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Israelis entwickeln Drohnen-Abwehr-System

ICEJ-Nachrichten vom 29. August 2019

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Posted on: 
29 Aug 2019 (All day)
Israelis entwickeln Drohnen-Abwehr-System

Israelische Technologiefirmen haben ein System entwickelt, das feindliche Drohnen sicher und effektiv abwehren kann. Das berichteten israelische Medien am Mittwoch. Mit dieser neuen Technologie können demnach zeitgleich bis zu 200 feindliche Drohnen ab einer Entfernung von 3,5 Kilometern übernommen und sicher gelandet werden. Anschließend können die von den Drohnen gesammelten Daten ausgewertet werden. Außerdem sei es möglich, die Drohnen neu einzusetzen. In der vergangenen Woche gab es wiederholt Drohneneinsätze (wir berichteten). Am Mittwochabend ereignete sich erneut ein Zwischenfall. Drei israelische Drohnen wurden im libanesischen Luftraum von libanesischen Soldaten mit Maschinengewehren beschossen. Die israelische Armee bestätigte den Beschuss, äußerte sich aber nicht dazu, wo die Drohnen im Einsatz waren. (Foto: Pixabay, Symbolbild)

 

Israeli holt Weltmeistertitel im Judo

Bei den Judo-Weltmeisterschaften 2019 in der japanischen Hauptstadt Tokio hat der 27jährige Israeli Sagi Muki am Mittwoch in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm die Goldmedaille gewonnen. Wie die israelische Nachrichtenseite Ynetnews am Mittwoch berichtete, ist er nach zwei ersten Plätzen bei den Europameisterschaften 2015 und 2018 nun der erste israelische Sportler mit Weltmeistertitel im Judo. Muki setzte sich im Finale gegen seinen belgischen Kontrahenten Matthias Casse durch. Nach Mukis knappem Sieg gegen den ägyptischen Judoka Mohamed Abdelaal im Viertelfinale hatte Abdelaal seinem israelischen Gegner den Handschlag verweigert. Der israelische Präsident Reuven Rivlin gratulierte Muki am Mittwoch per Twitter: „Dein Sieg macht uns stolz und lehrt uns, dass harte Arbeit, Menschlichkeit und eine stets im Frieden ausgestreckte Hand die größten Hürden überwinden können.”

 

Israel, USA warnen vor Iran

Israel und die USA warnen weiterhin vor den Ambitionen des Iran, sein Einflussgebiet im Nahen Osten auszubauen, und gehen gegen iranische Aggressionen vor. Der israelische Außenminister Israel Katz bat seinen britischen Kollegen Dominic Raab bei einem Treffen am Mittwoch, die paramilitärischen iranischen Revolutionsgarden (IRGC) zur Terrororganisation zu erklären. Das meldete das israelische Nachrichtenportal Times of Israel am heutigen Donnerstag. Großbritannien hatte Anfang 2019 bereits die vom Iran unterstützte Terrororganisation Hisbollah verboten, die IRGC wurden im April von den USA auf die Terrorliste gesetzt. Israel macht die IRGC unter anderem für versuchte Drohnenangriffe aus Syrien verantwortlich. Außerdem berichteten israelische und US-amerikanische Medien über einen Cyberangriff der USA auf eine iranische Datenbank im Juli. Die Datenbank, die zerstört wurde, sei für mögliche iranische Angriffe auf Handelsschiffe im Persischen Golf essentiell gewesen.

 

 

 

Südisrael: Terror-Sommer traumatisiert die Bevölkerung

Mindestens 327 Bewohner der israelischen Ortschaften im Grenzgebiet zum Gazastreifen sind diesen Sommer wegen Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) behandelt worden. Das meldete das israelische Nachrichtenportal Ynetnews am Mittwoch. Viele PTBS-Betroffene leiden unter Schlafmangel und seelischer Belastung, Mitarbeiter von Rettungsdiensten sind häufig von Burnout betroffen. Grund dafür ist der andauernde Terror durch den Raketenbeschuss Südisraels aus Gaza, die wiederholten Versuche bewaffneter Terroristen, illegal nach Israel einzudringen, und die andauernde Brandstiftung durch Feuerballons. Dutzende dieser Brände, die jede Woche verursacht werden, bleiben unserer israelischen Partnerorganisation Operation Lifeshield zufolge in den Medien häufig unbeachtet. Nachdem am Sonntag zwei Raketen auf die Stadt Sderot gefeuert worden waren, mussten 99 Besucher eines dort stattfindenden Konzerts psychologisch versorgt werden, zehn weitere kamen mit einem Schock ins Krankenhaus.

Gebetsanliegen: Bitte beten Sie für die Bevölkerung in den südisraelischen Ortschaften, dass Gott sie vor weiterem Terror bewahrt und ihre seelischen Verletzungen heilt. Beten Sie bitte auch für die Kinder, für die am Sonntag nach der angespannten Lage in den Sommerferien ein neues Schuljahr beginnt. Beten wir um Weisheit für die israelische Regierung, damit der fortwährende Terror an der Grenze zum Gazastreifen nachhaltig beenden wird.

 

Ältester Nachweis der Bezeichnung „Hebräer“ entdeckt

Archäologen haben in der jordanischen Ausgrabungsstätte Khirbat Ataruz, dem biblischen Atarot, den wohl ältesten Nachweis für die Bezeichnung „Hebräer“ entdeckt. Das israelische Nachrichtenportal Times of Israel berichtete am Mittwoch, in einem moabitischen Schrein aus dem 9. oder 8. Jahrhundert v. Chr. sei eine Inschrift entziffert worden, die die „Hebräer“ namentlich erwähne. In welchem Zusammenhang der Name auftaucht sei noch nicht geklärt. Atarot, das östlich des Jordans im Gebiet des hebräischen Stammes Gad lag, wird in 4. Mose 32 erwähnt. Früheren archäologischen Funden zufolge wurde Atarot im 9. Jahrhundert v. Chr. von dem moabitischen Herrscher Mescha erobert. In 2. Könige 3 berichtet die Bibel von der Rebellion Meschas nach dem Tod König Ahabs und dem anschließenden Sieg Israels über Moab.

 

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