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Special Reports

Schutz vor Terror-Raketen aus Gaza: Bunker für Südisrael

© Foto: ICEJ, Rabbi Shachar Butzchak und seine Familie sowie die ICEJ-Reisegruppe bei der Lieferung des Stahlschutzbunkers im Moschaw Maftechim.

Bewohner Südisraels haben am gestrigen Montag und heute Morgen den heftigsten Raketenangriff aus dem Gazastreifen seit Ende des Gazakrieges erlebt. Anhänger der im Gazastreifen regierenden islamistischen Terrororganisation Hamas feuerten innerhalb weniger Stunden fast 400 Raketen und Mörsergranaten auf Israel ab, immer wieder heulten die Alarmsirenen. In mehreren israelischen Ortschaften schlugen Geschosse ein, neben Wohnhäusern wurde auch ein Bus getroffen. Ein 19 Jahre alter israelischer Soldat, der neben dem Bus stand, wurde lebensgefährlich verletzt. Die Menschen mussten den größten Teil des Tages und auch die Nacht in Bunkern verbringen. Wer den Schutzraum verlässt, hat bei erneutem Raketenalarm nur wenige Sekunden Zeit, sich in Sicherheit zu bringen. Bei einem Raketeneinschlag in ein Gebäude in Aschkelon kam ein 40 Jahre alter Araber ums Leben, zwei Frauen wurden schwer verletzt. Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom berichtete von insgesamt 53 Verletzten in Israel.
 
Israel reagiert auf Raketenbeschuss
Die israelische Luftwaffe reagierte auf den schweren Raketenbeschuss mit rund 150 Luftschlägen auf Stellungen der islamistischen Terrororganisationen Hamas und Islamischer Dschihad. Unter anderem wurden ein Angriffstunnel, vier Militärstützpunkte und eine Raketenabschussbasis zerstört sowie der TV-Sender „Al-Aksa“ der Hamas. Nach Angaben aus Gaza wurden seit Montag elf Terroristen durch die israelischen Luftschläge getötet. Mitten in Gaza-Stadt wurden drei Hochhäuser getroffen, von denen aus Terroristen operierten. Da die israelischen Soldaten sicherstellten, dass die Gebäude zuvor evakuiert worden waren, gab es keine Berichte über zivile Opfer. „Die israelische Armee wird israelische Bürger entschlossen verteidigen“, erklärte die Armee. „Der Druck auf den Feind ist groß. … Er zahlt einen hohen Preis.“ Israelische Kampfflugzeuge und Helikopter im Luftraum über dem Gazastreifen gehen nahezu zeitgleich gegen Raketenabschussrampen vor, sobald sie von Terroristen genutzt werden. Aktuell zieht die israelische Armee Truppen an der Gaza-Grenze zusammen.
 
Hilfe für Israelis
Die ICEJ hat in den letzten Monaten sieben mobile Stahlschutzbunker in besonders gefährdeten südisraelischen Orten aufgestellt. Sechs dieser Bunker konnten dank der Großspende einer Schweizer Familie finanziert werden. Die Unterstützung von Christen aus aller Welt ermöglichte es uns in den letzten zwölf Jahren gemeinsam mit unserem israelischen Partner Rabbi Schmuel Bowman, Direktor von „Operation Lifeshield“, 65 transportable Schutzbunker an wichtigen Orten wie Schulen, Kinderspielplätzen und Bushaltestellen in Israel aufzustellen.
 
Schutz und Ermutigung
„Die Bunker bieten nicht nur Schutz“, fasste Bürgermeister Gadi Yarkoni aus der Region Eschkol zusammen, was diese christliche Hilfsaktion für die Menschen im Süden Israels bedeutet. „Die Unterstützung gibt uns auch emotionale Sicherheit.“ Das bestätigte Rabbiner Shachar Butzchak, vor dessen Synagoge im Moschaw Maftechim einer der Bunker aufgestellt wurde. „Unsere Freunde in Jerusalem und Tel Aviv laden uns ein, zu ihnen zu kommen, damit wir uns erholen können“, erzählte Rabbi Butzchak der ICEJ-Besuchergruppe bei der Übergabe des Bunkers im September. „Aber eigentlich sollte es genau andersherum sein“, so der Rabbi weiter. „Diese Freunde sollten zu uns kommen, wenn wir sie brauchen.“ Dass sich Christen aufmachten, um die jüdischen Bewohner Südisraels in ihrer Not zu besuchen und um ihnen beizustehen, beeindruckte den Rabbiner zutiefst. „Ihr hattet den Mut und habt nicht gezögert, zu kommen. Danke, dass ihr gekommen seid. Gott segne euch!“
 
Helfen Sie mit!
Die ICEJ sieht es als eine ihrer Kernaufgaben an, in Krisenzeiten für Israel da zu sein. Die aktuelle Lage verdeutlicht erneut, wie dringend die mobilen Schutzbunker benötigt werden. Gerade aus Deutschland möchten wir dazu beitragen, dass so bald wie möglich weitere Bunker aufgestellt werden können. 
 
