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Special Reports

Beim Laubhüttenfest für Gottes Segen danken

Liebe Freunde,

in Israel werden gerade die Herbstfeste gefeiert: Anfang der Woche begann mit dem jüdischen Neujahrsfest Rosch HaSchana das Jahr 5779 nach dem jüdischen Kalender. Am Mittwoch wird am heiligsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, dem Versöhnungstag, gefastet, und ab dem 23. September wird Sukkot, das freudige Laubhüttenfest, zu dem auch die Nationen eingeladen sind, gefeiert. Es ist eine schöne Zeit, in der Familien zusammenkommen, um sich zu erinnern und die Treue Gottes gegenüber Israel zu feiern!

Gott danken

Wir freuen uns, dass auch dieses Jahr wieder tausende Christen aus aller Welt nach Jerusalem kommen werden, um das Laubhüttenfest zu feiern – und um einen Segen dazulassen: Zum einen ihre machtvollen Gebete und ihre dankbaren Erinnerungen an die vielen Male, als Gott eingriff und ihr Leben zum Guten veränderte. Viele bringen auch ein besonderes Opfer aus ihren Nationen mit, um dem Herrn hier in Jerusalem für seine Güte zu danken.

Das Laubhüttenfest

„Am fünfzehnten Tage des siebenten Monats, wenn ihr die Früchte des Landes einbringt, sollt ihr ein Fest des HERRN halten sieben Tage lang.“ 3. Mose 23,39

Sukkot, das Laubhüttenfest, ist eines der großen Erntefeste Israels, an dem die größte, kostbarste Ernte des Jahres gefeiert wird: Weintrauben, Oliven, Granatäpfel und andere Baumfrüchte. In dieser Zeit wird die Ernte abgeschlossen und das Volk Israel versammelt sich in Jerusalem, um Gott für ein weiteres Jahr der Treue und Versorgung zu danken. Israel gedenkt daran, wie der Herr sie einst wie ein Vater durch die Wüste führte und sich um jedes Detail ihres Lebens kümmerte. Ihre Schuhe und Kleidung zerfielen nicht und keiner wurde krank, weil Gott ihr guter Versorger war! Als Zeichen ihrer Dankbarkeit brachten die Israeliten bereits zu biblischen Zeiten besondere Opfer nach Jerusalem.

Besondere Gelegenheit, Israel zu segnen
Wenn Sie dieses Jahr zum Laubhüttenfest kommen, möchte ich Sie ermutigen, eine besondere Gabe von Ihrem Hauskreis, Ihrer Gemeinde oder Familie mitzubringen. Auch wenn Sie dieses Jahr nicht dabei sein werden, können Sie überlegen, ob Sie zu Sukkot eine besondere Gabe nach Jerusalem senden möchten, um Gott Ihre Dankbarkeit für ein weiteres Jahr seiner Treue zu Ihnen auszudrücken.

Schicken Sie Gebetsanliegen nach Jerusalem
Bitte senden Sie uns auch Ihre Gebetsanliegen zum Laubhüttenfest, wir werden dafür in unserer besonderen Gebets-Sukka (Laubhütte) direkt außerhalb der Pais-Arena beten. Am letzten Tag des Laubhüttenfestes werden wir in der Davidzitadelle in der Altstadt alle Gebetsanliegen vor den Herrn bringen. Wir vertrauen voll und ganz darauf, dass Gott auf jedes dieser Gebete antworten wird. Im Laufe der Jahre haben wir gesehen, dass viele Gebete beantwortet wurden und wir glauben, dass Gott dieses Jahr ganz gewiss auch Ihr Leben auf kraftvolle Weise anrühren wird!

Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören!

Viele Segensgrüße aus Jerusalem, Ihr

Dr. Jürgen Bühler, ICEJ-Präsident, Jerusalem

Wenn Sie dieses Jahr, in dem wir den 70. Jahrestag der Gründung des modernen Staates Israel feiern, zum Laubhüttenfest eine besondere Dankesgabe für Gottes Segen geben wollen, bitte „Spende für Israel“ angeben. Herzlichen Dank!

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Gebetsanliegen nach Jerusalem senden

Klicken Sie auf folgenden Link: Gebetsanliegen nach Jerusalem schicken. Tragen Sie auf der ICEJ-Webseite bitte Ihren Vornamen (First Name), Ihren Nachnamen (Last Name) und Ihre E-Mailadresse (Email) ein. Wählen Sie Ihr Land aus der Länderliste (Country) aus (z.B. „Germany“ für Deutschland) und nennen Sie Ihr Gebetsanliegen (Prayer Request), ggf. auf Deutsch. Wenn Sie Info-E-Mails (auf Englisch) von der ICEJ in Jerusalem erhalten möchten, klicken Sie „Yes“ (Ja) an, falls nicht „No“ (Nein). Zum Schluss bitte auf „Submit“ (absenden) klicken. Während des Laubhüttenfestes wird für Ihr Gebetsanliegen gebetet werden!

Für Israel spenden – warum?

