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Gebetsmarsch für Deutschland in Stuttgart

Eintreten für den Frieden in unserem Land

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Posted on: 
14 Jun 2021
Gebetsmarsch für Deutschland in Stuttgart

Rund 300 Menschen sind am Samstag zu einem Gebetsmarsch in Stuttgart mit anschließender Gebetsveranstaltung im Stadtgarten zusammengekommen. Eingeladen hatten der Deutsche Zweig der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) und „Gemeinsam für Stuttgart“ (Evangelische Allianz Stuttgart). „Wir wollen uns für ein freundliches und friedliches Miteinander in unseren Städten und unserem Land einsetzen und Antisemitismus klar entgegentreten“, sagte Stephan Lehnert, Geschäftsführer der ICEJ in Stuttgart. „Wir dulden keine An- oder Übergriffe auf jüdische Mitbürger. Beten wir für den Schutz der Juden in Deutschland, in Israel und in den Nationen.“ In einem symbolischen Akt umrundeten die Teilnehmer betend und mit vielen bunten Bibelversen auf einer Strecke von 2,5 Kilometer auch das Gebiet der Stuttgarter Synagoge.

Foto: Levi Dörflinger/ICEJ, Teilnehmer des Gebetsmarsches für Deutschland in Stuttgart

Loyalität gegenüber jüdischer Gemeinschaft

Im Stadtgarten beteten die Teilnehmer für ihre Stadt, für Deutschland und für Israelis und Araber. „Wir sind besorgt über den antisemitischen Klimawandel, der sich in unseren Straßen erhitzt hat“, erklärte Gottfried Bühler, Erster Vorsitzender der ICEJ-Deutschland. „Wir sind hier, viele Christen aus unterschiedlichen Hintergründen, weil Gott Gebete erhört.“ „In einer Zeit, in der viel Hass auf die Straßen getragen wird, ist es eine Wohltat, keinen Hass oder Beschuldigungen zu sehen, sondern das lebendige Wort Gottes“, sagte Roland Krumm, Vorstandsmitglied von „Gemeinsam für Stuttgart“ und Pastor der City Chapel. Er rief dazu auf, Verantwortung für unsere Städte und für unser Land zu übernehmen und besonders jetzt Loyalität gegenüber den in Deutschland lebenden Juden und gegenüber Israel zu zeigen.

Michael Kashi, Vorstandsmitglied der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW), zeigte sich bewegt. „Noch vor wenigen Wochen haben sich Leute in Stuttgart gegen Israel gestellt, weil Israel sich gegen den Terror der Hamas gewehrt hat“, sagte Kashi und erklärte, die Polizei fürchtete auch einen Anschlag auf die Stuttgarter Synagoge. „Ich bin froh zu sehen, wie viele Leute gekommen sind, um für Israel und die jüdische Gemeinde zu beten. Danke, auch im Namen der IRGW.“

Gebet für Politiker

Christoph Scharnweber, Politikreferent und Gebetskoordinator der ICEJ, ermutigte die Teilnehmer, besonders im Vorfeld der Bundestagswahl in Deutschland zu beten. „Beter kennen keine Politikverdrossenheit, sondern betende Menschen haben einen Auftrag: für alle Menschen und besonders Regierende zu beten, dass wir ein Leben in Frieden führen können, das Gott ehrt“, betonte er und zitierte die Bibelstelle 1. Timotheus 2,1-4. Er erinnerte an das Jubiläum „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ und rief auf zu beten, dass Verunglimpfungen Israels und jüdischer Einrichtungen bestraft würden, damit wieder ein brüderliches Miteinander mit der jüdischen Gemeinschaft in unserem Land entstehe.

Eintreten für Israelis und Araber

Timon Kaiser, ICEJ-Jugendreferent, bat um Gebet für die junge Generation. In einer Zeit, in der sich immer mehr Leute trauten, öffentlich Parolen gegen Israel und das jüdische Volk zu rufen, sei es ermutigend, dass junge Christen sagten: „Wir stehen an der Seite Israels.“ Es wurde auch für die neue Regierung in Israel gebetet, für Einheit im Land zwischen Juden und Arabern, für Koexistenz und friedliches Miteinander. Michael Schlierf (Piano), Susanne Bahnmaier und Jürgen Braig (beide Gesang) bereicherten die Veranstaltung musikalisch und verabschiedeten die Teilnehmer mit dem gesungenen „Aaronitischen Segen“.


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