieg mit dem grausamen Terrorüberfall am 7. Oktober begonnen haben und bis heute vermutlich rund 130 Geiseln festhalten - darunter Kleinkinder, Frauen und Senioren.

Darum ist es wichtig: Sollte der IStGH den Haftbefehl gegen Netanjahu erlassen, wären 124 Staaten dazu verpflichtet, Netanjahu festzunehmen und nach Den Haag auszuliefern, sobald der Politiker ihr Staatsgebiet betritt. Einige Länder haben bereits angekündigt, sich über einen Haftbefehl gegen Netanjahu hinwegzusetzen - Deutschland ist nicht darunter. Laut einem Bericht der "Welt" beantwortete der deutsche Regierungssprecher Steffen Hebestreit die Frage, ob Netanjahu in Deutschland verhaftet würde, mit den Worten: Man werde sich an Recht und Gesetz halten und grundsätzlich Entscheidungen des Internationalen Strafgerichtshofs respektieren.

Foto: Symbolbild, Unsplash

 

 

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Jom HaSchoa: Schweigeminuten und Kirchenglocken

Viele Kirchengemeinden in ganz Deutschland folgten dem Aufruf der ICEJ und läuteten heute um 9 Uhr die Kirchenglocken zwei Minuten lang zum Gedenken an die sechs Millionen Juden, die im Holocaust ermordet wurden. Zeitgleich begingen die Menschen in Israel den Gedenktag Jom HaSchoa, das öffentliche Leben stand dort für zwei Minuten still und die Sirenen heulten.

Zu zwei Schweigeminuten und Ansprachen trafen sich außerdem rund 150 Christen am Stuttgarter Mahnmal für die Opfer der NS-Zeit. Gottfried Bühler, Vorsitzender der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem, erinnerte dabei auch an die Opfer des Massakers vom 7. Oktober, „der schlimmsten Manifestation des Antisemitismus seit dem Holocaust“.

Bei früheren Holocaustgedenktagen sei immer die Frage im Mittelpunkt gestanden, wie das passieren konnte. „Seit dem 7. Oktober lautet die Frage aber: Wie konnte es wieder passieren?“, betonte Josh Reinstein, Direktor des Knesset Christian Allies Caucus, der gemeinsam mit dem Knesset-Abgeordneten Matan Kahana extra aus Israel zur Kranzniederlegung nach Stuttgart gekommen war. „Aber diesmal gibt es einen Unterschied“, fügte Reinstein hinzu. „Denn diesmal können wir uns selbst verteidigen. Und wir haben Euch“, wandte er sich an die Gäste, die dem Aufruf der ICEJ zur Gedenkveranstaltung gefolgt waren. „Erstmals seit 2000 Jahren sind wir nicht alleine. Es gibt Organisationen wie die ICEJ und Millionen Christen, die an die Bibel glauben und weltweit zusammenkommen, um Israel zu unterstützen. Danke!“

Foto: Kranzniederlegung mit Matan Kahana (Knesset-Abgeordneter), Josh Reinstein (Direktor Knesset Christian Allies Caucus) und Gottfried Bühler (ICEJ-Vorsitzender, deutscher Zweig) / Karin Lorenz

 

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"Kein freier Rollstuhl mehr"

„Israel, du bist nicht allein!“: Über 600 Christen aus ganz Deutschland kamen am 1. Mai zur Israelkonferenz der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) in der Schwabenlandhalle in Fellbach, um Israel diese Botschaft zu übermitteln. Rabbiner Bowman berichtete über die Lage in Israel.

Die Konferenzteilnehmer schwenkten Israelfahnen und hielten Plakate mit Fotos aller Geiseln in die Höhe. Intensiv wurde für deren Befreiung und für Israel gebetet. Als Ehrengäste begrüßte ICEJ-Geschäftsführer Stephan Lehnert den extra aus Israel angereisten Rabbiner Shmuel Bowman, Gründer der Hilfsorganisation „Operation Lifeshield“ und  Stella Syrkin, Gesandte von Keren Hayesod.

Rabbi Bowman berichtete im Interview mit Gottfried Bühler, Moderator der Fernsehserie „Faszination Israel“ und Vorsitzender der ICEJ, von über 3.000 Terroranschlägen, die es seit dem 7. Oktober auf jüdische Zivilisten in Judäa und Samaria gab. Noch immer wird Israel täglich mit Raketen beschossen. Seit Beginn des Kriegs kamen über 600 Soldaten ums Leben, 10.000 Wehrdienstleistende und Reservisten erlitten schwere Verletzungen. „Man findet keinen freien Rollstuhl mehr in Israel“, so der Rabbiner. Und noch immer werden etwa 130 Geiseln von der Hamas festgehalten. Es ist unklar, wie viele von ihnen noch am Leben sind.