Bitte helfen Sie uns und unterstützen Sie die Bewohner Südisraels durch Ihre Gebete und Gaben! Als Verwendungszweck bitte „Operation Lifeshield“ angeben. Herzlichen Dank und Gottes Segen!

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93-jährige Ur-Oma wird „Miss Holocaust Survivor“

Bild: Towa Ringer wird zur Miss Holocaust gekürt. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich in meinem Alter noch eine Schönheitskönigin werde“, kommentierte die 93-jährige Gewinnerin, ehemalige Juwelierin, die Krönungszeremonie.

Die 93-Jährige Holocaustüberlebende Tova Ringer ist am Sonntag beim diesjährigen Schönheitswettbewerb „Miss Holocaust Survivor“ in Haifa zur neuen Schönheitskönigin gekürt worden. 2.000 Holocaustüberlebende und ihre Familien aus ganz Israel waren im Publikum und unter den Gratulationsgästen vertreten und ließen die alten Damen hochleben. Drei Bewohner des Haifa-Heimes, Schalom, Judith und Miriam, erhielten eine besondere Auszeichnung für ihren Mut und ihr Leben. Der ungewöhnliche Schönheitswettbewerb findet seit 2012 jährlich statt. Er wird von der Organisation Yad Ezer L´Chaver veranstaltet mit dem Ziel, den Holocaustüberlebenden einen Teil der durch Verfolgung, Krieg und Nachkriegszeit gestohlenen Jugend zurückzugeben. Die Veranstaltung soll ein „Würdigungsabend für weibliche Holocaustüberlebende sein“, sagte Tami Sinar von Yad Ezer L´Chaver. Bei der Wahl gehe es vor allem um die Persönlichkeit, nicht um das Aussehen.

Die neu gewählte Schönheitskönigin Towa Ringer, stolze Oma und Ur-Oma, war eine von rund einem Dutzend Teilnehmerinnen. „Ich bin sehr glücklich. Das ist etwas Besonderes“, betonte die neue Miss Holocaust Survivor. In ihrer Rede nach der Wahl wünschte sich Towa Ringer mehr Respekt für Überlebende: „Viele Menschen verstehen nicht, wie furchtbar die Dinge waren, die während des Holocaust passiert sind. Es gibt Leute, die glauben, Holocaustüberlebende seien nicht ganz normal und dass sie übertreiben, wenn sie erzählen, was ihnen damals widerfahren ist.“ Die gebürtige Polin hat in Auschwitz ihre Eltern, ihre vier Schwestern und eine Großmutter verloren. Sie selbst war bis Kriegsende in einem Arbeitslager. Zu ihrer Misswahl konnten zwei Söhne, fünf Enkel und elf Urenkel gratulieren. Manche Kandidatin benötigte zwar Hilfe beim Gang auf dem Catwalk, doch die Freude, dabei sein zu können, war sowohl den Teilnehmerinnen als auch dem großen Publikum deutlich anzusehen. Die Kandidatinnen waren von Friseuren, Kosmetikerinnen und Mode-Beratern professionell gestylt worden.

Towa Ringer hält sich mit Gymnastik fit, geht jeden Tag mindestens zwei Kilometer zu Fuß und spielt gerne Bridge. Unter den diesjährigen Kandidatinnen waren auch eine ehemalige Gynäkologin und eine Technikerin, beide 81 Jahre alt sowie zwei Autorinnen von Holocaust-Schriften. Die jüngste Kandidatin war 74 Jahre alt und ist noch berufstätig als Lehrerin.

ICEJ-Petition für die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels

Die ICEJ-Deutschland fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel per Petition dazu auf, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und die Deutsche Botschaft von Tel-Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Im Mai 2018 haben die USA und Guatemala den Umzug ihrer Botschaften nach Jerusalem umgesetzt. Auch mehrere EU-Staaten erwägen, ihre Vertretungen in Jerusalem zu eröffnen. Die deutsche Bundesregierung hat sich bisher ausdrücklich von einem solchen Schritt distanziert. Deshalb hat die ICEJ eine Petition an Bundeskanzlerin Angela Merkel initiiert. „Wir, die Unterzeichnenden, fordern Sie daher als Zeichen der besonderen Verbundenheit Deutschlands mit Israel und dem jüdischen Volk dazu auf, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und die deutsche Auslandsvertretung von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen“, heißt es in dem an Frau Merkel adressierten Petitionstext. „Bitte stehen Sie zur historischen Wahrheit und wagen Sie diesen Schritt!“

