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Adventsmarkt: Schule in Weissach unterstützt Haifa-Heim

Schüler backen und basteln für Holocaustüberlebende

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Posted on: 
3 Dez 2019 (All day)
Adventsmarkt: Schule in Weissach unterstützt Haifa-Heim

Am Freitagnachmittag hat der Adventsmarkt der Ferdinand-Porsche-Schule im baden-württembergischen Weissach stattgefunden, dessen Erlös zur Hälfte an das ICEJ-Heim für Holocaustüberlebende in Haifa gespendet wird. Mitarbeiter der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) waren mit einem Stand vor Ort. Neben Hot Dogs und Kuchen verkauften Kinder aller Klassenstufen selbstgebastelte Kunstwerke an Eltern, Angehörige und Besucher. Schulleiterin Karin Karcheter erklärte, die Entscheidung, den Dienst der ICEJ zu unterstützen, sei auf der Gesamtlehrerkonferenz einstimmig gefallen. Für die Auswahl des Spendenprojekts Haifa-Heim spielte die thematische Angliederung an den Geschichtsunterricht eine Rolle, zudem sei es wichtig, Holocaustüberlebende zu unterstützen: „Die Zunahme antisemitischer Übergriffe in unserem Land ist erschreckend. Wir dürfen diese Entwicklung nicht hinnehmen“, stellte Schulleiterin Karcheter fest.

Foto: ICEJ-Mitarbeiter Carina Rieger, Stephan Lehnert und Birgitt Omari auf dem Adventsmarkt, ICEJ

Stephan Lehnert, Büroleiter der ICEJ-Deutschland, hatte vor dem Adventsmarkt das Haifa-Heim als Spendenprojekt altersgerecht in den verschiedenen Klassenstufen vorgestellt. Daraufhin bereiteten die Schüler Bastelarbeiten vor, um durch deren Verkauf die Holocaustüberlebenden in Haifa zu unterstützen. Durch die Präsentation im Unterricht kamen auch Familien ins Gespräch, wie die Mutter einer Fünftklässlerin berichtete: „Als meine Tochter an diesem Tag aus der Schule kam, erzählte sie mir, dass sie als einzige noch nichts über den Holocaust gehört hatte. Also entschied ich mich dazu, behutsam mit ihr über das Thema zu sprechen.“ „Wir danken der Ferdinand-Porsche-Schule herzlich für ihre offenen Türen sowie ihre Einsatzbereitschaft und freuen uns über die wertvolle Unterstützung für die Holocaustüberlebenden in Haifa“, bedankte sich Stephan Lehnert.

 

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