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Neue Horizonte für benachteiligte Jugendliche

Bildungsprojekt in Israel

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Posted on: 
19 Mai 2021
Neue Horizonte für benachteiligte Jugendliche

Viele benachteiligte israelische Jugendliche haben bereits von dem besonderen Mentoren-Programm „Touching the Horizon“ (Den Horizont berühren) profitiert. Die ICEJ unterstützt das Programm seit seiner Einführung vor einigen Jahren als Pilotprojekt an einer Schule in Akko.

Foto: Ein Mentor unterstützt die Programm-Teilnehmer

Das Projekt

Das einzigartige Bildungsprogramm wird aufgrund seines Erfolgs inzwischen auch an anderen weiterführenden Schulen in Israel angeboten. Die ICEJ unterstützt es an zwei Schulen in Jerusalem und an einer in Lod, mit jeweils etwa 25 Teilnehmern. Ziel ist es, benachteiligten Jugendlichen zu helfen, die gefährdet sind, die Schule abzubrechen. Mentoren helfen ihnen durchzuhalten, persönliche Hindernisse zu überwinden und die Schulausbildung abzuschließen. Diese jungen Israelis haben Talent und Potenzial, doch ihnen fehlen die Möglichkeiten und die nötige Unterstützung, um erfolgreich zu sein.

Der Weg

Die Schüler der Klassenstufen zehn bis zwölf treffen sich wöchentlich in einem kleinen, geschützten Rahmen. Sie erhalten persönliche Mentorenbegleitung sowie Nachhilfe in Problemfächern, entwickeln Sozial- und Führungskompetenzen, verrichten gemeinnützige Arbeiten, nehmen an vertrauensfördernden Gruppenaktivitäten teil und bekommen mehrere warme Mahlzeiten pro Woche. Die Lehrer und Mentoren arbeiten auch mit den Eltern, um die Entwicklung und Entfaltung der Jugendlichen zu fördern. Nach dem Schulabschluss werden sie während ihres Militärdienstes und ein Jahr darüber hinaus unterstützt und angeleitet, bis sie ein Studium aufnehmen oder eine Anstellung finden.

Veränderungen

Das Mentoren-Programm beeinflusste Ayalas* Leben nachhaltig. „Dieses Programm hat mich auf bestmögliche Weise verändert“, erzählte sie. „In der 10. Klasse war ich wütend auf alles und jeden, ich wollte mich nicht öffnen oder weiterentwickeln. Alles machte mir Angst, vor allem Veränderung. Ich hasste jeden, besonders mich selbst. Jetzt bin ich in der 12. Klasse, glücklich mit meinem Leben und möchte Neues erleben. Ich liebe es, unbekannte Orte und neue Dinge zu entdecken und so viel wie möglich zu lernen.“

„In der Vergangenheit konnte ich mich nicht beherrschen. Heute weiß ich, wie ich innehalten kann, bevor ich die Kontrolle verliere“, fügte Ayala hinzu. „Als ich lernte, ruhig zu bleiben, begannen meine Wünsche sich zu ändern. Ich konnte mich meiner Angst stellen, neue Leute zu treffen und aus meiner Wohlfühlzone herauszutreten.“

Shai* erklärte, es sei ein Privileg, am Programm teilzunehmen. „Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich genug Selbstvertrauen, um anderen meine Gedanken und Gefühle mitzuteilen, ohne Angst davor zu haben, was die Leute wohl sagen oder über mich denken werden“, sagte Shai. Sie liebt Gesang, ist Teil einer Tanzgruppe in Jerusalem und tritt häufig bei Schulfeiern auf. Die besondere Unterstützung durch „Touching the Horizon“ machte den entscheidenden Unterschied: „Ich kann nun selbstbewusst das tun, was ich liebe. Das Programm half mir, an mich selbst und meine Fähigkeiten zu glauben.“

*Name geändert

Bitte helfen Sie mit, dass benachteiligte Jugendliche auf dem Weg zu Selbstständigkeit und Unabhängigkeit ihr volles Potenzial entfalten können. Als Verwendungszweck bitte „Zukunft & Hoffnung“ angeben, vielen Dank!

Zum Spendenportal 

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