Change Region:Germany

Israel stoppt Gaza-Patienten mit Sprengstoff an Grenze

ICEJ-Kurznachricht vom 20.04.2017

DruckversionSend by email
Posted on: 
20 Apr 2017 (All day)
Israel stoppt Gaza-Patienten mit Sprengstoff an Grenze

Am Mittwoch ist am Erez-Grenzübergang im Gepäck zweier Schwestern aus dem Gazastreifen Sprengstoff entdeckt und zerstört worden. Das gab der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Beth bekannt. Die beiden Frauen hatten eine Einreisegenehmigung für Israel erhalten, um die Krebserkrankung einer der beiden behandeln zu lassen. Erste Untersuchungen ergaben, dass die im Gazastreifen regierende islamistische Terrororganisation Hamas plante, mit dem Sprengstoff Terrorattacken in Israel zu verüben. „Die Terrororganisationen im Gazastreifen, einschließlich der Hamas, nutzen weiterhin die humanitäre und medizinische Hilfe aus, die Israel den Bewohnern des Gazastreifens zukommen lässt“, teilte der Schin Beth mit. Ebenfalls am Mittwoch kam es zu einer versuchten Autoattacke eines palästinensischen Terroristen an der Gusch Etzion-Kreuzung südlich von Jerusalem. Ein 60-jähriger Israeli wurde leicht am Kopf verletzt. Sicherheitskräfte schossen auf den Terroristen, der im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag.

 

Israel führend bei Abwehr von Cyber-Terror

Israel ist führend bei der Abwehr von Cyber-Terror und Cyber-Kriminalität. Das berichtete die Jerusalem Post am Mittwoch. Die israelische Armee bildet spezielle IT-Einheiten aus, die den Cyber-Terrorismus bekämpfen. Israels Generalstabschef Gadi Eisenkot bezeichnet die Cyber-Kriegsführung als die vierte große Bedrohung Israels und erklärte den Cyber-Raum neben Boden, Luft und Meer zur vierten Front. „Es ist eine neue Bedrohung, deren Stärke wir erst jetzt anfangen zu verstehen“, sagte Eisenkot im März. Da Israel davon ausgehe, dass diese Bedrohung in der Zukunft weiter zunehmen werde, verstärke die Armee kontinuierlich die Verteidigungs- und Angriffsfähigkeiten ihrer Cyber-Abteilung, erklärte der Generalstabschef.

 

UN will israelische Ärzte für Friedensmissionen

Die Vereinten Nationen erwägen, israelische Ärzte und medizinisches Personal für ihre weltweiten Friedensmissionen einzustellen. Das gaben die UN diese Woche bekannt. Benötigt werden vor allem Notärzte, Trauma-Spezialisten, Kinderärzte und Psychologen. Da nur 10 Prozent der Stellen mit Frauen besetzt sind, werden v.a. weibliche Bewerber gesucht. „Die Menschen sind unser Kapital in Israel und das Geheimnis unseres Erfolges als Nation“, erklärte Danny Danon, Israels UN-Botschafter. „Wir sind stolz auf die vielen weiblichen Führungskräfte in diesem Beruf. Die UN erkennen und schätzen den Beitrag der israelischen Ärzte für die Welt und wir sind erfreut, dass die UN diese wichtigen Positionen mit Israelis besetzen will.“

 

Rivlin trifft Kirchenvertreter

Israels Präsident Reuven Rivlin hat sich am Mittwoch mit den Patriarchen der katholischen und der griechisch-orthodoxen Kirche in Jerusalem getroffen, um den Osterfeiertag zu würdigen. Rivlin wies auf die Notlage der Christen im Nahen Osten hin, nannte den Terroranschlag auf Kopten in Ägypten sowie die Verfolgung syrischer Christen durch Islamisten und versicherte, Israel werde seine christlichen Bürger beschützen. „Unsere Gedanken sind in dieser schwierigen Zeit bei Ihnen“, sagte Rivlin. „Wir haben alle die Bilder aus Syrien gesehen; ich habe einige der Verletzten, die in israelischen Krankenhäusern behandelt werden, besucht. Was den Christen dort widerfahren ist - und dem gesamten Land – ist ein Schandfleck für die Menschheit.“

 

Share this: