
Mindestens 12 Mitarbeiter des im Gazastreifen tätigen UN-Hilfswerks UNRWA haben am 7. Oktober eigenhändig Israelis ermordet und entführt. Laut Informationen der Agentur Reuters stehen offenbar sogar 190 UNRWA-Mitarbeiter unter Terrorverdacht. Verflechtungen zwischen der UNRWA und der Hamas sind seit Jahren bekannt. Mehr als zehn Länder haben jetzt ihre Zahlungen an die UNRWA eingestellt. Auch Deutschland kündigte an, „temporär“ keine neuen Zahlungen zu bewilligen. Volker Beck, Präsident der deutsch-israelischen Gesellschaft, weist allerdings darauf hin, dass sich damit de facto nichts ändere: Denn die Gelder, die von Deutschland erst kürzlich für die UNRWA aufgestockt und bewilligt wurden, sollen offenbar trotzdem weiter fließen – und neue Bewilligungen stehen derzeit ohnehin nicht an. (Foto: Fahrzeuge der Festival-Teilnehmer, die am 7. Oktober von der Hamas überfallen und ermordet wurden. GPO/Mishel Amzaleg)