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Das Coronavirus: Eine Betrachtung aus Jerusalem

Eine besondere Mitteilung von Dr. Jürgen Bühler, ICEJ-Präsident

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Posted on: 
16 Mär 2020
Das Coronavirus: Eine Betrachtung aus Jerusalem

Anfang März kehrte ich aus Deutschland nach Israel zurück. In beiden Ländern berichteten die Fernsehsender und Nachrichtenseiten ausgiebig über das Coronavirus und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft, das Gesundheitswesen, die Weltwirtschaft und den internationalen Reiseverkehr. Einen Tag nachdem ich wieder zuhause angekommen war, ordnete die israelische Regierung an, dass jeder, der aus bestimmten europäischen Ländern (einschließlich Deutschland) zurückkehrte, sich in 14-tägige häusliche Quarantäne zu begeben hatte. Während der vergangenen Tage hatte ich also die Gelegenheit, zu beten und darüber zu nachzudenken, welche Bedeutung diese globale Bedrohung, deren weltweite Auswirkungen fast täglich neue Höhen erreichen, für die Gemeinde Jesu und Israel haben könnte. Während ich dies schreibe, habe ich die Hälfte meiner Zeit in Quarantäne erreicht.

Foto: Israelische Frau mit Mundmaske am Flughafen in Tel Aviv

Dieses winzige Virus – kleiner als ein Mikrometer – hat die Weltwirtschaft in die Knie gezwungen: die Finanzmärkte stürzen ab, der internationale Reiseverkehr ist praktisch zum Stillstand gekommen und viele Völker und Nationen hat die Angst vor einer möglichen Pandemie gepackt. Einer der wichtigsten Ratschläge, die den Menschen so oft nahegelegt werden, ist, sich die Hände zu waschen. Das wird so ernst genommen, dass Desinfektionsmittel in großen Mengen aus europäischen Krankenhäusern gestohlen werden.

1. Ein Aufruf zur Reinheit

 

In westlichen Kulturen ist die übliche Handhabung des Händewaschens nicht so alt, wie wir vielleicht denken. Es wurde erst vor rund 150 Jahren eingeführt. Bis dahin hatte es keine Erkenntnis über Bakterien und Viren oder deren Rolle bei der Verbreitung von Krankheiten gegeben. Es war der ungarische Arzt Ignaz Semmelweis (1818-1865), der während seiner Arbeit in einer Entbindungsklinik in Budapest entdeckte, dass wenn Ärzte ihre Hände in einer Chlorlösung wuschen, bevor sie die Frauen behandelten, die durch Infektionen verursachte Sterberate bei Gebärenden drastisch zurückging. Man nannte ihn den „Retter der Mütter“.

Aber die Nation mit der ältesten bekannten Tradition körperlicher Reinlichkeit ist das jüdische Volk. Deshalb waren die Juden im Mittelalter weniger vom „Schwarzen Tod“, der Pest, betroffen. Der Grund war, dass Juden – im Gegensatz zu den übrigen europäischen Kulturen – die biblische Gepflogenheit der Handwaschung praktizierten, bevor sie Speisen zu sich nahmen. Ihre nichtjüdischen Nachbarn verstanden dies nicht, was zu Verschwörungstheorien und gewaltsamen Wellen des Antisemitismus führte, denen tausende europäische Juden zum Opfer fielen.

Diese Tradition der Reinheit lässt sich bis zum Anfang des jüdischen Volkes zurückverfolgen, als Israel das Gesetz Moses erhielt. Darin befiehlt Gott den Priestern, bei ihrer Einsetzung als Priester vollständig in Wasser einzutauchen (2. Mose 29,4). Jedes Mal wenn sie die Stiftshütte betraten, um Gott dort zu dienen, mussten sie ihre Hände und Füße im bronzenen Becken vor dem Zelt der Begegnung waschen (2. Mose 30,17-21).

