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Schutz für Israelis unter Raketenbeschuss

ICEJ-Team besucht Bewohner Südisraels

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Posted on: 
7 Mai 2019 (All day)
Schutz für Israelis unter Raketenbeschuss

Anfang Mai haben Terroristen aus dem Gazastreifen Südisrael erneut unter massiven Raketenbeschuss genommen. In 48 Stunden feuerten Kämpfer der islamistischen Terrororganisationen Hamas und Islamischer Dschihad mehr als 700 Raketen und Mörsergranaten auf israelische Ortschaften an der Gaza-Grenze – es war der schwerste Raketenbeschuss seit dem Ende des Gaza-Kriegs 2014. Auch dank der in den letzten Jahren von der ICEJ in Südisrael aufgestellten rund 75 Bunker konnten Menschen während der Angriffe an vielen Orten Schutz finden.

 

Foto: Ein ICEJ-Team aus Jerusalem und der Schweiz besucht mit unserem israelischen Freund und Partner Rabbi Shmuel Bowman (rechts) Israelis nahe der Gaza-Grenze.

Terrorwochenende

Ein ganzes Wochenende lang schrillten aufgrund des Raketensperrfeuers aus Gaza in Südisrael immer wieder die Alarmsirenen.Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome (Eisenkuppel) konnte aufgrund der kurzen Distanzen sowie der enormen Anzahl von Terrorgeschossen nicht alle Raketen abfangen, die Häuser, Straßen und Autos trafen. Die israelische Armee reagierte mit Luftangriffen auf 350 Terrorstützpunkte im Gazastreifen. Vier Israelis, darunter ein Vater von vier Kindern, und 23 Palästinenser, u.a. eine schwangere Gaza-Bewohnerin und ein einjähriges Kind, die durch eine fehlgezündete Rakete des Islamischen Dschihad starben, wurden getötet. Über 230 Israelis sowie rund 150 Palästinenser wurden zum Teil schwer verletzt.

Die aktuelle Lage verdeutlicht, dass in Südisrael dringend weitere mobile Schutzbunker benötigt werden. Lassen Sie uns gemeinsam helfen!

Tröstlicher Besuch

Ein Mitarbeiterteam der ICEJ aus Jerusalem und der Schweiz besuchte am Tag, da die von Ägypten vermittelte Waffenruhe einsetzte, Israelis an der Grenze zum Gazastreifen. „Der heutige Besuch unseres Teams hat bestätigt, dass unsere humanitäre Hilfe und Unterstützung Leben rettet und Familien in den gefährdeten israelischen Ortschaften tröstet“, sagte ICEJ-Präsident Dr. Jürgen Bühler. „Hoffentlich hält die vereinbarte Waffenruhe, denn die Terrormilizen in Gaza sind notorisch unzuverlässig und unberechenbar.“ Das Team konnte sich ein Bild von der Lage machen und hörte von Ortsansässigen, welche Sicherheitsbedürfnisse derzeit bestehen und wie ihnen am besten geholfen werden kann, sich auf zukünftige Raketenangriffe vorzubereiten.

Schutz ausweiten

Die ICEJ hat in den letzten gut zwölf Jahren dank der Hilfe von christlichen Freunden weltweit mit unserem israelischen Freund und Partner Shmuel Bowman (Operation Lifeshield) mehr als 75 mobile Schutzbunker geliefert und nun drei weitere bestellt. „Nach 18 Jahren Erfahrung und all den Schutzbunkern, die Gruppen wie ihr in der Region aufgestellt habt, ist die Anzahl der durch Gaza-Raketen getöteten und verletzten Menschen beträchtlich gesunken“, sagte Elan Isaacson, Sicherheitschef der Region Eschkol, dankbar. Die ICEJ setzt sich unermüdlich dafür ein, weitere Schutzbunker aufzustellen, damit Israelis unter Beschuss Schutz und Zuflucht finden.

Bitte helfen Sie uns mit Ihren Gebeten und Gaben, die Bewohner Südisraels zu unterstützen! Ein Schutzbunker aus Beton, der rund 30 Personen Platz bietet, kostet 21.500.- Euro, ein etwas leichterer Stahlschutzbunker 24.000.- Euro. Die Wahl der Art des Bunkers hängt von den örtlichen Begebenheiten ab. Als Verwendungszweck bitte „Schutzbunker“ angeben, herzlichen Dank!

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