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Netanjahu weist Straftatvorwürfe zurück

ICEJ-Kurznachrichten vom 08. August 2017

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Posted on: 
8 Aug 2017 (All day)
Netanjahu weist Straftatvorwürfe zurück

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat gegen ihn gerichtete Straftatvorwürfe zurückgewiesen und in privaten Gesprächen mit Knesset-Abgeordneten die Presse, die Opposition und Mitglieder seiner Likud-Partei, denen er vorwarf, seine Absetzung zu planen, kritisiert. Das berichtet die Jerusalem Post am heutigen Dienstag. Seit Jahren werde versucht, seine Regierung zu stürzen, erklärte Netanjahu. Das werde jedoch nicht gelingen. Er habe nichts zu befürchten, da er sich nichts habe zu Schulden kommen lassen. Daher gäbe es derzeit keinen Grund für Neuwahlen. Die Polizei ermittelt seit einiger Zeit in drei Fällen. Es wird untersucht, ob der Premier in Bestechung, Betrug und Untreue verwickelt ist.

 

Bonnke beim ICEJ-Laubhüttenfest 2017

Die ICEJ freut sich sehr, dass der weltbekannte Evangelist Reinhard Bonnke am 6. Oktober 2017 erneut bei einem Eröffnungsabend des ICEJ-Laubhüttenfestes in der Wüste von Ein Gedi am Toten Meer sprechen wird. Reinhard Bonnke ist ein Mann Gottes mit brennender Leidenschaft für das Evangelium, einer Vision für Afrika und einer guten Botschaft für die Welt. Bonnke, der 1974 das Werk „Christus für alle Nationen“ (Cfan) gründete, ist vor allem für große Evangelisationsveranstaltungen in ganz Afrika bekannt. Seit 1987 hat Cfan 76 Millionen Entscheidungen für Jesus Christus dokumentiert.

Kommen auch Sie dieses Jahr zum Laubhüttenfest nach Jerusalem (Infos Österreich, Schweiz) und lassen Sie sich inspirieren von dem, was Gott weltweit und aktuell in Israel tut.

 

Jordaniens König besucht Abbas

Der jordanische König Abdullah II. hat am Montag Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas erstmals seit fünf Jahren in Ramallah besucht. In Israel machte der König nicht Station. Das Treffen diente zur Beziehungsstärkung und um „jüngste Entwicklungen in den Palästinensergebieten“ zu besprechen. Nachdem drei israelische Araber Mitte Juli einen tödlichen Terroranschlag auf israelische Sicherheitskräfte in der Altstadt Jerusalems verübt hatten, ließ Israel an den Zugängen zur Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg Metalldetektoren aufstellen, um weitere Anschläge zu verhindern. Aufgrund diplomatischen Drucks und gewalttätiger palästinensischer Proteste wurden die Maßnahmen zwei Wochen später zurückgenommen. Jordanien verwaltet die islamischen heiligen Stätten in Jerusalem.

 

Frankfurter Studenten verurteilen BDS

Das Studierendenparlament (Stupa) der Goethe-Universität in Frankfurt am Main hat am Donnerstag die anti-israelische BDS-Kampagne (Boykott, Kapitalabzug und Sanktionen) als antisemitisch verurteilt. „Der Aufruf zum Boykott von Produkten aus den von der BDS-Kampagne als `besetzte Gebiete´ bezeichneten Teilen der Westbank, aus Ost-Jerusalem und den Golanhöhen steht deutlich in der Tradition des nationalsozialistischen sogenannten Judenboykotts und dem Spruch `Kauft nicht bei Juden!´“, heißt es in der Resolution des Stupas. „Der Antisemitismus der BDS-Bewegung tritt deutlich in der immer wiederkehrenden Betitelung Israels als `Apartheidsregime´ zutage. Sie ist Teil des Versuchs, Israel zu dämonisieren und den angeblich rassistischen Charakter des Zionismus hervorzuheben.“ „Der Aufruf zum ‚Wissenschaftsboykott‘ ist ein schwerer Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit, deshalb hat die BDS-Kampagne an der Universität nichts zu suchen“, erklärte Johannes Fechner, stellvertretender AStA-Vorsitzender.

 

Saudischer Kolumnist lobt Israels Rechtssystem

Dr. Jasser Al-Harbash, Kolumnist der saudischen Tageszeitung Al-Jazirah, hat im letzten Monat das israelische Rechtssystem gelobt; auch wenn er Israel als „Besatzer“ und die arabischen Staaten als „Opfer“ bezeichnete. Das Justizsystem des jüdischen Staates sei „das Geheimnis der Überlegenheit des zionistischen Gebildes gegenüber seinen Nachbarn.“ Israelische Bürger könnten sich der Gerechtigkeit in ihrem Land sicher sein, da auch hohe Politiker in Israel bereits zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden. In Israel werde jeder zur Rechenschaft gezogen, selbst Präsidenten und Premierminister, erklärte Al-Harbash. In den benachbarten arabischen Staaten fehle diese Gerechtigkeit hingegen.

 

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