JETZT DIE ICEJ-PETITION ONLINE UNTERZEICHNEN: www.petition.icej.de

Solidarität mit Israel

Die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ) setzt sich seit fast vierzig Jahren dafür ein, dass Jerusalem als Hauptstadt des jüdischen Staates anerkannt wird. In ihrer mehr als 3000 jährigen Geschichte war Jerusalem nie die Hauptstadt eines anderen Staates außer Israels. Seit der Gründung des jüdischen Staates vor 70 Jahren ist Jerusalem de facto nun wieder die Hauptstadt Israels. Israel erklärte die Stadt 1980 mit dem Jerusalem-Gesetz zu seiner ewigen, ungeteilten Hauptstadt. Aufgrund der arabischen Androhung eines Ölembargos verlegten 13 Länder mit Botschaften in Jerusalem damals ihre Vertretungen nach Tel Aviv. Um ihre Solidarität mit Israel zu zeigen und den Anspruch des jüdischen Staates auf Jerusalem als Hauptstadt zu unterstützen, gründeten Christen aus aller Welt bei der christlichen Laubhüttenfestfeier im Herbst 1980 die ICEJ in Jerusalem.

UNTERZEICHNEN AUCH SIE DIE JERUSALEM-PETITION!
Online auf www.petition.icej.de oder bestellen Sie die Unterschriftenliste per E-Mail petition@icej.de oder Tel. 0711-83889480.

Update aus dem Haifa-Heim

© Foto: ICEJ, Will und Yudit Setz vor dem neuen Gebäude im Haifa-Heim, das noch renoviert werden muss.

Der Umzug ist geschafft! ICEJ-Mitarbeiterin Yudit Setz und ihr Mann Will sind Ende Juli nach Haifa übergesiedelt, um das Heim für bedürftige Holocaustüberlebende vor Ort noch intensiver betreuen zu können. „Der Herr hat uns hierher gerufen“, erzählt mir Yudit begeistert am Telefon. Der Umzug (nach über 30 Jahren in Jerusalem) sei „herausfordernd“ gewesen und ihre eigene Wohnung noch nicht fertig. Doch davon lassen sich Yudit und Will nicht abschrecken. Momentan wohnen sie übergangsweise im neuen Gebäude, das die ICEJ-Deutschland zur Erweiterung des Haifa-Heims erworben hat (wir berichteten).

Umbaupläne und Genehmigungen

„Die anderen Parteien sind schon ausgezogen“, sagt Yudit. „Das war wirklich eine Gebetserhörung, denn wir wollen so schnell wie möglich mit dem Hausumbau beginnen.“ Die Arbeiten an der Außenfassade werden bereits in Angriff genommen, was deutlich zu sehen ist – das gesamte Haus ist eingerüstet. An den Umbauplänen arbeitet ein Architekt. Allerdings sind für die Baumaßnahmen im Inneren des Hauses (Aufzug) und auf dem Dach, das durch einen Gemeinschaftsraum aufgestockt werden soll, noch behördliche Genehmigungen erforderlich.

„Das ist ein großes Gebetsanliegen“, vertraut mir Yudit an, die das Umbauprojekt gemeinsam mit Schimon Sabag, dem Direktor des Heimes, koordiniert. „Schimon arbeitet mit Hochdruck daran, die erforderlichen Genehmigungen zu bekommen.“ Denn im Oktober finden in Israel Kommunalwahlen statt. Die Beziehungen zur bisherigen Stadtverwaltung sind ausgezeichnet. Sollte es allerdings an der Spitze und in den Ausschüssen zu Personalwechseln kommen, könnte sich der bürokratische Prozess über Monate hinziehen. „Bitte betet mit, dass die Genehmigungen schnell erteilt werden“, sagt Yudit.

Tragfähiges Konzept

Unterdessen überprüft Will Setz das Gebäude auf kleinere Mängel im Innenbereich, die durch Handwerkereinsätze behoben werden könnten. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, wird ein Plan für das weitere Vorgehen erstellt. „Wir erhalten so viele Anfragen für freiwillige Einsätze, das ist ganz wunderbar“, sagt Yudit. „Bitte unterstützt uns auch hier im Gebet. Wir brauchen Weisheit, um ein gutes und tragfähiges Konzept zu erarbeiten. Gleichzeitig haben wir keine Zeit zu verlieren. “ Viele Bewohner des Heimes sind über 90 Jahre alt, ihre geistigen und körperlichen Kräfte nehmen immer mehr ab. Ein verbessertes räumliches Konzept, das auch die Unterbringung von Pflegekräften mit einschließt, ist notwendig. Genau das wird das neue Gebäude bieten.

Segen, der ankommt

Kürzlich gab es das erste offizielle Mitarbeitertreffen mit Yudit im Haifa-Heim. „Christen und Juden arbeiten Hand in Hand, um für die Holocaustüberlebenden ein Segen zu sein“, erläuterte Yudit ihre Vision, die bei ihren israelischen Kollegen auf ein sehr positives Echo stieß. Dass dieser Segen auch tatsächlich ankommt, durfte Yudit erst kürzlich wieder erleben. „Eure Haltung und Eure Hilfe schenken mir Gesundheit“, sagte ihr eine zutiefst bewegte Witwe, die regelmäßig an den Aktivitäten im Haifa-Heim teilnimmt.

