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ICEJ-Academy mit Colin Mitchell

Gottes Ruf für 2020

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Posted on: 
3 Mär 2020
ICEJ-Academy mit Colin Mitchell

Am Samstag, den 29. Februar, trafen sich rund 80 Teilnehmer zur ICEJ-Academy in Nürtingen, um einen Tag voller Bibellehre, Lobpreis und Gebet zu erleben. Der in London geborene messianisch-jüdische Pastor der Karmel-Gemeinde in Haifa/Israel, Colin Mitchell, sprach über das Thema aus Jesaja 6: „Wer wird für uns gehen? – Gottes Ruf für 2020“. Wie der Prophet bräuchten auch wir inmitten der politischen Verwirrung und des wirtschaftlichen Einbruchs eine neue Vision von Gott, erklärte er: „Wir müssen den König der Könige sehen, den Herrn der Heerscharen – heilig, erhaben, angebetet.“ Neben einem aktuellen Einblick sowie einer Frage-Antwort-Runde zur Lage im Nahen Osten berichtete Colin Mitchell auch über erschreckende, aktuelle Beispiele für modernen Antisemitismus, den die Gemeinde in Deutschland und weltweit nicht untätig hinnehmen dürfe. In Jesaja 58 seien praktische Aufrufe Gottes an uns gerichtet – wenn wir diesen heute nachkommen, werden nicht nur wir uns für Gott verfügbar machen, sondern der Herr selbst werde zu uns sagen: „Siehe, hier bin ich“ (V. 9).

Besonders bewegend für die Teilnehmer war außerdem das Lebenszeugnis des arabisch-christlichen Israelis Sharbel Dakwar. Er sei mit Hass auf die Juden aufgewachsenen und habe alles daran gesetzt, sie zu demütigen und zu verfolgen – bis Jesus die Augen seines Herzens öffnete und Gott in ihm einen einzigartigen Versöhnungsprozess begann, sagte er. „Wenn ihr einen Eindruck vom heutigen Tag behaltet, dann diesen: ein Jude und ein Araber, Seite an Seite. Das ist das Werk Jeschuas“, kommentierte Colin, als er seinen arabischen Freund in die Arme schloss. Zum Abschluss eines erfüllten Tages sprach der messianisch-jüdische Pastor den Aaronitischen Segen auf Hebräisch. (Foto: v.r.n.l. Colin Mitchell, Sharbel Dakwar und Carina Rieger, ICEJ)

 

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