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ICEJ überreicht Bürgermeister Geschenkbuch mit Jerusalem-Grüßen

ICEJ-Nachrichten vom 06. Juni 2019

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Posted on: 
6 Jun 2019 (All day)
ICEJ überreicht Bürgermeister Geschenkbuch mit Jerusalem-Grüßen

Dr. Jürgen Bühler, Präsident der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ), und Barry R. Denison, ICEJ-Vizepräsident für den Verwaltungsbereich, haben letzte Woche den neuen Jerusalemer Bürgermeister Mosche Lion getroffen. Sie überreichten ihm ein besonderes Geschenkbuch mit Grüßen und Segenswünschen zur Wiedervereinigung Jerusalems vor 52 Jahren. Mehr als 25.000 Israelfreunde aus aller Welt, darunter Christen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, folgten dem Aufruf der ICEJ, Jerusalem, der ewigen Hauptstadt Israels, zum 50. Jahrestag der Wiedervereinigung zu gratulieren. Bürgermeister Lion empfing das Geschenk kurz vor dem Jom Jeruschalajim (Jerusalem-Tag), an dem Israelis die Befreiung der östlichen Stadtteile aus der Hand Jordaniens während des Sechstageskrieges von 1967 feiern. Von 1948 – 1967 war Jerusalem geteilt. Die jüdischen Bewohner der Stadt waren auf drei Seiten von jordanischen Truppen umgeben und nur durch eine enge Straße mit dem Rest des Landes Israel verbunden. Die Fenster ihrer Häuser und Geschäfte waren zugenagelt und in manchen Vierteln gab es Ausgangssperren. Im Juni 1967 erzielten die israelischen Streitkräfte im Sechstagekrieg einen überraschend schnellen und vollständigen Sieg über fünf arabische Armeen, befreiten Jerusalem und Israel erlangte die Kontrolle über die gesamte Stadt. (Foto: ICEJ)

 

Der Sechs-Tage-Krieg, 5.-10. Juni 1967

Innerhalb von sechs Tagen, vom 5. bis 10. Juni 1967, ist es der israelischen Armee vor 52 Jahren gelungen, alle an ihren Grenzen zusammengezogenen arabischen Armeen zu besiegen. Sie stand kurz davor, in Kairo, Amman und Damaskus einzumarschieren. Vorausgegangen war der Abzug der UN-Friedenstruppen aus der Pufferzone zwischen Israel und Ägypten auf der Sinaihalbinsel, die Ägyptens Präsident Gamal Abdel Nasser gefordert hatte, der massive Truppenaufmarsch arabischer Armeen an Israels Grenzen und die Sperrung der Straße von Tiran durch Nasser für den Schiffsverkehr nach Eilat – nach internationalem Recht eine Kriegshandlung. mehr

Das„Six Day War Project“ (Sechstagekrieg-Projekt) der NGO Jerusalem U zeigt dreiminütige Videoclips (englisch) mit historischen Filmaufnahmen.

 

Schawuot, das Wochenfest

Am Samstagabend beginnt Schawuot, das biblische Wochenfest (5. Mose 23,15-21). Es wird sieben Wochen nach dem Fest der Erstlingsfrüchte, das in die Passahwoche fällt, gefeiert und ist eines der drei großen Wallfahrtsfeste, zu dem die Erstlinge der Weizenernte zum Tempel gebracht wurden. An Schawuot gedenkt das Volk Israel daran, dass Mose von Gott die Thora empfing, das göttliche Gesetz. Das Fest beginnt mit einer Nacht des intensiven Schriftstudiums, vor allem der Zehn Gebote. Am nächsten Morgen wird in den Synagogen das Buch Ruth gelesen, das zur Zeit der Gersten- und Weizenernte spielt. Die heilige Festversammlung sollte ausdrücklich als Freudentag begangen werden. Weil das Gesetz Gottes als Quelle des Lebens gilt, wie die Milch für den Säugling, werden zu Schawuot traditionell aus Milchprodukten zubereitete Speisen wie z.B. Käsekuchen gegessen. Zeitgleich mit dem jüdischen Schawuot-Fest feiern Christen Pfingsten (9.-10. Juni) - die Ausgießung des Heiligen Geistes. (Apostelgeschichte 1,4-5 und 2,1-21)

 

