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Airbnb nimmt Boykott gegen „jüdische Siedlungen“ zurück

ICEJ-Kurznachrichten vom 10. April 2019

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Posted on: 
10 Apr 2019 (All day)
Airbnb nimmt Boykott gegen „jüdische Siedlungen“ zurück

Das Vermietungsportal Airbnb will nun doch weiterhin Übernachtungsangebote von Juden, die im Westjordanland (Judäa und Samaria) leben, anbieten. Darüber informierte die Übernachtungsbörse am gestrigen Dienstag und nahm damit eine im November 2018 angekündigte Boykottankündigung gegen „jüdische Siedlungen“ zurück. Betroffen sind rund 200 Unterkünfte. Airbnb kündigte an, die Gewinne aus diesen Vermietungen aber nicht behalten, sondern an Hilfsorganisationen spenden zu wollen. Vorausgegangen waren rechtliche Streitigkeiten und Proteste in Israel. Auch in den USA wurden mehrere Klagen wegen Diskriminierung gegen Airbnb eingereicht. Die Palästinenserführung hatte die Boykottaktion begrüßt. (Foto: Mark Neyman/GPO, Blick über Judäa und Samaria)

 

USA: Irans Revolutionsgarden sind Terrororganisation

Die USA haben die Iranischen Revolutionsgarden als ausländische Terrororganisation eingestuft. Israelische Politiker waren unter den ersten, die US-Präsident Donald Trump am Montag für diese Entscheidung dankten. Iranische Vertreter verurteilten die Einstufung als „bösartigen“ und „dummen“ Fehler der USA. „Die iranische Regierung nutzt vor allem die Revolutionsgarden, um ihre globale Terrorkampagne zu steuern und umzusetzen“, erklärte Trump in einer Stellungnahme. Die Einstufung der Revolutionsgarden als Terrororganisation mache „die Risiken glasklar“, die durch Geschäfte mit den Garden oder durch ihre Unterstützung bestehen. „Wer mit den Revolutionsgarden Geschäfte macht, finanziert Terrorismus“, machte Trump deutlich.

 

Danke, dass Sie Ihren Bundestagsabgeordneten geschrieben haben!

Am 14. März 2019 hat der Deutsche Bundestag mehrheitlich einen FDP-Antrag für eine stärkere deutsche Unterstützung Israels bei UN-Abstimmungen mit 408 zu 155 Stimmen abgelehnt, 65 Abgeordnete enthielten sich der Stimme. CDU, SPD und Linke stimmten einheitlich gegen den Antrag. Nur der CSU-Abgeordnete Dr. Hans-Peter Friedrich und Michael Leutert von den Linken stimmten entgegen ihrer Fraktionslinie dafür. Die Grünen enthielten sich. Neben der FDP stellte sich nur die AfD geschlossen hinter den Israel-Antrag. Die ICEJ-Deutschland forderte daraufhin ihre Leser auf, den jeweils für ihren Wohnort zuständigen Bundestagsabgeordneten Rückmeldung über deren Abstimmungsverhalten zu geben und für unsere Politiker zu beten. Danke an alle Leser, die unserer Aufforderung nachgekommen sind!

Wir hoffen, dass das Thema durch die Rückmeldung unserer Leser weiterhin auf der politischen Tagesordnung in Deutschland bleibt. Wir freuen uns über jeden Abgeordneten, der sich für Israel einsetzt, und beten dafür, dass Deutschland als Vorreiter in der EU fungiert und ein pro-israelisches Abstimmungsverhalten etabliert, um die vielzitierte Freundschaft zu Israel auch praktisch sichtbar werden zu lassen. Vielen Dank für Ihren Einsatz und Ihre Gebete!

Einen Hintergrundbericht von unserem Politikreferenten Christoph Scharnweber finden Sie auf unserer ICEJ-Webseite: www.icej.de

Wer sich noch anschließen und den Abgeordneten seines Wahlkreises ebenfalls schreiben möchte, kann dies gerne tun. Die namentlichen Abstimmungsergebnisse gibt es hier. Die für Sie zuständigen Abgeordneten finden Sie hier. (So geht´s: Tragen Sie in der Suchmaske Ihre Postleitzahl ein. Wählen Sie eine/n Abgeordnete/n aus. Nach dem Klick auf das Brief-Symbol können Sie per Email Rückmeldung geben. Vielen Dank für Ihren Einsatz für Israel!)

Petitions-Hinweis
Die Initiative „Marsch des Lebens“ von Jobst Bittner hat zu diesem Thema die Petition „UN-Resolutionen gegen Israel – nicht mit meiner Stimme“ gestartet, die hier unterstützt werden kann.

 

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