Das heutige Israel ist als führendes High-Tech-Land bekannt und wird sogar „Start-up-Nation“ genannt. Der israelische Schekel ist die zweitstärkste Währung weltweit. Im Jahr 2017 betrug das israelische Exportvolumen mehr als 100 Milliarden US-Dollar. Angesichts dieser wirtschaftlichen Stärke könnte man sich fragen: „Warum sollten Christen eigentlich immer noch für Israel spenden?“ Auch wenn es sich um eine berechtigte Frage handelt, so geht sie doch von einer falschen Grundannahme aus; nämlich, dass die christliche Unterstützung Israels (nur) auf menschlichem Mitgefühl beruht statt auf einem biblischen Mandat.

Geistliche Schuldner der Juden

Paulus schreibt in Römer 15,27: „Denn wenn die Heiden an ihren geistlichen Gütern Anteil erhalten haben, so sind sie auch verpflichtet, ihnen mit irdischen Gütern zu dienen.“ Paulus macht deutlich, dass die Nichtjuden zunächst Fremdlinge waren und keinen Anteil an den Bündnissen Gottes mit Israel hatten. Dann empfingen sie durch das jüdische Volk die Rettung in der Person Jesu Christi. Durch das Blut Christi wurden sie mit Gott verbunden (Epheser 2,11-13). Daher sind Christen geistliche Schuldner des jüdischen Volkes. Aus diesem Grund sollen wir auch unseren materiellen Segen mit den Juden teilen. Der Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes ist es also, der uns dazu motiviert, das jüdische Volk und den Staat Israel zu segnen.

Trost und Hilfe für Bedürftige

Das Gründungsmandat der ICEJ steht in Jesaja 40,1: „Tröstet, tröstet mein Volk.“ Diese Aufforderung ist seit 1980 unser Leitbild. Seit fast 40 Jahren empfängt die ICEJ Spenden von Christen, um den Bedürfnissen des jüdischen Volkes abzuhelfen und den Staat Israel zu segnen. In dieser High-Tech-Nation, mit ihren steigenden Exportzahlen und ihrer starken Währung, gibt es nicht wenige gesellschaftliche Gruppen, die den Anschluss an diese Erfolgsentwicklung nicht finden, so dass die Not leider in vielen Bereichen immer noch groß ist. Die ICEJ-Sozialabteilung sorgt mit großer Umsicht dafür, dass diese Spenden tatsächlich bei den Bedürftigen ankommen. Holocaustüberlebende, Jugendliche aus sozialschwachen Familien, Waisenkinder, Alleinerziehende, Neueinwanderer und Menschen, die eine Drogenrehabilitation durchlaufen, gehören zu den Hilfsempfängern Ihrer Gaben.

Demütige Haltung

Auch wenn Gott das Land Israel mit positivem Wirtschaftswachstum segnet, hebt diese Entwicklung unsere Verpflichtung gegenüber dem jüdischen Volk nicht auf. Aus einer Haltung der Demut heraus segnen wir daher Land und Leute mit unseren finanziellen Gaben. In seiner göttlichen Weisheit offenbarte Gott uns seine Bündnisse und seine Treue durch das Volk Israel.

Wenn Sie daher die Projekte der ICEJ unterstützen, bedenken Sie bitte Folgendes:

1.       Israel und das jüdische Volk zu segnen ist ein biblischer Auftrag.

2.       Die ICEJ stellt sicher, dass die Hilfsempfänger tatsächlich bedürftig sind.

3.       Die Hilfsempfänger erfahren, dass sie von Christen unterstützt werden, die Israel lieben.

Durch Ihre Spenden an die ICEJ werden die Menschen in Israel mit praktischer Nächstenliebe gesegnet, die es am dringendsten brauchen. Wir würden uns freuen, wenn besonders Christen aus Deutschland dazu beitragen, dieser Not abzuhelfen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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Steht Deutschland zu Israel?

„Viele Christen denken, Israel kämpft ums Überleben. Das ist nicht so“, betonte ICEJ-Präsident Dr. Jürgen Bühler in seinem Vortrag „70 Jahre Israel: Wie steht es um die deutsch-israelischen Beziehungen“ beim ICEJ-Abend in Stuttgart. In Wahrheit sei es die Zukunft Deutschlands, um die man sich sorgen müsse.

 

„Schabbat Schalom“ begrüßte ICEJ-Büroleiter Stephan Lehnert die rund 300 Gäste beim ICEJ-Abend am 10. August. Seine Blitz-Umfrage von der Bühne aus ergab: bis zu 300 Kilometer Anfahrt hatten Besucher auf sich genommen und fast jeder war selbst schon in Israel gewesen. Vesna Bühler hatte Lobpreis-Lieder mitgebracht und faszinierte mit ihrer außergewöhnlichen Stimme. Gottfried Bühler, Leiter der ICEJ-Deutschland, erinnerte in seinem Grußwort mit Hinweis auf Psalm 122,6 daran, wie wichtig es ist, sich für Jerusalem einzusetzen – denn letztlich hänge der Segen für Deutschland davon ab.