 Gottes Volk verstand, dass dies nicht einfach ein Ritual körperlicher Reinheit war, sondern eine viel tiefergehende Wahrheit wiederspiegelte: die Notwendigkeit der Reinheit unserer Herzen. In Psalm 24,3-4 fragt König David: „Wer darf auf des HERRN Berg gehen, und wer darf stehen an seiner heiligen Stätte? Wer unschuldige Hände hat und reinen Herzens ist, wer nicht bedacht ist auf Lüge und nicht schwört zum Trug.”

 Durch den Propheten Jesaja warnte Gott auch, dass er die Gottesdienste, Opferungen und Gesänge seines Volkes nicht mehr ertragen konnte, denn „eure Hände sind voll Blut.” (Jesaja 1,15) Diese Schriftstelle verdeutlicht, dass der Prophet nicht über tatsächliches Blut sprach, sondern über die Sünden seines Volkes.

Auch der Prophet Joel befiehlt, die „Posaune zu Zion“ zu blasen, das Volk Gottes zusammenzurufen, um Buße zu tun und ihn zu suchen, denn „wer weiß, ob er nicht umkehrt und es ihn reut und er Segen zurücklässt,...“ (Joel 2,1+14).

 Das Coronavirus sollten wir alle als ein himmlisches Schofar-Blasen verstehen, das uns aufruft, Gott zu suchen und unsere Herzen zu prüfen. Lasst uns Jakobus‘ Rat folgen, des Bruders Jesu: „Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch. Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, ihr Wankelmütigen.“ (Jakobus 4,8)

Jesus selbst lehrt, dass ein reines Herz wichtiger ist als körperliche Hygiene und Händewaschen, denn es ist unser Herz, das uns verunreinigt und täuscht (Matthäus 15,16-20)

Natürlich bedeutet dies NICHT, dass wir jeglichen praktischen Rat oder hygienische und gesetzliche Vorschriften hinsichtlich dieses Virus missachten können (wie die Vorschriften in Israel, die meine Familie gerade befolgt). Aber es bedeutet, dass wir mit derselben und sogar mit größerer Entschlossenheit unsere Herzen reinigen sollen, denn das wird sich auf unser geistliches Leben auswirken.

2. Eine Zeit globaler Erschütterung

 

Anfang Februar kamen viele Leiter unseres Dienstes aus der ganzen Welt nach Jerusalem, um an strategischen Besprechungen hinsichtlich des 40. Jubiläums der ICEJ teilzunehmen. In einer der Gebetszeiten berichtete Dag Øyvind Juliussen, ICEJ-Vorstandsmitglied und Nationaler Direktor der ICEJ-Norwegen, wie eindrücklich der Herr in den zurückliegenden Monaten zu ihm aus dem Buch Haggai, Kapitel 2, gesprochen hatte. Dort verkündet der Prophet: „Denn so spricht der HERR Zebaoth: Es ist nur noch eine kleine Weile, dass ich Himmel und Erde, das Meer und das Trockene erschüttere. Dann will ich alle Völker erschüttern, dass aller Völker Kostbarkeiten kommen, und ich will dies Haus mit Herrlichkeit füllen, spricht der HERR Zebaoth.“ (Haggai 2,6-7; siehe auch V. 21-23)

 Diese Prophetie wird auch im Hebräerbrief 12,27-29 zitiert. Himmlische und irdische Mächte und Systeme werden erschüttert werden. Nur wenige Wochen nach unserem Treffen in Jerusalem erlebt die Welt nun wahrhaftig eine Erschütterung, die zu vielen zuvor nie dagewesenen Konsequenzen geführt hat, wie zum Beispiel, dass Israel Touristen die Einreise verwehrt.

Diese prophetischen Beben werden so wirkungsreich sein, dass Jesus selbst warnt, „die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen.“ (Lukas 21,26)

Die Auswirkungen der derzeitigen Erschütterungen sind vielfältig. Weltweit droht eine unerwartete Wirtschaftskrise. Einigen Medien zufolge bewegt sich der durch das Coronavirus verursachte wirtschaftliche Schaden aufgrund von Flugstornierungen, nicht gelieferter Ware usw. bereits im Bereich von einer Billion US-Dollar. Dies ist nicht einfach eine Zahl – Menschenleben sind davon betroffen. Zum Beispiel hat die israelische Fluggesellschaft El Al die meisten ihrer Mitarbeiter in unbezahlten Urlaub geschickt, große Teile ihrer Flotte befinden sich am Boden. Die Aktien des Computerriesen Apple sind im Januar und Februar deutlich abgestürzt, da Teile seiner Smartphones in der chinesischen Region Wuhan produziert werden und nicht mehr lieferbar sind. Die britische Wochenzeitung Spectator schätzt, dass all dies zu einem – zumindest vorübergehenden – Zusammenbruch der Globalisierung führen wird.

 Die Corona-Krise verdeutlicht auf jeden Fall, wie zerbrechlich das Welthandelssystem ist. Es ist möglicherweise ein Vorgeschmack auf den großen Tag, der in der Offenbarung beschrieben wird, wenn das Weltsystem zu einem plötzlichen Ende kommt, denn „sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die Große“ (Offenbarung 14,8).

Zugleich beschreibt der Prophet Haggai, wie dieses Erschüttern ein neues Maß an Herrlichkeit in Gottes Tempel freisetzt. Mit anderen Worten: während die Welt in Aufruhr ist, nimmt sein Reich auf der Erde an Stärke zu. Eine der eher positiven Auswirkungen des Coronavirus-Ausbruchs im Iran ist, das rund 70.000 Gefangene – viele von ihnen verfolgte Christen – angeblich aus dem Gefängnis entlassen wurden.

 Diese Erschütterungen können einen Hunger nach Gott freisetzen - und die Gemeinde Jesu muss dafür vorbereitet sein. Was diese Stelle im Buch Haggai verdeutlicht, wird in einer anderen Weise in Hebräer 12 ausgedrückt. Hier werden die kommenden Erschütterungen das erschüttern, was erschüttert werden kann, damit die Dinge offenbar werden, die nicht erschüttert werden können (Hebräer 12,27ff).

 Die Schriftstelle endet mit einer Aufforderung an uns alle: „Darum, weil wir ein Reich empfangen, das nicht erschüttert wird, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt; denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.“ (Hebräer 12,28-29)

3. Nur ein Vorschatten

 

Während ich das Wort Gottes lese und die Nachrichten höre, komme ich nicht umhin zu denken, dass dies nur ein kleiner Vorschatten dessen ist, was kommen wird. Die hebräischen Propheten und das Neue Testament sprechen von einer Zeit, in der Gott mit der Welt hart ins Gericht gehen wird - wegen ihrer Ungerechtigkeit und Rebellion gegen Gott.

Wenn jemand Anfang Januar 2020 das Wort „Corona“ gegoogelt hätte, hätten die Suchergebnisse entweder zu einem mexikanischen Bier oder zu Bildern der Sonnenkorona geführt, die während einer Sonnenfinsternis zu sehen ist. Dies geschieht, wenn der Mond die Sonne vollkommen verdeckt und dabei eine helle Korona (eine Krone) in Gestalt eines Feuerrings um den Mond herum bildet. Nur der äußerste Kranz der Sonne ist zu sehen, nicht aber die Sonne selbst. Im Gebet kam mir der Gedanke, dass dies genau das ist, was wir heute sehen. Die Coronavirus-Pandemie ist nicht das eigentliche Gericht Gottes, sondern ein Vorbote dessen, was in noch größerem Ausmaß kommen wird, sollte die Welt keine Buße tun. In diesem Sinne ist das Coronavirus ein Zeichen der künftigen Dinge, wenn bestimmte Plagen die Erde zerstören werden und die Menschheit dennoch nicht Buße tun wird (Offenbarung 9,18-21). Aber es ist auch eine Mahnung, dass jetzt noch Gnadenzeit ist, in der gilt: „Wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden.“ (Joel 3,5; Apostelgeschichte 2,21) Es ist Weckruf an die Gemeinde, die Zeit, in der wir leben, zu erkennen und entsprechend zu handeln.