In Israel sei man dankbar für alle Verbündeten, bezog Rabbi Bowman Stellung zur politischen Situation. „Wenn Politiker etwas Gutes für Israel tun, dann dankt ihnen“, bat der Rabbiner die Christen: „Und wenn sie vergessen, etwas Gutes für Israel zu tun, dann erinnert sie daran!“

Im Stich gelassen

Die Welt habe Israel zum großen Teil im Stich gelassen. „Wo waren die Menschenrechtsorganisationen? Wo waren die Frauenrechtsorganisationen? Wo waren die Kinderschutzorganisationen?“, zählte der Israeli auf. „Und wem das Leid der Menschen egal ist, sollte wenigstens fragen, wo die Tierschutzorganisationen waren!“, ergänzte er mit einer Spur Verbitterung. Denn die Spione aus Gaza, die vor dem 7. Oktober Seite an Seite mit den späteren Opfern in den Kibbuzim gearbeitet und Geld verdient hatten, instruierten die Terroristen ganz genau darüber, in welchen Familien Hunde lebten. „Sie haben sichergestellt, dass jeder Hund erschossen wurde!“

Sehr schnell habe sich die internationale Medienwelt gegen Israel positioniert. „Zuerst waren die Medien fasziniert vom Horror“, berichtete Rabbi Bowman. Aber schon wenig später habe man Israel das Recht auf die Verfolgung der Täter abgesprochen. „Nur um die zeitliche Reihenfolge klarzustellen: die Proteste gegen Israel fingen schon an, bevor Israel in Gaza einmarschiert ist“, stellte der Rabbiner klar: „Als der Kibbuz Be’eri noch brannte und wir noch nach den Knochen unserer Freunde suchten.“

„Welche andere Seite?“

Unerträglich ist dem Rabbiner, wenn nach dem schlimmsten Massaker an Juden seit dem Holocaust gefordert wird, auch „die andere Seite des Konflikts“ zu Wort kommen zu lassen. „Von welcher anderen Seite sprichst du? Leute, die dafür sind, Kinder zu enthaupten und Frauen zu vergewaltigen – das ist die andere Seite des Konflikts!“, fasst der Rabbiner zusammen. Es sei eine unglaubliche Verzerrung der Fakten, den Rechtsstaat Israel und die Terrororganisation Hamas moralisch auf eine Stufe zu stellen. „Die Hamas versteckt sich hinter ihren Zivilisten. Die israelische Armee hingegen tut alles, um die Zahl der Todesopfer in Gaza zu minimieren – dafür riskieren die Soldaten ihr eigenes Leben“, betonte Rabbi Bowman. Aber einen Waffenstillstand dürfe es nicht geben. Denn Israel habe genug davon, vergewaltigt und abgeschlachtet zu werden. Wenn die Worte „Nie wieder“ irgendetwas bedeuten, müsse die Hamas beendet werden.

„Dieser Kampf ist ein biblischer Kampf“, ergänzte der Rabbiner. Und er legte den Betern zwei Psalmen besonders ans Herz: Psalm 130 und Psalm 121. „In Israel beten wir sie jetzt jeden Tag.“

Bitte um Vergebung

Nicht nur um Zeichen der Solidarität ging es den Israelfreunden an diesem Tag. Christoph Scharnweber, Sprecher der ICEJ, kritisierte mit deutlichen Worten, dass erneut deutsche Steuergelder an die UNRWA überwiesen werden, während andere Länder, darunter Österreich, erkannt haben, dass das Flüchtlingshilfswerk der Palästinenser nicht zum Frieden beiträgt, sondern Teil des Problems ist – allein schon durch den Hass, der an den UNRWA-Schulen verbreitet wird. „Die Gelder aus Deutschland fördern keinen Frieden, sondern Terror“, stellte Christoph Scharnweber klar.

Der ICEJ-Sprecher bat die Repräsentanten Israels aufrichtig um Entschuldigung für solche politischen Fehlentscheidungen. Und dann sanken die Christen im Konferenzsaal auf die Knie, um das jüdische Volk und den Gott Israels inständig um Vergebung dafür zu bitten, dass auf deutschen Straßen wieder judenfeindliche Demonstrationen stattfinden und anti-israelische Schlachtrufe zu hören sind.

„Wir beten weiter für Israel und die Geiseln“, versprach Gottfried Bühler, Vorsitzender ICEJ. Die ICEJ richtet auch in vielen anderen Ländern Pro-Israel-Kundgebungen aus und finanziert zahlreiche Hilfsprojekte in Israel. Am Ende der Veranstaltung sangen die deutschen Israelfreunde gemeinsam die israelische Nationalhymne „Hatikva“.