 

Kehrtwende in Deutschlands Israel-Politik

„Es hat eine Kehrtwende stattgefunden“, bedauerte Dr. Jürgen Bühler. Israels Wohlergehen spiele in der Politik in Deutschland praktisch keine Rolle mehr. Deutschland beziehe teilweise sogar aktiv Position gegen Interessen Israels. Er schloss eine Reihe aktueller Beispiele an, die Israelfreunde dazu motivieren sollten, für Israel ihre Stimme zu erheben und für Deutschland zu beten.

 

Beispiel Jerusalem

Als US-Präsident Donald Trump den Umzug der US-Botschaft in Israel nach Jerusalem verkündete, habe sich in Europa vor allem Angela Merkel und damit Deutschland gegen diese Entscheidung engagiert.

 

Beispiel Iran

Deutschland habe die Sanktionen aufgehoben, obwohl Iran weiterhin mit Israels Vernichtung droht und fatale Menschenrechtsverletzungen begeht. „Unsere Regierung schweigt dazu. Geschäfte zu machen ist wichtiger“.

 

Beispiel UNRWA

Laut Vorgaben der UNO-Flüchtlingsorganisation für Palästinenser müssten vertriebene Palästinenser samt Enkelkindern bis heute in Flüchtlingslagern leben, ohne in ihre Aufnahmeländer integriert werden zu dürfen. Daher trage die UNRWA nicht zur Lösung des Nahost-Konflikts in Israel bei, verdeutlichte Dr. Bühler. Um Änderungen zu erreichen, habe Trump Zahlungen an die UNRWA eingestellt. Daraufhin habe Deutschland Mehrzahlungen angeboten.

 

„Wer Israel segnet ...“: Aufruf zum Handeln

„Gott hat seine Verheißungen erfüllt und Israel in ein blühendes Land verwandelt“, so Dr. Bühler. 70 Jahre nach Gründung des Staates ist Israel führend in Forschung und Entwicklung, Medizin und Landwirtschaft. „70 Jahre sind in der Bibel eine besondere Zeitspanne“, resümierte er. Die Bundesrepublik Deutschland feiert dieses Jubiläum nächstes Jahr, man lebe in Deutschland jetzt also in einer Schlüsselzeit. Abkehr von Israel bedeute Abkehr vom Segen. Das lasse sich bereits erahnen. „Für Christen in Deutschland ist es deshalb Zeit, aufzustehen und Stellung für Israel zu beziehen“, forderte er seine Zuhörer auf. „Besucht Israel-Gebetskreise oder gründet eure eigenen – und betet um eine neue Erweckung für Deutschland!“

 

Petition

Die ICEJ hat eine Petition an Bundeskanzlerin Angela Merkel initiiert, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und die Deutsche Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Gerne können Sie den Petitionstext online unterschreiben auf: https://petition.icej.de/

 

Israel-Gebetskreise

Im Januar 2011 wurde von der ICEJ die Jesaja-62-Gebetsinitiative gestartet: Jeden ersten Mittwoch im Monat treffen sich seither Jesaja-62-Gebetsgruppen, um für Israel, unseren Dienst und die Region zu beten und zu fasten. Mehr Informationen hierzu gibt es auf der ICEJ-Webseite unter: https://de.icej.org/jesaja-62-initiative-der-icej

Von Terroristen ausgelöste Brände in Israel löschen

Die seit Ende März wöchentlich am Gaza-Grenzzaun gewalttätig protestierenden Palästinenser haben eine neue perfide Terrortaktik erfunden: Wenn nachmittags der Wind vom Mittelmeer nach Israel weht, schicken palästinensische Terroristen regelmäßig Drachen und Heliumballons mit brennenden Lumpen und Molotowcocktails über die Grenze nach Israel, um dort erntereife Felder und Obsthaine sowie durch die Trockenheit des Sommers verdorrte Wiesen und Wälder in Brand zu setzen. Seit Beginn dieser neuen Art des Terrors wurden mehr als 650 brennende Drachen und Ballons aus dem von der islamistischen Terrororganisation Hamas regierten Gazastreifen nach Israel geschickt und haben über 250 Feuer verursacht. Der dadurch verursachte landwirtschaftliche Schaden beläuft sich auf mehr als 5 Millionen Schekel (rund 1,2 Mio. Euro).

Trockenheit begünstigt Brände

Allein am Freitag, als erneut tausende Palästinenser zu Ausschreitungen am Gaza-Grenzzaun zusammenkamen, brachen 45 durch brennende Drachen verursachte Feuer in Israel aus. Örtliche Feuerwehrleute und freiwillige Helfer tun ihr Bestes, um die Brände zu bekämpfen. Aber der israelische Sommer ist lang - von Juni bis September fällt gewöhnlich kein Regen. Die Israelis benötigen jede Hilfe, die sie bekommen können. Die zerstörerischen Auswirkungen der brennenden Drachen werden weiter zunehmen, je länger Hitze und Trockenheit andauern. „Im Moment brauchen wir am dringendsten zusätzliche Löschwagen“, erklärt Elan Isaacson, Sicherheitschef der südisraelischen Region Eschkol, die an den Gazastreifen grenzt.