 Erlauben Sie mir, Ihnen den folgenden Rat zu geben. Diese Vorschläge sollen in keiner Weise die sehr vernünftigen Maßnahmen und Vorschriften Ihrer jeweiliger Gesundheitsbehörden ersetzen. Aber wir sollten diese Situation als eine Gelegenheit sehen:

a)      Nähern wir uns Gott, überdenken wir unsere Handlungen und reinigen wir unsere Hände, wo immer das nötig ist. Lassen Sie uns unsere Herzen prüfen und unsere Beziehung zu Gott erneuern, der in der Tat „ein verzehrendes Feuer“ ist (Hebräer 12,29; Jakobus 4,8). Der Apostel Petrus ermahnt uns in Hinblick auf diese letzten Tage: „Wenn nun das alles so zergehen wird, wie müsst ihr dann dastehen in heiligem Wandel und frommem Wesen, die ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und ihm entgegeneilt, wenn die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen.“ (2. Petrus 3,11-12)

b)      Erinnern wir uns in dieser Zeit der Erschütterung, dass Gott sich nicht ändert. Unser Leben ist in seinen Händen. Er sagt uns, „fürchtet euch nicht, denn ich bin bei euch.“ Gerade in diesen dunklen und herausfordernden Zeiten kann unser Licht noch heller leuchten. Andere Menschen werden uns beobachten. Lassen Sie uns Strahlen des Lichts und der Hoffnung in Jesus, dem vom Tod Auferstandenen, sein.

c)       Erkennen wir, dass wir in Zeiten leben, in denen wir mit weiteren Erschütterungen rechnen sollten. Und darum lassen Sie uns ein sicheres Fundament legen. Im Lukasevangelium erinnert Jesus uns: „Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“ (Lukas 21,28) In der Tat, Jesus kommt bald!

d)      Jesus ermutigt seine Jünger, das Gebet als unabdingbar zu betrachten, um diese herausfordernde Zeit bestehen zu können: „Wachet aber allezeit und betet, dass ihr stark werdet, zu entfliehen diesem allen, was geschehen soll, und zu stehen vor dem Menschensohn.“ (Lukas 21,36) Legen Sie sich heute fest, mehr Zeit im Gebet zu verbringen und Gott zu suchen, wie nie zuvor.

e)      Der Apostel Petrus erinnert uns daran, dass das prophetische Reden Gottes als Licht in Zeiten der Finsternis dienen soll. „Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen.“ (2. Petrus 1,19) Das Wort Gottes wird uns in diesen unsicheren Zeiten als ein Leuchtfeuer und ein Kompass dienen. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre tägliche Portion von seinem lebendigen Wort zu sich nehmen.

f)        Es ist eine großartige Gelegenheit, sich Gottes Plänen für Israel anzuschließen. Aufgrund des Coronavirus wurden dieser Nation strenge Einschränkungen auferlegt, die in erster Linie dazu dienen, Menschenleben zu retten. Insbesondere ältere Menschen (darunter viele Holocaustüberlebende) sind von den Quarantänemaßnahmen und Einschränkungen stark beeinträchtigt. Jüdische Neueinwanderer dürfen weiterhin Alijah (Einwanderung nach Israel) machen, aber auch sie müssen sich für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Die ICEJ-Sozialabteilung hat bereits Anfragen von Hilfsdiensten hier im Land erhalten, verschiedene Projekte zu unterstützen, um denjenigen, die von der aktuellen Situation am meisten betroffen sind, beizustehen. Bitte helfen Sie uns, diese dringende Not zu lindern.

Aufruf zum Gebet

In den letzten Wochen wurde der weltweite Reiseverkehr, einschließlich des Tourismus nach Israel, stark von der Bedrohung durch das Coronavirus beeinträchtigt. Israel hat strengere Maßnahmen ergriffen als die meisten anderen Nationen, einschließlich einer 14-tägigen Quarantäne für alle Einreisenden und die Absage großer öffentlicher Veranstaltungen, wie z.B. der Jerusalem-Marathon. Wir gehen davon aus, dass diese Einschränkungen bis zur Zeit des ICEJ-Laubhüttenfests Anfang Oktober wieder aufgehoben werden und wir bis dahin zum normalen Leben zurückgefunden haben. Und ganz gleich was passieren mag, wir beabsichtigen „das Fest zu halten“, wie Sacharja 14,16 uns aufträgt! Aber wir bitten Sie, ernsthaft mit uns für das diesjährige Laubhüttenfest zu beten, und dafür, dass die Bedrohung durch das Coronavirus so bald wie möglich eingedämmt und beseitigt wird.

