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Schutz vor Terror-Raketen aus Gaza: Bunker für Südisrael

In der Stunde der Not an Israels Seite

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Posted on: 
13 Nov 2018 (All day)
Schutz vor Terror-Raketen aus Gaza: Bunker für Südisrael

© Foto: ICEJ, Rabbi Shachar Butzchak und seine Familie sowie die ICEJ-Reisegruppe bei der Lieferung des Stahlschutzbunkers im Moschaw Miftachim.

Bewohner Südisraels haben am gestrigen Montag und heute Morgen den heftigsten Raketenangriff aus dem Gazastreifen seit Ende des Gazakrieges erlebt. Anhänger der im Gazastreifen regierenden islamistischen Terrororganisation Hamas feuerten innerhalb weniger Stunden fast 400 Raketen und Mörsergranaten auf Israel ab, immer wieder heulten die Alarmsirenen. In mehreren israelischen Ortschaften schlugen Geschosse ein, neben Wohnhäusern wurde auch ein Bus getroffen. Ein 19 Jahre alter israelischer Soldat, der neben dem Bus stand, wurde lebensgefährlich verletzt. Die Menschen mussten den größten Teil des Tages und auch die Nacht in Bunkern verbringen. Wer den Schutzraum verlässt, hat bei erneutem Raketenalarm nur wenige Sekunden Zeit, sich in Sicherheit zu bringen. Bei einem Raketeneinschlag in ein Gebäude in Aschkelon kam ein 40 Jahre alter Araber ums Leben, zwei Frauen wurden schwer verletzt. Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom berichtete von insgesamt 53 Verletzten in Israel.
 
Israel reagiert auf Raketenbeschuss
Die israelische Luftwaffe reagierte auf den schweren Raketenbeschuss mit rund 150 Luftschlägen auf Stellungen der islamistischen Terrororganisationen Hamas und Islamischer Dschihad. Unter anderem wurden ein Angriffstunnel, vier Militärstützpunkte und eine Raketenabschussbasis zerstört sowie der TV-Sender „Al-Aksa“ der Hamas. Nach Angaben aus Gaza wurden seit Montag elf Terroristen durch die israelischen Luftschläge getötet. Mitten in Gaza-Stadt wurden drei Hochhäuser getroffen, von denen aus Terroristen operierten. Da die israelischen Soldaten sicherstellten, dass die Gebäude zuvor evakuiert worden waren, gab es keine Berichte über zivile Opfer. „Die israelische Armee wird israelische Bürger entschlossen verteidigen“, erklärte die Armee. „Der Druck auf den Feind ist groß. … Er zahlt einen hohen Preis.“ Israelische Kampfflugzeuge und Helikopter im Luftraum über dem Gazastreifen gehen nahezu zeitgleich gegen Raketenabschussrampen vor, sobald sie von Terroristen genutzt werden. Aktuell zieht die israelische Armee Truppen an der Gaza-Grenze zusammen.
 
Hilfe für Israelis
Die ICEJ hat in den letzten Monaten sieben mobile Stahlschutzbunker in besonders gefährdeten südisraelischen Orten aufgestellt. Sechs dieser Bunker konnten dank der Großspende einer Schweizer Familie finanziert werden. Die Unterstützung von Christen aus aller Welt ermöglichte es uns in den letzten zwölf Jahren gemeinsam mit unserem israelischen Partner Rabbi Schmuel Bowman, Direktor von „Operation Lifeshield“, 65 transportable Schutzbunker an wichtigen Orten wie Schulen, Kinderspielplätzen und Bushaltestellen in Israel aufzustellen.
 
Schutz und Ermutigung
„Die Bunker bieten nicht nur Schutz“, fasste Bürgermeister Gadi Yarkoni aus der Region Eschkol zusammen, was diese christliche Hilfsaktion für die Menschen im Süden Israels bedeutet. „Die Unterstützung gibt uns auch emotionale Sicherheit.“ Das bestätigte Rabbiner Shachar Butzchak, vor dessen Synagoge im Moschaw Miftachim einer der Bunker aufgestellt wurde. „Unsere Freunde in Jerusalem und Tel Aviv laden uns ein, zu ihnen zu kommen, damit wir uns erholen können“, erzählte Rabbi Butzchak der ICEJ-Besuchergruppe bei der Übergabe des Bunkers im September. „Aber eigentlich sollte es genau andersherum sein“, so der Rabbi weiter. „Diese Freunde sollten zu uns kommen, wenn wir sie brauchen.“ Dass sich Christen aufmachten, um die jüdischen Bewohner Südisraels in ihrer Not zu besuchen und um ihnen beizustehen, beeindruckte den Rabbiner zutiefst. „Ihr hattet den Mut und habt nicht gezögert, zu kommen. Danke, dass ihr gekommen seid. Gott segne euch!“
 
Helfen Sie mit!
Die ICEJ sieht es als eine ihrer Kernaufgaben an, in Krisenzeiten für Israel da zu sein. Die aktuelle Lage verdeutlicht erneut, wie dringend die mobilen Schutzbunker benötigt werden. Gerade aus Deutschland möchten wir dazu beitragen, dass so bald wie möglich weitere Bunker aufgestellt werden können. 
 
Bitte helfen Sie uns und unterstützen Sie die Bewohner Südisraels durch Ihre Gebete und Gaben! Als Verwendungszweck bitte „Operation Lifeshield“ angeben. Herzlichen Dank und Gottes Segen!

Zum Spendenportal 
 

ICEJ Deutschland
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