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Israel gewährt iranischer Bloggerin Zuflucht

ICEJ-Kurznachrichten vom 10. August 2017

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Posted on: 
10 Aug 2017 (All day)
Israel gewährt iranischer Bloggerin Zuflucht

Am heutigen Donnerstag ist die im Iran geborene Journalistin Neda Amin, die 2014 als politischer Flüchtling in die Türkei floh, in Tel Aviv gelandet. Sie war wiederholt von der türkischen Polizei befragt worden, da sie regelmäßig für die persische Webseite der israelischen Zeitung „Times of Israel“ einen Blog geschrieben hatte. Da sie sich kritisch über das iranische Regime geäußert hatte, fürchtete die 32-Jährige, dass ihr bei einer Abschiebung in den Iran Gefängnis und Folter gedroht hätten. Amin dankte Israel für die schnell gewährte Zuflucht und erklärte, dass sie jüdische Wurzeln habe und gerne in Israel leben wolle. Israels Innenminister Arjeh Deri hatte Amin ein spezielles Touristenvisum ausgestellt, so dass sie nun trotz ihres mit Israel verfeindeten Herkunftslandes Asyl im jüdischen Staat beantragen kann.

Foto: Screenshot, Neda Amin mit "Times of Israel"-Herausgeber David Horovitz

 

Messianische Pastoren beim ICEJ-Laubhüttenfest 2017

Wir freuen uns, dass auch dieses Jahr messianische Leiter und Pastoren aus Israel beim ICEJ-Laubhüttenfest sprechen werden, darunter Daniel Yahav, Pastor der Pniel-Gemeinde in Tiberias, und Israel Pochtar, Pastor der ersten Hebräisch-sprachigen Gemeinde Beit Hallel in Aschdod. Yahav ist Sohn eines Holocaust-Überlebenden, war Major in der israelischen Armee und viele Jahre Geschäftsführer. Er ist internationaler Konferenzsprecher und Bibellehrer. Pochtar hat eine große Leidenschaft für die Versöhnung von Juden und Arabern, hilft Bedürftigen und dient als Brückenbauer zwischen Christen und Israel.

Kommen auch Sie dieses Jahr zum Laubhüttenfest nach Jerusalem (Infos Österreich, Schweiz) und lassen Sie sich inspirieren von dem, was Gott weltweit und aktuell in Israel tut!

 

Große Unterstützung des Likud für Netanjahu

Mehr als 2.000 Likud-Mitglieder haben am Mittwochabend in Tel-Aviv ihre Unterstützung für Israels Premierminister Benjamin Netanjahu, der ebenfalls der Likud-Partei angehört, gezeigt. Organisiert wurde die Kundgebung von Likud-Mitglied David Bitan als Reaktion auf die Protestveranstaltungen, die jeden Samstag vor dem Haus von Israels Generalstaatsanwalt Avichai Mandelbit stattfinden. Die Protestler fordern eine Anklage des Premiers wegen Korruption. Netanjahu warf der politischen Linken und den Medien in Israel vor, „eine obsessive, beispiellose Hexenjagd gegen mich und meine Familie“ zu betreiben, um „die Regierung zu stürzen.“ Die Medien bezeichnete er als „Gedankenpolizei“ und kritisierte deren Mutmaßungen, Israel würde isoliert, schwach und verlassen sein, wenn es sich nicht aus den umstrittenen Gebieten zurückzöge.

„Wir haben Israel in die beste Lage in seiner Geschichte gebracht”, erklärte Netanjahu. Palästinensische Forderungen nach einem Rückzug „bis an den Stadtrand von Kfar Saba“ werde es nicht geben. „Wenn die Linke uns herausfordern will, muss sie dies an den Wahlurnen tun“, sagte der Premier.

 

Israel beschleunigt Bau unterirdischer Barriere zu Gaza

Die israelische Armee beschleunigt den Bau einer unterirdischen Betonbarriere auf israelischem Territorium entlang der Grenze zum Gazastreifen. Das wurde am Mittwoch bekannt. Geheimdienstberichten zufolge lässt die im Gazastreifen regierende islamistische Terrororganisation Hamas zwei Tunnel nur einen Kilometer von Israel entfernt unter Wohnhäusern und in der Nähe einer Moschee im nördlichen Gazastreifen graben. Durch die Dutzende Meter tief reichende Barriere, die überirdisch von einem sechs Meter hohen Sicherheitszaun ergänzt wird und mit Sensoren und Überwachungsgeräten zum Aufspüren von Tunneln versehen ist, soll verhindert werden, dass die Hamas Angriffstunnel unter der Grenze hindurch nach Israel bauen kann. Im Sommer 2014 zerstörte Israel 32 solcher Hamas-Terrortunnel.

 

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