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Trump: US-Botschaft bleibt vorerst in Tel Aviv

ICEJ-Kurznachrichten vom 18. Mai 2017

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Posted on: 
18 Mai 2017 (All day)
Trump: US-Botschaft bleibt vorerst in Tel Aviv

US-Präsident Donald Trump wird vorerst nicht die Anweisung geben, die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem umzuziehen. Das gab ein Mitarbeiter der US-Regierung am Mittwoch bekannt. Ein Umzug der US-Botschaft nach Jerusalem bleibe langfristig Ziel des US-Präsidenten, doch sei der jetzige Zeitpunkt ungeeignet, da Israelis und Palästinenser sich offen für Friedensgespräche zeigten. „Der Präsident möchte, … dass die Parteien zusammen sitzen und ohne Vorbedingungen miteinander reden, in der Hoffnung, dass dies zum Frieden führt“, erklärte David Friedman, Botschafter der USA in Israel. Die USA hätten keinen Siedlungsbaustopp von Israel gefordert und auch Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas verzichte auf Vorbedingungen.

 

Jordanien: Geheimdienstinfos über IS-Anschlag von uns

Im Streit um die Vorwürfe, US-Präsident Donald Trump habe in unangemessener Weise Geheimdienstinformationen an Russland weitergegeben, hat es eine neue Wendung gegeben. Al Jazeera berichtet am heutigen Donnerstag, nicht Israel habe die Informationen über einen geplanten Anschlag des IS während eines Flugs in die USA bereitgestellt, sondern jordanische Geheimdienstmitarbeiter. Trump soll diese Informationen letzte Woche bei einem Treffen im Weißen Haus an den russischen Außenminister Sergei Lavrov weitergegeben haben. „Israel hat vollstes Vertrauen, unsere Geheimdienst-Informationen mit den Vereinigten Staaten zu teilen und freut sich auf eine Vertiefung dieser Beziehung in den kommenden Jahren unter Präsident Trump“, erklärte Ron Dermer, israelischer Botschafter in den USA.

 

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