 

 (Foto: Solidaritätskonferenz / Levi Dörflinger)

 

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Terror-Zuspruch aus Bevölkerung

71 Prozent der Palästinenser halten das Massaker der Hamas vom 7. Oktober weiterhin für richtig. Dies ergab eine aktuelle Umfrage vom Palästinensischen Zentrum für Politik und Umfrageforschung (Ramallah). Befragt wurden sowohl Palästinenser in Judaä und Samaria („Westjordanland“) als auch im Gazastreifen.

75 Prozent der Palästinenser im „Westjordanland“ und 62 Prozent der Palästinenser im Gazastreifen äußerten sich außerdem zufrieden mit der Hamas. Damit ist die Unterstützung der Hamas im Gazastreifen seit der letzten Umfrage im Dezember um zehn Prozent gestiegen.

(Foto: Einschlusslöcher an der Türe zum Speisesaal im Kibbuz Nir Oz / Karin Lorenz)

 

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US-Veto blockiert Vollmitgliedschaft "Palästinas"

Im Sicherheitsrat der UNO wurde am Donnerstag über eine Resolution für eine Vollmitgliedschaft "Palästinas" bei den Vereinten Nationen abgestimmt. Der Antrag wurde von Algerien eingebracht und erhielt zwölf Ja-Stimmen. Schweiz und Großbritannien enthielten sich. Die USA legte ihr Veto ein und verhinderte damit die Annahme der Beschlussvorlage.

Ohne das Veto der USA hätte die Resolution den Weg geöffnet für eine abschließende Abstimmung in der Vollversammlung. Dort hätte die Mitgliedschaft mit Zweidrittel-Mehrheit beschlossen werden können. "Palästina" hat seit 2012 einen Beobachterstatus bei den Vereinten Nationen. (Foto: Symbolbild)

 

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Nachbarschaftshilfe für Israel

Das ist passiert: In der Nacht auf Sonntag wurde Israel vom Iran und seinen Terrorverbündeten mit über 500 Raketen, Drohnen und Marschflugkörpern angegriffen. Raketen kamen zeitgleich aus dem Iran, Jemen, Irak und Syrien. Trotzdem konnten 99 Prozent der Flugkörper in der Luft unschädlich gemacht werden. Neben den USA, Frankreich und Großbritannien erhielt Israel dabei offenbar auch von Jordanien, Ägypten und Saudi-Arabien aktiv Unterstützung. Israel startete heute in den frühen Morgenstunden einen begrenzten Gegenschlag. Mehrere israelische Flugkörper attackierten laut verschiedenen Berichten militärische Ziele im Landesinneren des Iran. Der israelische Gegenschlag war laut israelischen Quellen mit Jordanien, Ägypten, Saudi-Arabien und den USA abgesprochen. Die regionalen arabischen Partner hätten demnach auch zugesichert, Israel im Falle eines weiteren iranischen Angriffs erneut zu helfen, Raketen und Drohnen abzuschießen.

Hintergrund: Dass arabische Staaten Israel offen gegen einen Angriff verteidigen, ist ein Novum. Dies kann zum einen als eine positive Folge der Abraham-Abkommen betrachtet werden, die noch unter Vermittlung des damaligen US-Präsidenten Donald Trump mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Königreich Bahrain zustande kamen, später zusätzlich mit Sudan und Marokko. Mit Ägypten und Jordanien hat Israel schon vor Jahrzehnten Friedensverträge geschlossen. Auch Saudi-Arabien hatte sich Israel angenähert, bis zum Angriffskrieg der Hamas. Ein anderer Grund ist jedoch die Gefahr, die von den iranischen Expansionsbestrebungen ausgeht und den gesamten Nahen Osten bedroht. Der Iran hat seinen Machtbereich in den letzten Jahren immer weiter ausgebaut, steuert unter anderem die Hisbollah im Libanon, die Huthi-Rebellen im Jemen und die Hamas im Gazastreifen.

Das sollten Sie wissen: Es war das erste Mal, dass Israel direkt vom Iran angegriffen wurde. Bislang war das Mullah-Regime stets nur im Hintergrund aktiv und nutzte für Angriffe Terrorverbündete wie Hamas und Hisbollah. Der direkte Angriff kann eine dauerhafte Neupositionierung der arabischen Staaten zur Folge haben - womöglich zum Vorteil Israels.

