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Ein Anruf der Hoffnung

Telefonberatung für arbeitslose Israelis

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Posted on: 
1 Jun 2021
Ein Anruf der Hoffnung

Wer unerwartet arbeitslos wird, kann den Boden unter den Füßen verlieren. Leider haben zehntausende Israelis während der Corona-Pandemie genau das erlebt. Die ICEJ hilft Betroffenen durch die Unterstützung einer telefonischen Beratungsstelle für Arbeitslose.

Foto: ICEJ, Ausgebildete, freiwillige Mitarbeiter geben arbeitslosen Israelis per Telefonberatung Hilfestellung

Perspektivlosigkeit

Tatsächlich sind momentan eine Million Israelis auf Arbeitssuche. Mehr als 600.000 wurden in unbezahlten Urlaub geschickt und beginnen zu begreifen, dass sie nicht mehr in ihren Job zurückkehren können. Zwar zahlt die Regierung anteilig Arbeitslosengeld, doch diese Hilfen sollen im Juni dieses Jahres auslaufen. Weil sie nicht wissen, wie es nun weitergehen soll, wenden sich viele Betroffene an Beratungsstellen.

Hoffnungstelefon

Gott sei Dank gibt es Hoffnung, die nur einen Anruf entfernt ist! In Zusammenarbeit mit einem israelischen Partner setzt sich die ICEJ für Hilfe in der Arbeitslosenkrise ein, indem sie eine telefonische Beratungshotline sponsert. Diese Anlaufstelle bietet Personen aus allen Bereichen der israelischen Gesellschaft kostenfreie Beratung und Unterstützung. Jeder mutige Anrufer erhält persönliche Hilfestellung sowie praktische Tipps und Anleitung von freiwilligen, ausgebildeten Mitarbeitern. Zum Beispiel werden Anrufer dabei unterstützt, einen Lebenslauf zu schreiben, sich auf ein Vorstellungsgespräch vorzubereiten oder sich konkrete Berufs- und Beschäftigungsziele zu setzen. Sie werden auch darüber informiert, welche Rechte sie besitzen, wie sie mit Einkommensverlusten zurechtkommen und welche weiteren Hilfsquellen und Leistungen es für sie gibt.

Auf Hilfe angewiesen

Junge Menschen, Frauen und Einwanderer sind besonders stark betroffen. Lital, der als Mentor für Neueinwanderer arbeitet, sagte: „Wir wissen es, die Krise wird erst noch deutlich schlimmer werden, bevor es besser wird. Für Neueinwanderer, denen die Kultur noch fremd ist und die kein unterstützendes Familien-Netzwerk haben, ist das besonders schwierig.“

Wertvolle Gespräche

Vor Ausbruch der Corona-Pandemie erhielt die Beratungsstelle monatlich rund 100 Anrufe. Diese Zahl stieg wegen der Krise sprunghaft auf fast 1.000 Anrufe pro Monat an. Viele benötigen und beziehen Langzeithilfen. Ein Anrufer meinte: „Meine Beraterin war sehr professionell und zuvorkommend. Sie stärkte mein Selbstvertrauen, gab mir Hoffnung an schweren Tagen und half mir dabei, während der Jobsuche fokussiert zu bleiben. Für all ihr Fachwissen, ihre positive Haltung, ihren engagierten und professionellen Einsatz, ihre Fürsorge sowie ihren wertschätzenden Umgang mit mir bin ich sehr dankbar.“ Dank Ihrer großzügigen Gaben kann die ICEJ dringend benötigte Hilfsangebote wie diese telefonische Beratungsstelle unterstützen.

Bitte helfen Sie uns auch weiterhin, Nöten in der israelischen Gesellschaft zu begegnen, die durch die Corona-Krise verursacht wurden. Als Verwendungszweck bitte „ICEJ-Hilfsfonds für Israel“ angeben. Herzlichen Dank!

Zum Spendenportal 

ICEJ Deutschland

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