ICEJ hilft mit Finanzierung von Löschwagen

Jetzt ist die Zeit, israelische Feuerwehrmänner und Rettungskräfte zu stärken und mit der Finanzierung von zusätzlichen Löschwagen zu unterstützen! Die ICEJ konnte bereits einen Anhänger mit einem Löschtank finanzieren, der dabei helfen wird, die Gefahr zu bannen und Israel vor Schaden zu bewahren. Bitte helfen Sie uns, weitere solcher Tanks für Löschwasser zu finanzieren! Diese können überall dort eingesetzt werden, wohin Allradfahrzeuge sie bringen. Ein Löschwagen kostet etwa 13.000 Euro.

Ein Wunder: Regen im Juni

Am Mittwoch ereignete sich in Israel ein Wunder: Zu Beginn der äußerst trockenen Jahreszeit gab es höchst ungewöhnliches Regenwetter – während in Jerusalem leichter Regen fiel, gab es in manchen südisraelischen Orten Überschwemmungen. So waren in der südisraelischen Stadt Sderot, die an der Grenze zum Gazastreifen liegt, nach einer halben Stunde Regen die Straßen überflutet. Obwohl der Regen Autos und einige Bauten beschädigte, wurde er von den Teams, die von brennenden Terror-Drachen ausgelöste Feuer in Südisrael bekämpfen, willkommen geheißen.

Bitte helfen Sie uns mit Ihren Gebeten und Gaben, die Bewohner Südisraels im Kampf gegen die von Terroristen ausgelösten Feuer zu unterstützen. Als Verwendungszweck bitte „ICEJ-Hilfsfond für Israel“ angeben, herzlichen Dank!

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Team-Mitglied beim ICEJ-Laubhüttenfest

Sie geben alles, und das freiwillig! Jedes Jahr zum Laubhüttenfest verstärken über 200 Team-Mitglieder die Mitarbeiter der ICEJ in Jerusalem. Ohne sie wäre der Großevent mit rund 5000 Besuchern aus aller Welt einfach nicht zu stemmen. Diese vorübergehenden Team-Mitglieder, kurz „Feasties“ (von Englisch Feast = Fest) genannt, kommen aus über 30 Ländern. Ihre Einsatzzeiten variieren von zehn Tagen bis zu zweieinhalb Wochen. Sie arbeiten in den unterschiedlichsten Bereichen mit wie beispielsweise Ordnerdienst, Orchester und Tanzensemble, Kopfhörerverleih, Kinderbetreuung, Erste Hilfe sowie Anmelde- und Logistikabteilung.

Foto: ICEJ/Beim Einsatz als ICEJ-Team-Mitglied entstehen Freundschaften für's Leben

Viele opfern ihren Urlaub, zahlen ihren Flug sowie einen Teil ihrer Unterbringungs- und Verpflegungskosten selbst, um in Jerusalem dabei zu sein. Unter ihnen gibt es zahlreiche „Wiederholungstäter“, die das Motto „Nächstes Jahr in Jerusalem“ wörtlich nehmen. Was motiviert die Feasties nun dazu, jedes Jahr wiederzukommen?

Tolle Gemeinschaft
„Es entsteht eine ganz besondere Gemeinschaft unter uns, jeder hat einen hohen Preis bezahlt, um hier zu sein. Die verschiedenen Kulturen, die aufeinander treffen, sind eine große Bereicherung“, erzählt die Lehramtsstudentin Sarah Steege aus Stuttgart, die zum dritten Mal mit dabei ist. Ihre Einsatzbereiche waren Bühnenproduktion und Referentenbetreuung. „Man erfährt so viel darüber, was in anderen Ländern gerade passiert. Wir sind alle in der Jugendherberge untergebracht und beginnen den Tag mit Gebet und Lobpreis. Dann ziehen wir in die ‚Schlacht‘, jeder in seinen eigenen Bereich, und am Abend tauschen wir uns wieder darüber aus, wie alles gelaufen ist. Es entwickeln sich tiefe Beziehungen, die bleiben.“

Spaß bei der Arbeit
Ihren Einsatz beschreibt Sarah als anspruchsvoll, doch offensichtlich kommt, bei aller Intensität und Arbeit, auch der Spaß nicht zu kurz. „Wenn wir spät abends wieder in der Jugendherberge sind, ist immer noch genug Zeit, an der nahe gelegenen Tankstelle ein Eis essen zu gehen“, erzählt Sarah. „Es wird viel gelacht. Und dann gibt es noch diese wirklich komischen Erlebnisse, die man sein Lebtag nicht vergessen wird. Einmal habe ich aus Versehen den israelischen Präsidenten angerempelt. Er stand hinter mir und ich drehte mich offensichtlich etwas zu schwungvoll um, um ihm ein Mikrofon in die Hand zu drücken. Wir haben uns nur angelächelt, und alles war ok.“

Israel erleben
Durch die verschiedenen Veranstaltungsorte wie beispielsweise Ein Gedi am Toten Meer, das Gartengrab in Jerusalem und den Helfer-Ausflug sehen die Feasties zudem viel mehr von Israel als nur das Konferenzzentrum. „Auch mit unserem israelischen Technikteam in der Konferenzhalle haben sich über die Jahre tolle Beziehungen entwickelt“, erzählt Sarah. „Es lohnt sich wirklich, mit dabei zu sein. Das ganze Jahr fiebern wir schon wieder unserem nächsten Einsatz entgegen.“

Informationen über einen Einsatz als Volontär beim Laubhüttenfest sind hier zu finden.

Schutzbunker für die Bewohner Südisraels

Foto: Schüler in Netivot bei einer Raketenalarm-Übung

Von Dienstagmorgen bis in die frühen Morgenstunden am Mittwoch haben islamistische Terroristen Israelis, die in Ortschaften nahe der Grenze zum Gazastreifen in Südisrael wohnen, unter Raketenbeschuss genommen. Innerhalb von Sekunden mussten die Betroffenen immer wieder Zuflucht in Schutzbunkern suchen. In gut 24 Stunden feuerten Kämpfer der Terrororganisationen Hamas und Islamischer Dschihad mehr als 180 iranische Raketen und Mörsergranaten auf israelische Ortschaften. Viele wurden vom israelischen Raketenabwehrsystem Iron Dome (Eisenkuppel) abgefangen. Besonders zwischen Mitternacht und fünf Uhr früh am Mittwoch ertönte immer wieder Raketenalarm. Das bedeutete für viele Israelis eine schlaflose Nacht. Die israelische Armee reagierte mit Luftschlägen auf 65 Terrorstützpunkte in Gaza auf die Raketenangriffe – die heftigsten seit dem Raketenkrieg von 2014.

75% der Schüler erscheinen zum Unterricht

Trotz der unruhigen Nacht erschienen am Mittwoch rund 75 Prozent der israelischen Schüler in der Region zum Unterricht. Am Dienstag war ein Geschoss im leeren Garten eines Kindergartens gelandet – nur eine Stunde, bevor die Kinder kamen. „Ich habe den Kindern erklärt, dass der Kindergarten der am besten geschützte Ort ist“, berichtete Erzieherin Tovah Ludmer Gigi Reportern. „Sie wissen, dass sie Zuhause im Falle von Gefahr in einen Schutzraum rennen. Hier ist der gesamte Kindergarten mit verstärkten Mauern geschützt.“ Obwohl die Kinder zunächst zuhause bleiben sollten, kamen später fast alle zusammen und sprachen mit ihren Betreuern und mit Psychologen über ihre Erfahrungen.

„Kein leichter Morgen“

„Zum Klang einer Sirene aufzuwachen ist nicht schön“, sagte Ramit Degani vom Moschaw Dekel am Dienstag gegenüber einem israelischen Radiosender. „Es war kein leichter Morgen.“ Für Degani und ihre Kinder begann er im Schutzraum, bevor sie ihre tägliche Routine wieder aufnahmen. „Es ist eine traumatische Erfahrung, … mit Druck und Unsicherheit“, sagte sie. „Ich versuche stark zu bleiben; meine Kinder brauchen nicht zu sehen, dass ich die Kontrolle verliere.“ Familie Fletcher, die in der Eschkol-Region nahe dem Gazastreifen wohnt, erlebte ein großes Wunder, als eine Rakete nur einen Meter von ihrem Schlafzimmer entfernt in ihren Schuppen einschlug und niemand verletzt wurde. „Selbst wenn es nur zwei oder drei Mal Raketenalarm gibt und selbst wenn Iron Dome sie abfängt, rennen doch 25.000 Menschen in Schutzräume“, erklärte Adina Ozeri aus Sderot. „Der Schutzraum ist … eine Insel der Stabilität und Sicherheit für die Kinder in solchen Zeiten. … Wir tun alles, was wir können, um uns sicher zu fühlen in dieser verrückten Realität.“

Flächendeckender Schutz

Alle Wohnhäuser in unmittelbarere Nähe des Gazastreifens sind mit Schutzräumen ausgestattet, Bushäuschen werden als Schutzbunker gebaut und neben vielen öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindergärten wurden Schutzbunker aufgestellt. Doch an vielen Orten besteht weiterhin großer Bedarf nach zusätzlichem Schutz. Denn bei Raketenalarm haben die Bewohner israelischer Orte nahe des Gazastreifens nur zehn bis 15 Sekunden Zeit, um sich in Sicherheit zu bringen.

Die ICEJ hat das Vorrecht, den Bewohnern Südisraels Schutz vor dem Raketenbeschuss zu bieten und sie zu ermutigen. Bitte helfen Sie uns, gerade jetzt weitere Schutzbunker an strategisch wichtigen Orten aufzustellen. Als Verwendungszweck „Operation Lifeshield“ angeben, herzlichen Dank!

