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Als freiwilliger Helfer beim Laubhüttenfest

Ein Blick hinter die Kulissen

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Posted on: 
21 Mär 2017 (All day)
Als freiwilliger Helfer beim Laubhüttenfest

Sie geben alles, und das freiwillig! Jedes Jahr zum Laubhüttenfest verstärken über 200 freiwillige Helfer die Mitarbeiter der ICEJ in Jerusalem. Ohne sie wäre der Großevent mit rund 5000 Besuchern aus aller Welt einfach nicht zu stemmen. Diese vorübergehenden Team-Mitglieder, kurz „Feasties“ (von Englisch Feast = Fest) genannt, kommen aus über 30 Ländern. Ihre Einsatzzeiten variieren von zehn Tagen bis zu einem Monat. Sie arbeiten in den unterschiedlichsten Bereichen mit wie beispielsweise Ordnerdienst, Orchester und Tanzensemble, Kopfhörerverleih, Kinderbetreuung, Erste Hilfe sowie Anmelde- und Logistikabteilung.
Foto: ICEJ/Beim Einsatz als ICEJ-Team-Mitglied entstehen Freundschaften für's Leben

Viele von ihnen opfern ihren Urlaub und zahlen ihren Flug sowie einen Teil ihrer Unterbringungs- und Verpflegungskosten selbst. Und unter ihnen gibt es zahlreiche „Wiederholungstäter“, die das Motto „Nächstes Jahr in Jerusalem“ wörtlich nehmen. Was motiviert die Feasties nun dazu, jedes Jahr wiederzukommen?

Tolle Gemeinschaft
„Es entsteht eine ganz besondere Gemeinschaft unter uns, jeder hat einen hohen Preis bezahlt, um hier zu sein. Die verschiedenen Kulturen, die aufeinander treffen, sind eine große Bereicherung“, erzählt die Lehramtsstudentin Sarah Steege aus Stuttgart, die zum dritten Mal mit dabei ist. Ihre Einsatzbereiche waren Bühnenproduktion und Referentenbetreuung. „Man erfährt so viel darüber, was in anderen Ländern gerade passiert. Wir sind alle in der Jugendherberge untergebracht und beginnen den Tag mit Gebet und Lobpreis. Dann ziehen wir in die ‚Schlacht‘, jeder in seinen eigenen Bereich, und am Abend tauschen wir uns wieder darüber aus, wie alles gelaufen ist. Es entwickeln sich tiefe Beziehungen, die bleiben.“

Spaß bei der Arbeit
Ihren Einsatz beschreibt Sarah als anspruchsvoll, doch offensichtlich kommt, bei aller Intensität und Arbeit, auch der Spaß nicht zu kurz. „Wenn wir spät abends wieder in der Jugendherberge sind, ist immer noch genug Zeit, an der nahe gelegenen Tankstelle ein Eis essen zu gehen“, erzählt Sarah. „Es wird viel gelacht. Und dann gibt es noch diese wirklich komischen Erlebnisse, die man seinen Lebtag nicht vergessen wird. Einmal habe ich aus Versehen den israelischen Präsidenten angerempelt. Er stand hinter mir und ich drehte mich offensichtlich etwas zu schwungvoll um, um ihm ein Mikrofon in die Hand zu drücken. Wir haben uns nur angelächelt, und alles war ok.“

Israel erleben
Durch die verschiedenen Veranstaltungsorte wie beispielsweise Ein Gedi am Toten Meer, das Gartengrab in Jerusalem und den Helfer-Ausflug sehen die Feasties zudem viel mehr von Israel als nur das Konferenzzentrum. „Auch mit unserem israelischen Technikteam in der Konferenzhalle haben sich über die Jahre tolle Beziehungen entwickelt“, erzählt Sarah. „Es lohnt sich wirklich, mit dabei zu sein. Das ganze Jahr fiebern wir schon wieder unserem nächsten Einsatz entgegen.“

Informationen über einen Einsatz als Volontär beim Laubhüttenfest sind hier zu finden.

 

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