Bitte unterstützen Sie den Umbauprozess auch weiterhin durch Ihre Gebete und Ihre Gaben! Als Verwendungszweck bitte „Haifa-Heim“ angeben. Herzlichen Dank!


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Allround-Handwerker gesucht!

Für freiwilligen Einsatz im Haifa-Heim, Mindestdauer: 2 Wochen

Sie haben ein Herz für Israel und sind handwerklich begabt? Sie können z.B. streichen, mauern, verputzen, Fliesen legen und kleine Reparaturarbeiten an Schränken, Türen und Fenstern ausführen?

Sie sind in der Lage, sich auf Englisch zu verständigen? Sie arbeiten gerne eigenverantwortlich?

Dann könnten Sie Will Setz bei den Renovierungs- und Ausbesserungsarbeiten im Haifa-Heim. unterstützen. Eine sehr einfache Übernachtungsmöglichkeit wird gestellt, ebenso wie drei Mahlzeiten am Tag. Ihre Reisekosten müssten Sie selbst tragen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann schreiben Sie uns bitte, entweder per E-Mail info@icej.de oder per Post. Geben Sie an, wann und wie lange Sie verfügbar wären und legen Sie Ihrem Schreiben Ihr persönliches Glaubenszeugnis, eine Beschreibung Ihrer handwerklichen Fähigkeiten und ein Empfehlungsschreiben Ihres Pastors bei. Wir werden dann mit Ihnen Kontakt aufnehmen.

Herzlichen Dank! 

Orte in Südisrael nahe Gaza danken ICEJ für Unterstützung

© Foto: ICEJ, ICEJ-Mitarbeiter übergeben den neuen Schutzbunker in Kibbuz Magen, darunter Gabriela und Daniel Hess von der ICEJ-Schweiz (3.+4.v.l.).

Im Kibbuz Magen nahe der Grenze zum Gazastreifen in der Eschkol-Region ist der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) am Dienstag für ihre Unterstützung südisraelischer Orte angesichts des Terrors aus Gaza gedankt worden. Seit Ende März lassen Terroristen aus dem Gazastreifen fast täglich brennende Drachen und Ballons nach Israel fliegen, um Felder, Wälder und offene Flächen in Brand zu setzen. Die Feuer haben bereits enormen Schaden angerichtet und tausende Hektar Ackerland und Plantagen zerstört. Zudem feuerten Terroristen auch diesen Sommer wiederholt massiv Raketen auf den Süden Israels ab. Die ICEJ reagierte, indem sie 17 geländegängige Löschanhänger spendete, mit denen die Feuer schnell erreicht und gelöscht oder eingedämmt werden können. Zudem wurden sieben transportable Stahlschutzbunker in israelischen Ortschaften entlang der Gaza-Grenze aufgestellt, darunter einer neben einem Jugendsportclub im Kibbuz Magen. Sechs der Bunker wurden Dank der Großspende einer Familie von der ICEJ-Schweiz finanziert.

„Diese Schutzbunker und Löschanhänger schützen nicht nur unsere Leute und unsere Lebensgrundlagen“, erklärte Bürgermeister Gadi Yarkoni. „Sie geben uns auch emotionale Sicherheit. Wir sind der ICEJ so dankbar, dass sie uns in der Stunde unserer Not diesen Sommer geholfen hat.“ „Es ist eine unserer Kernaufgaben, für Israelis da zu sein, wenn ihr Krisen und Herausforderungen gegenübersteht“, erklärte ICEJ-Präsident Dr. Jürgen Bühler. „Unsere Hilfe soll sicherstellen, dass ihr eure Kinder täglich mit innerem Frieden zur Schule und in den Sportclub schicken könnt und wisst, dass sie sicher sein werden. Wir bewundern die Standhaftigkeit der Bewohner dieser Region, wie ihr stark geblieben seid während der Jahre des Raketenbeschusses und jetzt der Brandanschläge.“

Wenn Sie der ICEJ helfen wollen, die Menschen in Südisrael im Kampf gegen Terrorbrände und Raketen zu unterstützen, geben Sie als Verwendungszweck bitte "ICEJ-Hilfsfond für Israel" an, herzlichen Dank!

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Beim Laubhüttenfest für Gottes Segen danken

Liebe Freunde,

in Israel werden gerade die Herbstfeste gefeiert: Anfang der Woche begann mit dem jüdischen Neujahrsfest Rosch HaSchana das Jahr 5779 nach dem jüdischen Kalender. Am Mittwoch wird am heiligsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, dem Versöhnungstag, gefastet, und ab dem 23. September wird Sukkot, das freudige Laubhüttenfest, zu dem auch die Nationen eingeladen sind, gefeiert. Es ist eine schöne Zeit, in der Familien zusammenkommen, um sich zu erinnern und die Treue Gottes gegenüber Israel zu feiern!