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1500 Teilnehmer beim großen ICEJ-Tag in Stuttgart

„Wir bauen nicht nur Brücken in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft!“ Mit dieser Aussage fasste Shaya Ben Yehuda, Direktor für Internationale Beziehungen in Yad Vashem beim großen ICEJ-Tag in Stuttgart die gemeinsame Mission von Christen und Juden zusammen. „Dadurch, dass wir die Erinnerung an den Holocaust mit euch gemeinsam bewahren, werden wir getröstet“, erklärte er den 1500 Besuchern, die am 1. Mai aus unterschiedlichsten christlichen Gemeinden zusammengekommen waren. „Ihr stärkt unsere Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Mit eurer Hilfe, Freundschaft und Unterstützung bringen wir Licht in diese Welt!“ (Foto: ICEJ/Levi Dörflinger)

Zu Tränen gerührt

Die geballte Solidarität der ICEJ-Freunde, die sich im GOSPEL FORUM versammelt hatten, um Israels 70. Geburtstag zu feiern, verfehlte ihre Wirkung offensichtlich nicht. „Mir stehen Tränen in den Augen“, bekannte Ben Yehuda sichtlich bewegt. „Für mich persönlich ist es schwer, nach Deutschland zu kommen“, fuhr der Israeli mit österreichischen Wurzeln fort. Seine eigene Familie hatte im Holocaust sehr gelitten. „Aber ich weiß, meine Eltern wären glücklich gewesen, wenn sie gewusst hätten, dass ich heute hier bin.“ Im Anschluss an die sehr persönliche Präsentation Ben Yehudas überreichte ICEJ-Leiter Gottfried Bühler einen Scheck in Höhe von 30.000 Euro für die so wichtige Arbeit der Holocaustgedenkstätte.

Solidarität mit Gottes Volk

„Der Antisemitismus und der Anti-Israelismus nehmen erneut Fahrt auf“, erklärte Bühler. „Doch der Gott Israels ist größer als jeder Antisemitismus. Wir stehen zum Gott Israels, zu Gottes Volk und setzen uns gegen den Judenhass ein.“ Zu den weiteren Ehrengästen des Events gehörten der messianisch-jüdische Pastor Daniel Yahav aus Tiberias, der jüdisch-orthodoxe Rabbiner Jitzhack Naki aus Jerusalem, Katja Tsafrir vom Jüdischen Nationalfonds KKL, Udi Lehavi von Keren Hayesod, Jobst Bittner, Initiator der Marsch des Lebens-Bewegung, Dr. Michael Blume, der neue Antisemitismus-Beauftragte des Landes Baden-Württemberg und Martin Baron vom Ermutigungsdienst „Gottes Haus.“

Israel ist ein Wunder

Einen Rückblick in die Vergangenheit und einen Ausblick in die Zukunft wagte auch Daniel Yahav, der Pastor der größten hebräisch sprachigen messianisch-jüdischen Gemeinde in Israel ist. „Israel ist ein Wunder“, sagte Yahav, der ein klares Bekenntnis zum Gott Israels und zu seinem Sohn Jeschua (Jesus) ablegte. Nach einem Rückblick auf viele „wunderbare“ Begebenheiten im Leben seiner eigenen Familie analysierte der Major der Reserve in einem zweiten Teil die aktuelle Lage im Nahen Osten. Schließlich zeigte er die Parallelen zwischen dem Leben Jesu und dem Leben Josefs im Alten Testament auf.

Jitzhack Naki, der eine Hilfsorganisation für Bedürftige in Jerusalem leitet, betonte die Wichtigkeit des Glaubens für das Überleben des jüdischen Volkes. Seine Zusammenarbeit mit Christen in aller Welt sorge in der jüdisch-orthodoxen Welt für Kopfschütteln, erzählte er. Doch gleichzeitig berühre es Menschen in seinem Umfeld sehr, wenn sie von der Liebe und dem Interesse der Christen erführen.

Lobpreis und Tanz

Das bunte und abwechslungsreiche Programm wurde auch musikalisch von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft geprägt. Der Oratorien-Chor unter der Leitung von Monica Meira Vasques begeisterte mit Auszügen aus Händels Messias auf Hebräisch. Die Band von Gottfried Bühler und Freunden gab den gemeinsamen Lobpreiszeiten einen modernen Klang, während die Tanzgruppe Profil mit ihren Israeltänzen jugendliche Leichtigkeit verbreitete.

Gebet für Israel

ICEJ-Mitarbeiter Christoph Scharnweber gab zudem wichtige Impulse für das Israel-Gebet, welche die Teilnehmer gleich an Ort und Stelle in kleinen Gruppen umsetzten. Dabei war erneut der wachsende Antisemitismus ein wichtiges Thema. Mit Blick auf den ansteigenden Judenhass bekräftige Dr. Michael Blume: „Wer einen Glauben, ein Volk, einen Staat bedroht, bedroht die ganze Welt! Schützen wir Israel, dann schützen wir die Welt.“

„Wir brauchen eure Hilfe, um die neue Welle des Antisemitismus zu bekämpfen“, hatte Shaya Ben Yehuda zu Beginn des Israel-Tages erklärt.

