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25 Jahre häuslicher Pflegedienst der ICEJ

Berufen für eine Zeit wie diese

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Posted on: 
9 Jun 2021
25 Jahre häuslicher Pflegedienst der ICEJ

Es gibt Grund zu feiern! Vor 25 Jahren wurde der häusliche Pflegedienst der ICEJ für russisch-jüdische Einwanderer gegründet, als Krankenschwester Corrie van Maanen zur ICEJ kam. Viele ältere und behinderte Israelis erhalten bei den wöchentlichen Besuchen von Corrie und ihrem Team fürsorgliche Pflege und Ermutigung.

Foto: ICEJ, Seit 25 Jahren kümmert sich Corrie van Maanen liebevoll um pflegebedürftige ältere Israelis.

Wahre Freundschaft

Seit 18 Jahren pflegt Corrie eine kostbare Beziehung zu einer jüdischen Familie, deren Tochter auf Vollzeitpflege angewiesen ist. Die Eltern machten leidvolle Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg. Seit ihrer Ankunft in Israel kümmern sie sich um ihre behinderte Tochter. Beide sind mittlerweile 80 Jahre alt. Corrie unterstützt sie auf praktische und liebevolle Weise bei der Pflege ihrer Tochter. Die wöchentlichen Pflegebesuche sind für sie sehr ermutigend. Beim Abschied seufzte die Mutter kürzlich: „Ach, wenn ich dich nicht hätte!“

Mittragen

Eine andere Frau kennt Corrie bereits seit 25 Jahren. Sie machte mit ihrem Mann und ihren kranken und gebrechlichen Eltern in den 1990er Jahren Alijah. Unser Pflegedienst besuchte die Eltern bis zu ihrem Tod und kümmerte sich um den Ehemann, als dieser krank wurde. Mittlerweile ist die Frau verwitwet und lebt alleine. Vor Kurzem half unser Team ihr beim Umzug in eine neue Wohnung. Sie erzählte Corrie: „Wie soll ich euch danken? Wenn meine Not am größten ist, seid ihr immer für mich da.“

Leahverließ ihre Heimat in der Ukraine vor 25 Jahren, um für eine medizinische Behandlung nach Israel zu kommen. Noch heute sitzt sie im Rollstuhl und hat mit gesundheitlichen Beschwerden zu kämpfen, doch ihre fröhliche Art hat sie sich nicht nehmen lassen. Im letzten Jahr erlebte sie wegen der Corona-Beschränkungen zahlreiche einsame Momente. Besonders in dieser Zeit stellten die Besuche unseres Teams für viele ältere Israelis den Höhepunkt ihrer Woche dar. Gegenüber Corrie betonte Leah: „Meine christlichen Freunde sind ein äußerst wichtiger Teil meines Lebens in Israel.“

Ein offenes Ohr

Zu einem über 90-jährigen, blinden Mann hat sich ebenfalls eine herzliche Beziehung entwickelt. Bei einem Besuch erzählte er Corrie: „Ich freue mich jede Woche auf dein Kommen, weil du mir zuhörst, wenn ich meine Geschichten erzähle.“ Nachdem er einen Bericht über den Holocaust gesehen hatte, erklärte er: „Kein Fernseher kann jemals zeigen, was ich in der Finsternis des Krieges gesehen habe.“ Noch heute, mehr als 75 Jahre später, spricht er oft von seinem Leiden während der Schoah. Jede Woche kauft der häusliche Pflegedienst Lebensmittel für ihn, denn seine Rente ist knapp. Er ist sehr dankbar für die Unterstützung, und dass er es nach Israel geschafft hat: „Das hat mir Leben gegeben.“

Vielen Dank für Ihre Hilfe in den letzten 25 Jahren! Bitte unterstützen Sie auch weiterhin unseren Liebesdienst für pflegebedürftige Israelis. Als Verwendungszweck bitte „Häusliche Pflege“ angeben, herzlichen Dank!

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