Foto: Iron Dome GPO/Haim Zach

 

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Mörder auf unserer Reha-Farm

Die Mörder waren auch auf dem Grundstück unserer Reha-Farm: Am 7. Oktober haben die Hamas-Terroristen auch die Reha-Farm "Brothers Forever" heimgesucht.

Viele von uns haben in den letzten Tagen in den Nachrichten verfolgt, was unserem Volk Israel passierte. Man ist sprachlos, weint und kann es nicht fassen. Aber wir dürfen nicht sprachlos sein. Wir müssen unsere Stimme erheben und jetzt hinter Israel stehen, auch im kleinsten Familien- und Freundeskreis, in unseren christlichen Gemeinden und in unseren Städten. 

Traumatisierte Soldaten

Einige von euch haben sicherlich im „Wort aus Jerusalem“ über die Reha-Farm „Brothers Forever“ für traumatisierte israelische Soldaten gelesen, ein von der ICEJ unterstütztes Projekt. Die christliche Botschaft unterstützt dieses Projekt seit einem Jahr. Ein junges Projekt, betrieben von israelischen Soldaten, die selbst traumatisiert wurden. Auf dieser Farm soll ein Zufluchtsort geschaffen werden für traumatisierte Soldaten, wo sie umgeben von Tier- und Farmarbeit zur Ruhe kommen dürfen. Den Soldaten wird geholfen, so schnell wie möglich und gestärkt in den Kreis ihrer Familie, an die Universität und ins Leben zurückzukehren.

Am 7. Oktober 2023 überfiel die Hamas auch ein Friedensfestival in der Wüste und massakrierte hunderte Leute. Das Festival fand ganz in der Nähe der Reha-Farm statt und viele der Festivalbesucher flohen auf das Grundstück der Farm. Die Hamas verfolgte sie und erschoss die Israelis dort und auf den umliegenden Grundstücken.

Neuanfang

Wenn dieser Krieg vorbei ist, werden viele Zuflucht suchen müssen an Orten wie diesem. Dieser Ort ist erst in der Entstehungsphase. Es wurden schon mit der Bepflanzung begonnen und Verträge abgeschlossen, dass das hier angepflanzte Bio-Gemüse verkauft wird, um mit dem Erlös die Farm zu unterstützen. Die kleinen Häuser, die auf der Reha Farm entstehen sollen, sind noch nicht gebaut. Ein Haus kostet circa 30.000 Euro. Lassen Sie uns als Christen gemeinsam in Zeiten der Verzweiflung den israelischen Soldaten einen Zufluchtsort bauen, in dem ihre Seele und ihr Geist Kraft schöpfen können, wenn sie die Erinnerungen an diese entsetzlichen Tage einholt.

So dürfen wir unsere Brüder und Schwestern in Israel nicht nur im Gebet, sondern auch tatsächlich im Geiste und in der Tat unterstützen.

Spenden für das Reha-Projekt

 

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Finanziert EU Terror-Renten?

Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) zahlt monatliche Honorare an Terroristen und Familien von Selbstmordattentätern. Wie die PA in arabischen Medien bekanntgab, wurde die „Märtyrerrenten-Liste“ nach dem 7. Oktober um hunderte Terroristen ergänzt. Laut Berechnungen des Forschungsinstituts Jerusalem Center for Public Affairs (JCPA) umfassen die „Märtyrerrenten“ sieben Prozent des Jahresbudgets der PA. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas verteidigt die Terror-Gelder. Die PA erhält Millionenzahlungen der EU. Auf Nachfrage der Bild-Zeitung gab die EU-Kommission an, nach dem Terror-Überfall am 7. Oktober 2023 die Verwendung der Hilfsgelder überprüft zu haben – es gebe keine Belege, dass EU-Gelder „zu unbeabsichtigten Zwecken“ umgeleitet werden. Hinweise darauf, dass EU-Gelder an Terroristen bezahlt werden, gibt es allerdings schon seit Jahren.

Unterdessen belegt ein neuer Report des israelischen Krisenzentrums ARCCI das Ausmaß der sadistischen Verbrechen der Hamas am 7. Oktober. Nicht nur Frauen, sondern auch Kinder und Männer wurden Opfer extremer sexueller Gewalt, zu der auch Verstümmelungen gehörten. Der Report zeigt, dass die Taten bewusst vor Angehörigen der Opfer vollzogen wurden, um eine maximale Grausamkeit zu erreichen. Belege darüber wurden bereits den UN-Entscheidungsträgern übergeben, eine Stellungnahme erfolgte jedoch nicht.

(Bild: Traumaberatung für medizinisches Personal - finanziert durch den Israel Nothilfefonds der ICEJ, Foto: ICEJ Media)

 

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