Praktische Hilfe

Diese Hilfe kann ganz praktisch werden: Bitte unterstützen Sie die jedes Jahr stattfindenden Konferenzen für Pastoren und geistliche Leiter in Yad Vashem. Dort erhalten Christen in Leitungsverantwortung alle nötigen Werkzeuge, um Antisemitismus in ihrem Wirkungskreis effektiv zu bekämpfen. Bitte geben Sie „Christliche Freunde Yad Vashems“ als Verwendungszweck an. Herzlichen Dank!

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Den Kreislauf der Armut durchbrechen

Etwa 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Israel leben in Armut. Viele von ihnen sind gefährdet, die Schule abzubrechen und Drogen zu nehmen oder straffällig zu werden. Mit der Unterstützung des Mentoren-Programmes „Touching the Horizon“ (Den Horizont berühren) möchte die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ) diesen jungen Leuten helfen, aus dem Kreislauf der Armut und des Misserfolges auszubrechen. In 18 israelischen Städten werden benachteiligte Jugendliche in ihren letzten Schuljahren von ausgebildeten Mentoren begleitet. Dank dieser Hilfe werden die Jugendlichen emotional gestärkt und schaffen es, ihren Schulabschluss zu machen. Bitte helfen Sie uns, dieses besonders erfolgreiche Projekt auch 2018 fortzusetzen!

Kein leichtes Leben

„Mein Vater arbeitet nicht. Meine Mutter hält die siebenköpfige Familie mit Putzjobs über Wasser“, erzählte Idan. „Das Leben ist nicht leicht. Als ich in der 10. Klasse war, hätte ich fast die Schule abgebrochen, um zu arbeiten und meine Familie zu unterstützen.“ Doch als Teilnehmer des Programms begriff Idan, dass er eine Ausbildung brauchen würde, um eine gute Arbeitsstelle zu finden – und den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen. „Mein Leben hat sich verändert“, lächelte Idan. „Dank des Programms konnte ich meine Noten verbessern und bekam die Kraft durchzuhalten. Meine Familie ist so stolz auf mich, dass ich meinen Schulabschluss gemacht habe. Ich will jetzt meinen Armeedienst leisten.“ Das Mentoren-Programm geht auch während des Militärdienstes und ein Jahr darüber hinaus weiter, damit die benachteiligten jungen Leute die Armee beenden und den Eintritt ins Zivilleben erfolgreich schaffen können.

Frust in Hoffnung verwandeln

Orit war eine frustrierte und zornige junge Frau, als sie und ihre Klasse in das Programm aufgenommen wurden. „Ich hätte nie gedacht, dass ich die Schule schaffen würde. An die Armee habe ich keinen Gedanken verschwendet. Nur normale Kids werden dort aufgenommen und ich gehörte definitiv nicht dazu“, erinnerte sie sich. Drei Jahre lang boten ihr die Kurse zusätzliche Unterstützung beim Lernen. „In einigen Seminaren sprachen wir über unsere Frustration und wie wir mit unserem Ärger umgehen können. Ich wurde nicht nur eine gute Schülerin, sondern lernte auch mir selbst und anderen zu vertrauen“, sagte Orit. Das Programm beinhaltet gemeinsame Freizeitaktivitäten und praktische Einsätze für Bedürftige vor Ort. So sollen die jungen Leute lernen, dass ihr Leben eine Perspektive bekommen kann. „Das Programm hat definitiv mein Leben verändert“, freute sich Orit. „Ich habe die Schule beendet und werde nun zur Armee gehen, wahrscheinlich in eine Geheimdiensteinheit. Jetzt lacht keiner mehr über mich.“

Bitte helfen Sie uns, junge Israelis wie Idan und Orit durch das Mentoren-Programm weiterhin zu unterstützen. Als Verwendungszweck bitte „Touching the Horizon“ angeben, herzlichen Dank!

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Erster Marsch des Lebens in Stuttgart

Rund 500 Christen unterschiedlicher Gemeindehintergründe haben am 13. April am ersten Marsch des Lebens in Stuttgart teilgenommen und ein deutlich sichtbares Zeichen gegen Antisemitismus und Israelhass gesetzt. Die ICEJ gehörte zu den Unterstützern des Events, das vom Marsch des Lebens e.V. organisiert worden war. Ein Meer von Israelfahnen bewegte sich von der Synagoge zum Schillerplatz. „Unser Protest gegen Antisemitismus und Israelhass darf nicht hinter den Mauern der Kirchen verborgen bleiben“, sagte Jobst Bittner, Initiator der Marsch des Lebens – Bewegung. „In Zeiten, in denen auf unseren Straßen israelische Fahnen verbrannt werden, dürfen wir nicht schweigen.“ Die zahlreichen jüdischen und israelischen Ehrengäste zeigten sich von dieser Demonstration der Solidarität sichtlich bewegt. (Foto: Marsch des Lebens e.V.)