Antrag auf Hisbollah-Verbot in Deutschland

Der Bundestag hat am heutigen Donnerstagnachmittag in erster Lesung über einen von der AfD-Fraktion vorgelegten Antrag für ein Verbot der gesamten Hisbollah in Deutschland debattiert. Der Antrag wurde zur Beratung in den Ausschuss für Inneres und Heimatüberwiesen. Im AfD-Antrag heißt es: „Die Hisbollah (oder ‚Hizb Allah‘) ist eine schiitisch-islamistische Organisation aus dem Libanon. Sie leugnet das Existenzrecht des Staates Israel und führt einen bewaffneten und terroristischen Kampf gegen diesen.“ Für die Bundesregierung gilt bisher nur der „militärische Arm“ der Hisbollah als Terrororganisation. Großbritannien, die USA, Kanada, die Niederlande, die Arabische Liga und Israel stufen die gesamte Hisbollah, die vom Iran finanziert wird, als Terrororganisation ein.Dem Bundesamt für Verfassungsschutz zufolge leben rund 950 Hisbollah-Aktivisten in Deutschland, die meisten davon in Berlin. Erst vergangenen Samstag versammelten sich dort anlässlich des Al-Quds-Tages schiitische Hisbollah-Mitglieder, palästinensische Aktivisten und Rechtsextremisten, um offen gegen Israel zu hetzen. Auch wenn die Hisbollah auf deutschem Boden bisher keine terroristischen Anschläge unter eigener Flagge verübt habe, stehe die Bundesrepublik als „Rechtsstaat in der Pflicht, derartige kriminelle und terroristische Aktivitäten auf ihrem Territorium strikt zu unterbinden und zu ahnden“, schließt der AfD-Antrag.

 

Verfassungsschutz warnt: Iran baut Massenvernichtungswaffen

Der Iran kauft illegal Technologie für die Herstellung von nuklearen, biologischen und chemischen Massenvernichtungswaffen. Dies geht aus einem Bericht des Verfassungsschutzes Mecklenburg-Vorpommerns hervor, wie die Jerusalem Post am Dienstag meldete. Im Mai wies bereits der bayerische Verfassungsschutz auf die Bemühungen des iranischen Regimes hin, „sein konventionelles Waffenarsenal mit Massenvernichtungswaffen auszuweiten“. Der Iran versuche, sich das notwendige Wissen und Bauteile u.a. über deutsche Unternehmen und Universitäten zu beschaffen. „Um die geltenden Exportkontrollverfahren zu umgehen, werden dafür in Deutschland häufig Tarnfirmen gegründet“, warnt der Bericht. Die Produkte werden über unkritische Drittländer versendet. 2018 verhinderte der bayerische Verfassungsschutz mehrere solcher Beschaffungsaktivitäten, darunter der Kauf einer Elektronenstrahlschweißmaschine zur Produktion von Trägerraketen. Trotz der eindeutigen Berichte über die iranischen Bemühungen, Waffensysteme zur Massenvernichtung herzustellen, hält die deutsche Politik an den wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran fest und bemüht sich auf internationaler Ebene, die US-Sanktionen zu umgehen.

 

Israel erweitert Fischereizone für Gaza

Israel hat am Dienstag die Fischereizone vor dem Gazastreifen erneut von 10 auf 15 Seemeilen (knapp 19 bzw. 28 km) erweitert, obwohl palästinensische Terroristen vom Gazastreifen aus seit Ende Mai mehr als 50 Feuerballons nach Israel schickten. Die Israelis behalten sich vor, die Zone als Reaktion auf Brandangriffe wieder auf zehn Seemeilen zu begrenzen. In den letzten Wochen wurde die Fischereizone mehrmals ausgeweitet und wieder eingeschränkt. Die Erweiterung sei aus humanitären Gründen erfolgt, hieß es von israelischer Seite. April bis Juni ist Hauptsaison für die Fischer. Vom Fischgeschäft sind rund 50.000 Menschen im Gazastreifen abhängig. Die im Gazastreifen regierende islamistische Terrororganisation Hamas feiert die Erweiterung als Erfolg des Raketenterrors und der seit 14 Monaten jede Woche stattfindenden gewalttätigen Proteste am Gaza-Grenzzaun. Am ersten Maiwochenende waren binnen 48 Stunden mehr als 700 Raketen vom Gazastreifen aus auf den Süden Israels abgefeuert worden. Die Hamas droht Israel weiterhin mit Raketenbeschuss. Schätzungen zufolge verfügen palästinensische Terroristen in Gaza über rund 10.000 Kurz- und Mittelstreckenraketen.

 

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