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Die Israelis

Das bunte Mosaik einer vielfältigen Gesellschaft

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In Israel, dem kleinen Land am Mittelmeer, leben Juden unterschiedlicher kultureller Herkunft sowie Araber, Drusen und weitere Bevölkerungsgruppen zumeist friedlich Seite an Seite. Was Israel trotz enormer Herausforderungen von innen und außen in Sachen Koexistenz bereits erreicht hat, ist bemerkenswert.

Lernen Sie auf dieser Seite einige der israelischen Bevölkerungsgruppen kennen. Jede prägt und bereichert das bunte Mosaik der israelischen Gesellschaft auf ihre eigene Art. Wir als ICEJ freuen uns darüber und werden ihr Miteinander auch zukünftig fördern. Diese Seite wird regelmäßig aktualisiert und mit weiteren interessanten Artikeln ergänzt.


Broschüre "Die Israelis"

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Gesellschaftliche und religiöse Hindernisse: Israelische Frauen gehen ihren Weg

Bereits vor der Gründung des modernen jüdischen Staates arbeiteten Männer und Frauen Seite an Seite: bei der Trockenlegung der Sümpfe und dem Aufbau landwirtschaftlicher Betriebe zur Zeit des Osmanischen Reichs. Frauen dienten in den jüdischen Paramilitärs der Mandatszeit, kämpften 1948-49 im Unabhängigkeitskrieg und gestalten seit 1949 die Politik des jüdischen Staates mit. Trotz dieser richtungsweisenden Gleichberechtigung mussten auch in Israel Frauen zahlreiche Hindernisse überwinden. Dabei sieht sich jede gesellschaftliche Gruppe mit ihren ganz eigenen Herausforderungen konfrontiert.  Weiterlesen


Araber und Drusen: Politik im jüdischen Staat

 

Im jüdischen Staat leben neben 7,02 Millionen Juden auch rund 2 Millionen Araber sowie 478.000 Angehörige anderer Minderheiten. Muslimische, christliche und drusische Staatsbürger genießen wie ihre jüdischen Landsleute das aktive und passive Wahlrecht. Bereits seit den ersten Parlamentswahlen sind Nichtjuden in der Knesset vertreten - Araber seit 1949 („1. Knesset“), Drusen seit 1951 („2. Knesset“) – als Abgeordneter zahlreicher verschiedener Parteien. Weiterlesen


Woher kommen die Bnei-Menasche-Juden?

Die Geschichte der Bnei-Menasche-Juden beginnt im Jahr in 732 v. Chr., als das Assyrische Reich den Stamm Manasse und andere israelitische Stämme gefangen nahm und sie im Gebiet des heutigen Iraks und Irans ansiedelte. Die Bibel sagt uns, dass sie „in Halach und am Habor, dem Fluss von Gosan, und in den Städten der Meder“. wohnten. Als Alexander der Große mit der Eroberung Persiens begann, flohen die Bnei Menasche Richtung Norden und dann nach Osten. Der Legende nach wanderten sie entlang der Seidenstraße bis nach China, wo sie Teil der jüdischen Gemeinschaft von Kaifeng wurden. Weiterlesen


Die Haredim: Zwischen Gottesfurcht und Integration

Immer wieder berichten Medien über Israels ultraorthodoxe Juden, meist mit Negativschlagzeilen. Aktuelle Bücher und TV-Serien wie Unorthodox und Shtisel weckenbei vielen großes Interesse an dieser abgeschottet lebenden Gemeinschaft, bewirken aber auch Unverständnis und Ablehnung. Wer also sind die ultraorthodoxen Juden? Weiterlesen


 

Junge Entdecker lernen gemeinsam fürs Leben

In Jerusalem gibt es viele verschiedene Lehr- und Lernansätze für die rund 280.000 Schüler der Stadt, die je nach Herkunft zumeist entweder auf Hebräisch oder auf Arabisch unterrichtet werden. Eine besonders wichtige Koexistenz-Initiative ist daher das gemeinsam von der Jerusalem Foundation und dem Bloomfield Museum für Naturwissenschaften seit 2018 angebotene MAKE-Programm für jüdische und arabische Schulkinder. Weiterlesen

 


