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Frankfurter Bürgermeister begeistert Israelis

ICEJ-Kurznachrichten vom 28. November 2018

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Posted on: 
28 Nov 2018 (All day)
Frankfurter Bürgermeister begeistert Israelis

 Israelische Medien berichten heute über den Frankfurter Bürgermeister Uwe Becker (Foto) und seine israelfreundliche Stadtpolitik. Anlass ist seine Aussage „Jerusalem ist die Hauptstadt von Israel“ in einer Rede am Sonntag beim Israel-Kongress in Frankfurt. Der israelische Diplomat Rogel Rachman, der beim Kongress anwesend war, twitterte die Aussage des Bürgermeisters, die sich daraufhin rasch weiterverbreitete. CDU-Mitglied Uwe Becker habe eine klare Position gegen Kanzlerin Angela Merkel bezogen und diese auch aufgefordert, die Beziehungen zum Iran abzubrechen, solange das dortige Regime das Existenzrecht Israels nicht anerkenne, zitierten die israelischen Medien. Der ausführliche Bericht, den die renommierte israelische Tageszeitung Jerusalem Post dem Frankfurter Bürgermeister widmete, gehörte heute Morgen innerhalb kürzester Zeit zu den meistgelesenen Artikeln. Das zeigt, wie wichtig es vielen Menschen in Israel ist, in dieser Sache Unterstützung zu erfahren. (Foto: Archiv, pm)

 

Jetzt ICEJ-Petition für die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels unterschreiben - Verlängert bis 31. Januar 2019!
Die ICEJ setzt sich seit fast vierzig Jahren dafür ein, dass Jerusalem als Hauptstadt des Staates Israel anerkannt wird. Im Mai dieses Jahres haben die USA und Guatemala ihre Botschaften nach Jerusalem verlegt. Auch mehrere EU-Mitgliedstaaten wollen dies tun. Die deutsche Bundesregierung hat sich bisher ausdrücklich von einem solchen Schritt  distanziert. Deshalb hat die ICEJ eine Petition an Bundeskanzlerin Angela Merkel initiiert, in der wir sie auffordern, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und die deutsche Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen.

UNTERZEICHNEN AUCH SIE DIE PETITION!
Vollständiger Petitionstext und Unterzeichnungsmöglichkeit

 

Trump: „US-Truppen bleiben im Nahen Osten – für Israel“

Nicht das Erdöl-Geschäft, sondern der Schutz Israels sei einer der wichtigsten Gründe, weshalb US-Truppen weiterhin im Nahen Osten bleiben. Das betonte US-Präsident Donald Trump am heutigen Dienstag in einem Exklusivinterview mit der US-Zeitung „The Washington Post“. Erdöl werde zunehmend unwichtiger, da man inzwischen selbst so viel Erdöl produziere, wie nie zuvor. „Wir sind jetzt soweit, dass wir eigentlich nicht mehr im Nahen Osten bleiben müssten“, so Trump. Ein Grund, warum die USA dennoch präsent bleiben, sei Israel. Im Interview formulierte der Präsident auch deutliche Kritik an der europäischen Nahost-Politik. Trump mahnte: Europa und speziell Deutschland solle das aggressive Auftreten des Iran nicht akzeptieren.

 

Deutschland als Plattform für Iran-Geschäfte? Iran fordert und droht

Deutschland könnte Standort für eine von der EU geplante Zweckgesellschaft werden, die Firmen den Zahlungsverkehr zwischen Europa und dem Iran ohne Einblick der Amerikaner ermöglichen soll. Das berichteten US-Medien am Montag unter Berufung auf Insider. Mit der Zweckgesellschaft könnten die Sanktionen der USA umgangen werden. Der Aufbau dieser Einrichtung scheiterte bislang an der Standortfrage, weil kein EU-Land sich offen gegen die USA positionieren wollte. Laut Wall Street Journal soll sich nun Deutschland als mögliches Gastland für die Zweckgesellschaft angeboten haben. Der Leiter der iranischen Atomenergiebehörde Ali Akbar Salehi drohte am Montag mit „unheilbringenden Konsequenzen“, falls es der EU nicht gelinge, Irans Wirtschaft zu unterstützen.

 

Wissenschaftler konferieren in Israel

Nächste Woche werden in Tel Aviv über 2.000 Wissenschaftler aus über 50 Ländern zu einer internationalen Konferenz über Innovationen aus dem Bereich der Kardiologie erwartet. Anfang dieser Woche trafen sich Vertreter der israelischen Akademie der Natur- und Geisteswissenschaften und der französischen Akademie der Wissenschaften zum Austausch in Jerusalem. Weitere Konferenzen sollen folgen. Einige der wichtigsten Innovationen der letzten Jahre im medizinischen Bereich stammen aus Israel.

 

Abbas verärgert über Israel-Annäherung arabischer Länder

Auf palästinensischer Seite reagiert man wütend auf die neue, vorsichtige Annäherung vieler arabischer Staaten an Israel. Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) fordert nun die Einberufung einer Dringlichkeitssitzung der Arabischen Liga. Es sei erforderlich, die arabische und islamische Haltung wieder zu klären, stellte Nabil Shaath klar, außenpolitischer Berater von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. Der Terror gegen Israel geht unterdessen weiter. Im Westjordanland (Judäa und Samaria) südlich von Jerusalem fuhr am Montagnachmittag ein palästinensischer Terrorist mit seinem Auto in eine Gruppe israelischer Soldaten. Drei Soldaten erlitten Verletzungen. Der Angreifer wurde bei dem Anschlag erschossen.

 

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