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Die ICEJ beim Gebetsfrühstück in Jerusalem

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Posted on: 
11 Jun 2019 (All day)
Die ICEJ beim Gebetsfrühstück in Jerusalem

Anfang Juni hat das Leitungsteam der ICEJ am jährlichen Gebetsfrühstück in Jerusalem teilgenommen. Die Gebetsbewegung wurde vor zwei Jahren vom Knesset-Abgeordneten Robert Ilatov ins Leben gerufen, der unter anderem Vorsitzender des Ausschusses für die Beziehungen zu den christlichen Freunden Israels ist. Er leitet die Veranstaltung gemeinsam mit Michele Bachmann, Abgeordnete des US-Kongresses, und Albert Veksler, Leiter der Organisation ‚Global Aliyah‘, die Juden weltweit bei der Einwanderung nach Israel unterstützt. Zum Gebetsfrühstück kommen jedes Jahr Staats- und Regierungschefs sowie christliche Leiter aus aller Welt in Jerusalem zusammen, um für den Frieden Israels zu beten. Nach Jesaja 62,2 sei Jerusalem das Bindeglied zwischen dem jüdischen Staat und der christlichen Welt, so Ilatov über die Ausrichtung des Gebetsfrühstücks.

Foto: ICEJ-Präsident Jürgen Bühler spricht beim Gebetsfrühstück in Jerusalem

Das diesjährige Frühstück lasse sich als „Zusammenkommen der Nationen“ bezeichnen, kommentierte ICEJ-Präsident Jürgen Bühler. „Mit mittlerweile über 800 Abgeordneten aus 60 verschiedenen Ländern gewinnt das Gebetsfrühstück schnell an Einfluss. Die Hand des Herrn ruht sichtbar auf der Veranstaltung.“ Bühler brachte anerkennend zum Ausdruck, dass das Team vor Ort „dieses Jahr wieder einmal fantastische Arbeit geleistet hat.“

Mojmir Kallus, ICEJ-Vizepräsident für Internationale Angelegenheiten, war ebenfalls tief von der Einheit beeindruckt, die die Veranstaltung prägte: „Christliche und jüdische Männer und Frauen in Führungspositionen haben sehr oft die gleiche Thematik in ihren Reden angesprochen. Zum Beispiel wurde das Buch Ruth wegen seines Bezugs zur Schawuot-/Pfingstzeit häufig erwähnt. In dieser Zeit ist es in jüdischen Familien Tradition, das Buch Ruth zu lesen. Obwohl sie Heidin war, ist Ruth unter den Juden hoch angesehen. Ihrem Bekenntnis ‚Dein Gott wird auch mein Gott sein‘ (Ruth 1,16) liegt die gleiche Haltung zugrunde wie heute den gläubigen Christen aus den Heidenvölkern. Sowohl Christen als auch Juden haben das bekannt, das war für mich ein starkes Zeugnis.“

Abgeordnete aus aller Welt und ganz Israel, aus verschiedensten Kulturen und Demographien kamen für das Gebetsfrühstück nach Jerusalem. Aus Israel haben sich Gläubige mit arabischen Christen und auch mit jüdischen Rabbis zusammengetan, um in Einheit für den Frieden Israels zu beten. Genauso haben sich auch christliche Leiter mit Parlamentsmitgliedern und Ministern eins gemacht, um ihrer Unterstützung Ausdruck zu verleihen und für Jerusalem im Gebet einzustehen.

Für Barry Denison, ICEJ-Vizepräsident für den Verwaltungsbereich, war das diesjährige Gebetsfrühstück in Jerusalem „ein großartiger Erfolg. Die rege Beteiligung hat die Israelis vor allem angesichts des schweren Jahresbeginns sehr ermutigt. Die Gebete waren von unserem Herrn gesalbt und seine Gegenwart wurde von allen Anwesenden bezeugt, auch von den Israelis.“

Übersetzt von: Carina Rieger

 

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