 Das diesjährige Laubhüttenfest ist ein besonderes für die ICEJ, da wir das 40-jährige Bestehen unseres Dienstes hier in Israel feiern. Aus diesem Grund benötigen wir zusätzliche Weisheit und Voraussicht, um dieses besondere Fest zu planen und den Ablauf den Herausforderungen anzupassen, die sich durch die aktuelle Situation ergeben. Bitte beten Sie, dass wir „den Sinn Christi“ haben, während wir das diesjährige Fest planen (1. Korinther 2,16). Beten wir, dass die richtigen Sprecher und Lobpreisleiter dieses Jahr zu Sukkot in Jerusalem dienen. Beten wir, dass Israelis besonders gesegnet werden durch die Christen, die kommen und ihre Solidarität mit Israel während des Laubhüttenfests zum Ausdruck bringen.

 Zudem bitten wir Sie zu beten, dass der Herr sich mächtig erweist und Menschenleben verschont und das Leid und die Furcht, die das Coronavirus verursacht, beseitigt. Beten wir, dass Gottes Wille auf Erden geschieht, inmitten dieser globalen Krise. Beten wir, dass Mediziner und Regierungen diese weltweite Bedrohung der Gesundheit eindämmen und austilgen können. Und beten wir, dass Israel die Nation sein wird, die die Lösung zur Beseitigung dieser Bedrohung hat.

 


Spenden Sie an den ICEJ-Hilfsfonds für Israel

Die ICEJ hat einen Hilfsfonds eingerichtet, durch den wir in Krisenzeiten in Israel drängender Not begegnen können. Jetzt ist solch eine Krisenzeit. Aktuell befinden sich viele israelische Familien in Quarantäne. Auch ältere und andere gefährdete Menschen wurden von den Behörden angewiesen, zu Hause zu bleiben. Jüdische Neueinwanderer dürfen weiterhin Alijah (Einwanderung nach Israel) machen, aber auch sie müssen sich für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Daher werden wir mit israelischen Hilfsdiensten kooperieren, um Lebensmittel und andere Bedarfsartikel an diejenigen zu liefern, die nun zu Hause bleiben müssen, darunter zahlreiche Holocaustüberlebende.

 Wir verstehen, dass das Coronavirus in vielen Nationen auf der ganzen Welt ein Problem darstellt. Aber wir möchten Ihnen die Gelegenheit geben, Ihre Liebe und Ihre Sorge für Israel in Zeiten dieser weltweiten Notsituation auszudrücken, indem Sie uns helfen, bedürftige Israelis zu versorgen. Dieser Aufruf gründet auf dem Beispiel der nichtjüdischen Gläubigen in Antiochia – die ersten, die man „Christen“ nannte – wie Apostelgeschichte 11 berichtet. In der damals bekannten Welt herrschte zur Zeit des römischen Kaisers Claudius eine große Hungersnot. Und obwohl sie selbst dringende Nöte hatten, „beschloss ein jeder, nach seinem Vermögen den Brüdern, die in Judäa wohnten, eine Gabe zu senden.“ (Apostelgeschichte 11,26-30)

 Bitte erwägen Sie eine Gabe, damit wir denen helfen und sie versorgen können, die ihr Haus zurzeit nicht verlassen dürfen. Wir wollen sicherstellen, dass diese Familien und ältere Menschen Lebensmittel und andere notwendige Artikel erhalten, während sie darauf warten, dass diese gesundheitliche Bedrohung vorübergeht. Danke, dass Sie an Israel denken, während auch Ihre eigene Nation gegen die Bedrohung des Coronavirus kämpft. Als Verwendungszweck bitte „ICEJ-Hilfsfonds für Israel“ angeben, herzlichen Dank!

 

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