Gott danken

Wir freuen uns, dass auch dieses Jahr wieder tausende Christen aus aller Welt nach Jerusalem kommen werden, um das Laubhüttenfest zu feiern – und um einen Segen dazulassen: Zum einen ihre machtvollen Gebete und ihre dankbaren Erinnerungen an die vielen Male, als Gott eingriff und ihr Leben zum Guten veränderte. Viele bringen auch ein besonderes Opfer aus ihren Nationen mit, um dem Herrn hier in Jerusalem für seine Güte zu danken.

Das Laubhüttenfest

„Am fünfzehnten Tage des siebenten Monats, wenn ihr die Früchte des Landes einbringt, sollt ihr ein Fest des HERRN halten sieben Tage lang.“ 3. Mose 23,39

Sukkot, das Laubhüttenfest, ist eines der großen Erntefeste Israels, an dem die größte, kostbarste Ernte des Jahres gefeiert wird: Weintrauben, Oliven, Granatäpfel und andere Baumfrüchte. In dieser Zeit wird die Ernte abgeschlossen und das Volk Israel versammelt sich in Jerusalem, um Gott für ein weiteres Jahr der Treue und Versorgung zu danken. Israel gedenkt daran, wie der Herr sie einst wie ein Vater durch die Wüste führte und sich um jedes Detail ihres Lebens kümmerte. Ihre Schuhe und Kleidung zerfielen nicht und keiner wurde krank, weil Gott ihr guter Versorger war! Als Zeichen ihrer Dankbarkeit brachten die Israeliten bereits zu biblischen Zeiten besondere Opfer nach Jerusalem.

Besondere Gelegenheit, Israel zu segnen
Wenn Sie dieses Jahr zum Laubhüttenfest kommen, möchte ich Sie ermutigen, eine besondere Gabe von Ihrem Hauskreis, Ihrer Gemeinde oder Familie mitzubringen. Auch wenn Sie dieses Jahr nicht dabei sein werden, können Sie überlegen, ob Sie zu Sukkot eine besondere Gabe nach Jerusalem senden möchten, um Gott Ihre Dankbarkeit für ein weiteres Jahr seiner Treue zu Ihnen auszudrücken.

Schicken Sie Gebetsanliegen nach Jerusalem
Bitte senden Sie uns auch Ihre Gebetsanliegen zum Laubhüttenfest, wir werden dafür in unserer besonderen Gebets-Sukka (Laubhütte) direkt außerhalb der Pais-Arena beten. Am letzten Tag des Laubhüttenfestes werden wir in der Davidzitadelle in der Altstadt alle Gebetsanliegen vor den Herrn bringen. Wir vertrauen voll und ganz darauf, dass Gott auf jedes dieser Gebete antworten wird. Im Laufe der Jahre haben wir gesehen, dass viele Gebete beantwortet wurden und wir glauben, dass Gott dieses Jahr ganz gewiss auch Ihr Leben auf kraftvolle Weise anrühren wird!

Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören!

Viele Segensgrüße aus Jerusalem, Ihr

Dr. Jürgen Bühler, ICEJ-Präsident, Jerusalem

Wenn Sie dieses Jahr, in dem wir den 70. Jahrestag der Gründung des modernen Staates Israel feiern, zum Laubhüttenfest eine besondere Dankesgabe für Gottes Segen geben wollen, bitte „Spende für Israel“ angeben. Herzlichen Dank!

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Gebetsanliegen nach Jerusalem senden

Klicken Sie auf folgenden Link: Gebetsanliegen nach Jerusalem schicken. Tragen Sie auf der ICEJ-Webseite bitte Ihren Vornamen (First Name), Ihren Nachnamen (Last Name) und Ihre E-Mailadresse (Email) ein. Wählen Sie Ihr Land aus der Länderliste (Country) aus (z.B. „Germany“ für Deutschland) und nennen Sie Ihr Gebetsanliegen (Prayer Request), ggf. auf Deutsch. Wenn Sie Info-E-Mails (auf Englisch) von der ICEJ in Jerusalem erhalten möchten, klicken Sie „Yes“ (Ja) an, falls nicht „No“ (Nein). Zum Schluss bitte auf „Submit“ (absenden) klicken. Während des Laubhüttenfestes wird für Ihr Gebetsanliegen gebetet werden!

Für Israel spenden – warum?

Das heutige Israel ist als führendes High-Tech-Land bekannt und wird sogar „Start-up-Nation“ genannt. Der israelische Schekel ist die zweitstärkste Währung weltweit. Im Jahr 2017 betrug das israelische Exportvolumen mehr als 100 Milliarden US-Dollar. Angesichts dieser wirtschaftlichen Stärke könnte man sich fragen: „Warum sollten Christen eigentlich immer noch für Israel spenden?“ Auch wenn es sich um eine berechtigte Frage handelt, so geht sie doch von einer falschen Grundannahme aus; nämlich, dass die christliche Unterstützung Israels (nur) auf menschlichem Mitgefühl beruht statt auf einem biblischen Mandat.