Unter ihnen waren die Generalkonsulin des Staates Israel, Sandra Simovich, der Knessetabgeordnete Dr. Nachman Shai, der Landesrabbiner Württembergs Netanel Wurmser und Michael Kashi von der IRGW. „Versöhnung und Vergebung bestimmen die christlich-jüdischen Werte“, erklärte Generalkonsulin Simovich auf dem Schillerplatz. „Israel und Deutschland beschreiten diesen Weg seit mehr als 50 Jahren gemeinsam, und das Erreichte ist nicht selbstverständlich. Vielen Dank für Ihr großartiges Engagement!“ Gottfried Bühler, Erster Vorsitzender der ICEJ-Deutschland betonte, dass das jüdische Leben in Deutschland eine Bereicherung und ein Segen für die Gesellschaft sei. „Antisemitismus und Anti-Israelismus sind der falsche Weg, sie führen in eine Sackgasse. Lassen Sie uns gemeinsam an der Seite Israels stehen!“

JERUSALEM - 50 Jahre wiedervereinte Hauptstadt Israels

Im Jahr 2017 feiert Jerusalem den 50. Jahrestag der Wiedervereinigung als Hauptstadt des jüdischen Staates Israel. Aus diesem Grunde lautet das Motto des ICEJ-Laubhüttenfestes 2017 „City of God“, Stadt Gottes. Erst im Sechstagekrieg 1967 gelang es israelischen Soldaten, die Kontrolle über das gesamte Stadtgebiet Jerusalems, einschließlich der Altstadt, zu erlangen. Seit 1968 wird in Israel jedes Jahr mit dem Jerusalem-Tag die Wiedervereinigung der Stadt sowie die Jahrhunderte alte Verbindung des jüdischen Volkes mit Jerusalem gefeiert. In Anerkennung des modernen Wunders vor 50 Jahren erklärte das israelische Oberrabbinat den Jerusalem-Tag auch zu einem religiösen Feiertag. Denn mit der Eroberung der Altstadt erhielten die Juden wieder Zugang zur Westmauer des Zweiten Tempels, der heiligsten Stätte im Judentum. Er wird jedes Jahr am 28. Ijjar nach dem jüdischen Kalender begangen und fällt in der Regel auf einen Tag im Mai nach dem gregorianischen Kalender.

Zerstört und verlassen

1948 gewannen die Israelis zwar den Unabhängigkeitskrieg, doch mussten sie sich aus Ostjerusalem zurückziehen, das von jordanischen Truppen erobert worden war. Alle jüdischen Bewohner wurden von jordanischen Soldaten aus dem Jüdischen Viertel der Altstadt Jerusalems vertrieben, ihre Häuser wurden geplündert und unbewohnbar gemacht. Auch die 58 Synagogen des Viertels wurden systematisch zerstört und dem Verfall überlassen, das Neue Tor, das Jaffator und das Zionstor wurden vermauert. Die ersten 19 Jahre nach der Staatsgründung waren Ostjerusalem und die Altstadt Jerusalems vom modernen Staat Israel abgeschnitten und befanden sich unter jordanischer Besatzung. Auch Christen in Israel erhielten nur zweimal im Jahr, zu Weihnachten und Ostern, die Erlaubnis, ihre heiligen Stätten in Ostjerusalem zu besuchen.

© Foto: ICEJ, Kalenderbild November 2017

Rückeroberung und Wiederaufbau

Das Titelbild unseres Jerusalem-Kalenders 2017 zeigt einen zur Schießscharte zugemauerten Fensterbogen in der Stadtmauer Jerusalems neben dem Zionstor. Die vielen Einschusslöcher in der Mauer zeugen noch heute von den erbitterten Kämpfen von 1948 um die Jerusalemer Altstadt. Am 7. Juni 1967 gelang es den israelischen Soldaten während des Sechstagekrieges, die Jerusalemer Altstadt einzunehmen und sich bis zur Klagemauer (Westmauer) vorzukämpfen. „Heute Morgen hat das israelische Militär Jerusalem befreit. Wir haben Jerusalem, die geteilte Hauptstadt Israels, wiedervereint. Wir sind zum heiligsten unserer heiligen Orte zurückgekommen, um uns nie wieder von ihm zu trennen“, erklärte der damalige Verteidigungsminister Mosche Dayan und sagte auch den christlichen und muslimischen Bürgern volle Religionsfreiheit und den Schutz ihrer heiligen Stätten zu.

© Foto: ICEJ, Kalenderbild Oktober 2017

Nach der Rückeroberung Jerusalems wurden die drei zugemauerten Tore geöffnet und das Jüdische Viertel der Altstadt modernisiert und wieder aufgebaut. Heute ist es eines der schönsten Wohngebiete Jerusalems.


 

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