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Netanjahu fordert Juden bei Bibel-Quiz zur Alijah auf

ICEJ-Kurznachrichten vom 23. April 2015

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Posted on: 
23 Apr 2015 (All day)
Netanjahu fordert Juden bei Bibel-Quiz zur Alijah auf

„Kommt zurück ins Land Israel! Wir warten mit offenen Armen auf euch.“ Mit diesen Worten lud der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu am heutigen Donnerstag beim Internationalen Bibel-Quiz für Jugendliche die Teilnehmer aus anderen Ländern ein, Alijah zu machen und nach Israel einzuwandern. Das Thema des 52. Wettbewerbs war die Rückkehr der Juden nach Israel. „Israel ist der einzige Ort, an dem ein Jude die Straße entlanglaufen und sagen kann `Ich bin jüdisch.´ Wir vergessen nicht, dass andere Regierungen Verantwortung für die Sicherheit jüdischer Bürger haben, aber wir sagen den Juden dieser Welt: `Das ist Heimat, unsere Heimat´.“ Nach der Bekanntgabe der Gewinner sagte Netanjahu: „Soldaten, die dem Land die Treue schwören, erhalten eine Bibel. Die Bibel ist die Quelle unserer Stärke. Ich schätze sie als `Brunnen lebendigen Wassers´ und es ist wichtig, dass unsere Jugendlichen und Kinder von dieser Quelle nehmen.“

 

Israel hat mehr als 8,3 Millionen Einwohner

Derzeit hat Israel etwa 8,345 Millionen Einwohner, das sind 364.000 Personen oder zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Diese Zahlen gab das Zentrale Statistikbüro am Dienstag in seinem jährlichen Bericht zum Bevölkerungswachstum bekannt. Demnach liegt der Anteil der jüdischen Bevölkerung bei 74,9 Prozent (6,251 Millionen), 20,7 Prozent sind israelische Araber (1,73 Millionen). 4,4 Prozent der Bevölkerung (etwa 364.000 Personen) setzen sich aus nicht-arabischen Christen, anderen Religionen und Religionslosen zusammen. Im vergangenen Jahr wurden 176.000 Babies geboren, während 44.000 Menschen starben. Im letzten Jahr kamen rund 32.000 Neueinwanderer nach Israel. Zur Zeit der Staatsgründung vor 67 Jahren hatte Israel etwa 806.000 Einwohner.

 

Ban Ki-Moon fordert Friedensschritte von Israel

UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon hat Israel am Dienstag eindringlich aufgefordert, „glaubhafte Schritte“ zum Frieden und zur Wiederaufnahme der Verhandlungen mit der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) zu unternehmen. Die kommende israelische Regierung solle Israels Verpflichtung zu einer Zwei-Staaten-Lösung bestätigen. Als hilfreiche Schritte bezeichnete Ki-Moon die „Siedlungsbauaktivitäten zu stoppen“ und alle für die PA eingenommenen Steuergelder regelmäßig zu transferieren. Ki-Moon forderte die die internationale Gemeinschaft auf, Druck auf Israel auszuüben und ihre Wirtschaftshilfe für die Palästinenser im Gazastreifen zu erhöhen. Der UN-Generalsekretär erläuterte nicht, was die Palästinenser tun müssten, um den Friedensprozess zu erneuern. Auch die vielen Gesten des guten Willens, die Israel in den letzten Monaten der PA erwies, erwähnte Ban Ki-Moon nicht. Großbritannien und Frankreich drängten den UN-Sicherheitsrat, ein Rahmenkonzept festzulegen, um Frieden zwischen Israelis und Palästinensern zu vermitteln. Neuseeland arbeitet bereits an einem Resolutionsentwurf, um den Prozess anzukurbeln.

 

Israel-Solidaritätskampagne in Amsterdam

Am Samstag haben Stan Kamps, Pastor einer englischsprachigen Baptistengemeinde in Almere, und mehrere seiner Gemeindemitglieder eine Israel-Solidaritätskampagne in Amsterdam gestartet. Mit einer großen Israelfahne verteilten sie Schriften über Israel und kamen mit Passanten ins Gespräch. „So viele Menschen glauben die Lügen und Propaganda, die ihnen über Israel erzählt werden“, erklärte Kamps. „Deshalb gehe ich mit meiner Israelfahne raus, um Juden und Israelis zu ermutigen und mit anderen zu sprechen, die die Wahrheit in Bezug auf Israel hören wollen.“ Kamps möchte diese Aktion regelmäßig fortsetzen. Inspiriert hat ihn der Bericht von Hollands Oberrabbiner Benjamin Jacobs. Dieser sagte, dass es in den letzten Jahren normal geworden sei, dass ihm Leute auf der Straße antisemitische Schimpfnamen hinterherrufen. „Das bestürzt mich sehr und ich möchte ihn wissen lassen, dass wir ihn lieben und für ihn und seine Sicherheit beten“, sagte Kamps. „Ich hoffe, dass auch andere ermutigt sind, für unsere jüdischen Nachbarn und für Israel aufzustehen. Irgendwer muss den Anfang machen und ich weiß, dass wir mit Gottes Hilfe einen Unterschied machen können. Ich sage, lass es mit mir beginnen.“

 

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