Geistliche Schuldner der Juden

Paulus schreibt in Römer 15,27: „Denn wenn die Heiden an ihren geistlichen Gütern Anteil erhalten haben, so sind sie auch verpflichtet, ihnen mit irdischen Gütern zu dienen.“ Paulus macht deutlich, dass die Nichtjuden zunächst Fremdlinge waren und keinen Anteil an den Bündnissen Gottes mit Israel hatten. Dann empfingen sie durch das jüdische Volk die Rettung in der Person Jesu Christi. Durch das Blut Christi wurden sie mit Gott verbunden (Epheser 2,11-13). Daher sind Christen geistliche Schuldner des jüdischen Volkes. Aus diesem Grund sollen wir auch unseren materiellen Segen mit den Juden teilen. Der Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes ist es also, der uns dazu motiviert, das jüdische Volk und den Staat Israel zu segnen.

Trost und Hilfe für Bedürftige

Das Gründungsmandat der ICEJ steht in Jesaja 40,1: „Tröstet, tröstet mein Volk.“ Diese Aufforderung ist seit 1980 unser Leitbild. Seit fast 40 Jahren empfängt die ICEJ Spenden von Christen, um den Bedürfnissen des jüdischen Volkes abzuhelfen und den Staat Israel zu segnen. In dieser High-Tech-Nation, mit ihren steigenden Exportzahlen und ihrer starken Währung, gibt es nicht wenige gesellschaftliche Gruppen, die den Anschluss an diese Erfolgsentwicklung nicht finden, so dass die Not leider in vielen Bereichen immer noch groß ist. Die ICEJ-Sozialabteilung sorgt mit großer Umsicht dafür, dass diese Spenden tatsächlich bei den Bedürftigen ankommen. Holocaustüberlebende, Jugendliche aus sozialschwachen Familien, Waisenkinder, Alleinerziehende, Neueinwanderer und Menschen, die eine Drogenrehabilitation durchlaufen, gehören zu den Hilfsempfängern Ihrer Gaben.

Demütige Haltung

Auch wenn Gott das Land Israel mit positivem Wirtschaftswachstum segnet, hebt diese Entwicklung unsere Verpflichtung gegenüber dem jüdischen Volk nicht auf. Aus einer Haltung der Demut heraus segnen wir daher Land und Leute mit unseren finanziellen Gaben. In seiner göttlichen Weisheit offenbarte Gott uns seine Bündnisse und seine Treue durch das Volk Israel.

Wenn Sie daher die Projekte der ICEJ unterstützen, bedenken Sie bitte Folgendes:

1.       Israel und das jüdische Volk zu segnen ist ein biblischer Auftrag.

2.       Die ICEJ stellt sicher, dass die Hilfsempfänger tatsächlich bedürftig sind.

3.       Die Hilfsempfänger erfahren, dass sie von Christen unterstützt werden, die Israel lieben.

Durch Ihre Spenden an die ICEJ werden die Menschen in Israel mit praktischer Nächstenliebe gesegnet, die es am dringendsten brauchen. Wir würden uns freuen, wenn besonders Christen aus Deutschland dazu beitragen, dieser Not abzuhelfen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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Steht Deutschland zu Israel?

„Viele Christen denken, Israel kämpft ums Überleben. Das ist nicht so“, betonte ICEJ-Präsident Dr. Jürgen Bühler in seinem Vortrag „70 Jahre Israel: Wie steht es um die deutsch-israelischen Beziehungen“ beim ICEJ-Abend in Stuttgart. In Wahrheit sei es die Zukunft Deutschlands, um die man sich sorgen müsse.

 

„Schabbat Schalom“ begrüßte ICEJ-Büroleiter Stephan Lehnert die rund 300 Gäste beim ICEJ-Abend am 10. August. Seine Blitz-Umfrage von der Bühne aus ergab: bis zu 300 Kilometer Anfahrt hatten Besucher auf sich genommen und fast jeder war selbst schon in Israel gewesen. Vesna Bühler hatte Lobpreis-Lieder mitgebracht und faszinierte mit ihrer außergewöhnlichen Stimme. Gottfried Bühler, Leiter der ICEJ-Deutschland, erinnerte in seinem Grußwort mit Hinweis auf Psalm 122,6 daran, wie wichtig es ist, sich für Jerusalem einzusetzen – denn letztlich hänge der Segen für Deutschland davon ab.

 

Kehrtwende in Deutschlands Israel-Politik

„Es hat eine Kehrtwende stattgefunden“, bedauerte Dr. Jürgen Bühler. Israels Wohlergehen spiele in der Politik in Deutschland praktisch keine Rolle mehr. Deutschland beziehe teilweise sogar aktiv Position gegen Interessen Israels. Er schloss eine Reihe aktueller Beispiele an, die Israelfreunde dazu motivieren sollten, für Israel ihre Stimme zu erheben und für Deutschland zu beten.

 

Beispiel Jerusalem

Als US-Präsident Donald Trump den Umzug der US-Botschaft in Israel nach Jerusalem verkündete, habe sich in Europa vor allem Angela Merkel und damit Deutschland gegen diese Entscheidung engagiert.