Mehrheit der Christen in Israel „zufrieden“

Rund 84% der Christen in Israel sind mit ihrem Leben in Israel „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“. Das geht aus einem Bericht hervor, den Israels Zentrales Statistikamt Ende Dezember veröffentlichte. Die christliche Minderheit ist 2020 um 1,4% gewachsen und zählt inzwischen 182.000 Personen. Christen machen 1,9% der israelischen Gesamtbevölkerung sowie etwa 7% der arabischen Bevölkerung aus. 76,7% der Christen in Israel sind Araber. Die christliche Bevölkerung in Israel ist auf zahlreichen Gebieten überdurchschnittlich erfolgreich. Weiterlesen


Lebensmittelpakete für Araber in Nazareth und Bethlehem

Das Gewerbegebiet Nazareths ist der ungewöhnliche Standort einer arabisch-evangelikalen Gemeinde, die Arabern und Juden dient. Während der Corona-Krise sind Pastor Saleem Shalash und seine Gemeinde ein helles Licht für diese historische Stadt, in der es heute sowohl jüdische als auch arabische Wohngebiete gibt. Aufgrund zunehmender Hilfsanfragen mobilisierte Pastor Saleem Freiwillige aus der Gemeinde, um Lebensmittelpakete für Rosch HaSchana zu packen und an bedürftige israelische Familien zu verteilen. Weiterlesen


Äthiopische Israelis: ICEJ hilft Bildungslücken schließen

Die Rückkehr der äthiopischen Juden nach Israel entwickelt sich langsam zu einer echten Erfolgsgeschichte. Immer mehr äthiopische Israelis finden ihren Platz in Israels moderner Hightech-Gesellschaft. Dies fordert enorm viel Entschlossenheit und Einsatz von den äthiopischen Neueinwanderern. Die ICEJ sponsert Alijah-Flüge, hilft aber auch mit vielen Maßnahmen und Projekten bei ihrer Integration in Israel. Weiterlesen

 


Arabisch-israelische Jugendliche besuchen Auschwitz

 

Rund 120 arabisch-israelische Jugendliche nahmen Ende April am „Marsch der Lebenden“ im ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz teil. Es ist die bisher größte Anzahl arabischer Israelis, die je beim jährlich am israelischen Holocaustgedenktag Jom HaSchoa stattfindenden Gedenkmarsch vom Stammlager Auschwitz nach Auschwitz-Birkenau teilgenommen hat. Weiterlesen

 


Muslim an Israels Obersten Gerichtshof berufen

Ende Februar ist in Israel ein muslimisch-arabischer Israeli an den Obersten Gerichtshof berufen worden. Khaled Kabub war bisher Vizepräsident des Bezirksgerichts Tel Aviv. Er ist der erste Muslim, der eine ständige Berufung innehat. Seit 1999 wurden immer wieder arabische Israelis in die höchste Gerichtsinstanz des Landes berufen. Bisher hatten jedoch nur christliche Araber das Amt eines ständigen Richters ausgeübt. Weiterlesen


Schutzbunker für Drusen in Nordisrael

Vier Kilometer von Israels Grenze zum Libanon entfernt liegt das Dorf Hurfeisch. Hier wohnen Drusen und christliche Araber in friedlichem Miteinander. Die drusische Minderheit in Israel ist außerordentlich loyal. Viele dienen in der israelischen Armee und arbeiten danach in Sicherheitsdiensten. Doch sie leben unter der permanenten Raketen-Bedrohung durch die schiitisch-libanesische Terrormiliz Hisbollah. Bei einem Raketenbeschuss hat die Bevölkerung in Hurfeisch nur wenige Sekunden, um Schutz zu suchen. Weiterlesen


Doku-Filme: Koexistenz in Israel

In Israel leben Juden, Christen und Muslime, und in der Regel kommen sie gut miteinander aus. FASZINATION ISRAEL berichtet über gelebte Koexistenz von Juden und Palästinensern im Westjordanland, über die Integration der christlichen Minderheit der Aramäer in Israel und über andere Beispiele in denen Juden und Araber einander mit Respekt und Wertschätzung begegnen. Zur Youtube-Playlist


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Quellen:

Israel Central Bureau of Statistics, Israel Democracy Institute, Pew Research Center, Bank of Israel, Israel Ministry of Foreign Affairs, Haaretz, The Jerusalem Post, Times of Israel und andere.

 

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