 

Beispiel Iran

Deutschland habe die Sanktionen aufgehoben, obwohl Iran weiterhin mit Israels Vernichtung droht und fatale Menschenrechtsverletzungen begeht. „Unsere Regierung schweigt dazu. Geschäfte zu machen ist wichtiger“.

 

Beispiel UNRWA

Laut Vorgaben der UNO-Flüchtlingsorganisation für Palästinenser müssten vertriebene Palästinenser samt Enkelkindern bis heute in Flüchtlingslagern leben, ohne in ihre Aufnahmeländer integriert werden zu dürfen. Daher trage die UNRWA nicht zur Lösung des Nahost-Konflikts in Israel bei, verdeutlichte Dr. Bühler. Um Änderungen zu erreichen, habe Trump Zahlungen an die UNRWA eingestellt. Daraufhin habe Deutschland Mehrzahlungen angeboten.

 

„Wer Israel segnet ...“: Aufruf zum Handeln

„Gott hat seine Verheißungen erfüllt und Israel in ein blühendes Land verwandelt“, so Dr. Bühler. 70 Jahre nach Gründung des Staates ist Israel führend in Forschung und Entwicklung, Medizin und Landwirtschaft. „70 Jahre sind in der Bibel eine besondere Zeitspanne“, resümierte er. Die Bundesrepublik Deutschland feiert dieses Jubiläum nächstes Jahr, man lebe in Deutschland jetzt also in einer Schlüsselzeit. Abkehr von Israel bedeute Abkehr vom Segen. Das lasse sich bereits erahnen. „Für Christen in Deutschland ist es deshalb Zeit, aufzustehen und Stellung für Israel zu beziehen“, forderte er seine Zuhörer auf. „Besucht Israel-Gebetskreise oder gründet eure eigenen – und betet um eine neue Erweckung für Deutschland!“

 

Petition

Die ICEJ hat eine Petition an Bundeskanzlerin Angela Merkel initiiert, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und die Deutsche Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Gerne können Sie den Petitionstext online unterschreiben auf: https://petition.icej.de/

 

Israel-Gebetskreise

Im Januar 2011 wurde von der ICEJ die Jesaja-62-Gebetsinitiative gestartet: Jeden ersten Mittwoch im Monat treffen sich seither Jesaja-62-Gebetsgruppen, um für Israel, unseren Dienst und die Region zu beten und zu fasten. Mehr Informationen hierzu gibt es auf der ICEJ-Webseite unter: https://de.icej.org/jesaja-62-initiative-der-icej

Von Terroristen ausgelöste Brände in Israel löschen

Die seit Ende März wöchentlich am Gaza-Grenzzaun gewalttätig protestierenden Palästinenser haben eine neue perfide Terrortaktik erfunden: Wenn nachmittags der Wind vom Mittelmeer nach Israel weht, schicken palästinensische Terroristen regelmäßig Drachen und Heliumballons mit brennenden Lumpen und Molotowcocktails über die Grenze nach Israel, um dort erntereife Felder und Obsthaine sowie durch die Trockenheit des Sommers verdorrte Wiesen und Wälder in Brand zu setzen. Seit Beginn dieser neuen Art des Terrors wurden mehr als 650 brennende Drachen und Ballons aus dem von der islamistischen Terrororganisation Hamas regierten Gazastreifen nach Israel geschickt und haben über 250 Feuer verursacht. Der dadurch verursachte landwirtschaftliche Schaden beläuft sich auf mehr als 5 Millionen Schekel (rund 1,2 Mio. Euro).

Trockenheit begünstigt Brände

Allein am Freitag, als erneut tausende Palästinenser zu Ausschreitungen am Gaza-Grenzzaun zusammenkamen, brachen 45 durch brennende Drachen verursachte Feuer in Israel aus. Örtliche Feuerwehrleute und freiwillige Helfer tun ihr Bestes, um die Brände zu bekämpfen. Aber der israelische Sommer ist lang - von Juni bis September fällt gewöhnlich kein Regen. Die Israelis benötigen jede Hilfe, die sie bekommen können. Die zerstörerischen Auswirkungen der brennenden Drachen werden weiter zunehmen, je länger Hitze und Trockenheit andauern. „Im Moment brauchen wir am dringendsten zusätzliche Löschwagen“, erklärt Elan Isaacson, Sicherheitschef der südisraelischen Region Eschkol, die an den Gazastreifen grenzt.

ICEJ hilft mit Finanzierung von Löschwagen

Jetzt ist die Zeit, israelische Feuerwehrmänner und Rettungskräfte zu stärken und mit der Finanzierung von zusätzlichen Löschwagen zu unterstützen! Die ICEJ konnte bereits einen Anhänger mit einem Löschtank finanzieren, der dabei helfen wird, die Gefahr zu bannen und Israel vor Schaden zu bewahren. Bitte helfen Sie uns, weitere solcher Tanks für Löschwasser zu finanzieren! Diese können überall dort eingesetzt werden, wohin Allradfahrzeuge sie bringen. Ein Löschwagen kostet etwa 13.000 Euro.

Ein Wunder: Regen im Juni

Am Mittwoch ereignete sich in Israel ein Wunder: Zu Beginn der äußerst trockenen Jahreszeit gab es höchst ungewöhnliches Regenwetter – während in Jerusalem leichter Regen fiel, gab es in manchen südisraelischen Orten Überschwemmungen. So waren in der südisraelischen Stadt Sderot, die an der Grenze zum Gazastreifen liegt, nach einer halben Stunde Regen die Straßen überflutet. Obwohl der Regen Autos und einige Bauten beschädigte, wurde er von den Teams, die von brennenden Terror-Drachen ausgelöste Feuer in Südisrael bekämpfen, willkommen geheißen.

Bitte helfen Sie uns mit Ihren Gebeten und Gaben, die Bewohner Südisraels im Kampf gegen die von Terroristen ausgelösten Feuer zu unterstützen. Als Verwendungszweck bitte „ICEJ-Hilfsfond für Israel“ angeben, herzlichen Dank!

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Team-Mitglied beim ICEJ-Laubhüttenfest

Sie geben alles, und das freiwillig! Jedes Jahr zum Laubhüttenfest verstärken über 200 Team-Mitglieder die Mitarbeiter der ICEJ in Jerusalem. Ohne sie wäre der Großevent mit rund 5000 Besuchern aus aller Welt einfach nicht zu stemmen. Diese vorübergehenden Team-Mitglieder, kurz „Feasties“ (von Englisch Feast = Fest) genannt, kommen aus über 30 Ländern. Ihre Einsatzzeiten variieren von zehn Tagen bis zu zweieinhalb Wochen. Sie arbeiten in den unterschiedlichsten Bereichen mit wie beispielsweise Ordnerdienst, Orchester und Tanzensemble, Kopfhörerverleih, Kinderbetreuung, Erste Hilfe sowie Anmelde- und Logistikabteilung.

Foto: ICEJ/Beim Einsatz als ICEJ-Team-Mitglied entstehen Freundschaften für's Leben

Viele opfern ihren Urlaub, zahlen ihren Flug sowie einen Teil ihrer Unterbringungs- und Verpflegungskosten selbst, um in Jerusalem dabei zu sein. Unter ihnen gibt es zahlreiche „Wiederholungstäter“, die das Motto „Nächstes Jahr in Jerusalem“ wörtlich nehmen. Was motiviert die Feasties nun dazu, jedes Jahr wiederzukommen?

Tolle Gemeinschaft
„Es entsteht eine ganz besondere Gemeinschaft unter uns, jeder hat einen hohen Preis bezahlt, um hier zu sein. Die verschiedenen Kulturen, die aufeinander treffen, sind eine große Bereicherung“, erzählt die Lehramtsstudentin Sarah Steege aus Stuttgart, die zum dritten Mal mit dabei ist. Ihre Einsatzbereiche waren Bühnenproduktion und Referentenbetreuung. „Man erfährt so viel darüber, was in anderen Ländern gerade passiert. Wir sind alle in der Jugendherberge untergebracht und beginnen den Tag mit Gebet und Lobpreis. Dann ziehen wir in die ‚Schlacht‘, jeder in seinen eigenen Bereich, und am Abend tauschen wir uns wieder darüber aus, wie alles gelaufen ist. Es entwickeln sich tiefe Beziehungen, die bleiben.“

Spaß bei der Arbeit
Ihren Einsatz beschreibt Sarah als anspruchsvoll, doch offensichtlich kommt, bei aller Intensität und Arbeit, auch der Spaß nicht zu kurz. „Wenn wir spät abends wieder in der Jugendherberge sind, ist immer noch genug Zeit, an der nahe gelegenen Tankstelle ein Eis essen zu gehen“, erzählt Sarah. „Es wird viel gelacht. Und dann gibt es noch diese wirklich komischen Erlebnisse, die man sein Lebtag nicht vergessen wird. Einmal habe ich aus Versehen den israelischen Präsidenten angerempelt. Er stand hinter mir und ich drehte mich offensichtlich etwas zu schwungvoll um, um ihm ein Mikrofon in die Hand zu drücken. Wir haben uns nur angelächelt, und alles war ok.“

Israel erleben
Durch die verschiedenen Veranstaltungsorte wie beispielsweise Ein Gedi am Toten Meer, das Gartengrab in Jerusalem und den Helfer-Ausflug sehen die Feasties zudem viel mehr von Israel als nur das Konferenzzentrum. „Auch mit unserem israelischen Technikteam in der Konferenzhalle haben sich über die Jahre tolle Beziehungen entwickelt“, erzählt Sarah. „Es lohnt sich wirklich, mit dabei zu sein. Das ganze Jahr fiebern wir schon wieder unserem nächsten Einsatz entgegen.“

Informationen über einen Einsatz als Volontär beim Laubhüttenfest sind hier zu finden.

 

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