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Schutzbunker für Kfar Aza

ICEJ reagiert auf Hilferuf aus dem Süden

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Posted on: 
10 Jul 2014 (All day)
Schutzbunker für Kfar Aza

Am heutigen Donnerstag (10. Juli), hat die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem zwei transportable Luftschutzbunker an das Kibbuz Kfar Aza an der Grenze zum Gazastreifen geliefert. Dieser Ort wurde in den letzten Tagen mehrfach von der Hamas mit Raketen beschossen. Gestern traf eine Kassam-Rakete aus dem Gazastreifen direkt eine Kunstschule für die Kinder des Ortes. Der Geschäftsführende ICEJ-Direktor, Dr. Jürgen Bühler, war heute bei der Auslieferung der Luftschutzbunker dabei, um Solidarität mit den Bewohnern Kfar Azas, einer landwirtschaftlichen Gemeinschaftssiedlung zu zeigen. Ihre 750 Bewohner haben in den letzten zehn Jahren unter hunderten Raketensalven und Angriffen mit Mörsergranaten gelitten.

Christen spenden Luftschutzbunker
„Die Christliche Botschaft tut alles ihr Mögliche, um den israelischen Ortschaften zu helfen, die am meisten von der Raketenbedrohung betroffen sind – sie müssen Schutz finden, um diesen Ansturm zu überstehen“, sagte Dr. Bühler. „Es hat sehr gutgetan, diese zwei transportablen neuen Luftschutzbunker schnell an unsere bedrängten Freunde in Kfar Aza ausliefern zu können. Wir sind den Christen auf der ganzen Welt, die das möglich gemacht haben, genauso dankbar wie die Bewohner des Kibbuz.“

In den letzten sieben Jahren hat die ICEJ Ortschaften an der Grenze zum Gazastreifen mehr als 40 dieser Luftschutzbunker zur Verfügung stellen können. Die Christliche Botschaft bittet aktuell Christen auf der ganzen Welt um Spenden für ihren Notfall-Hilfsfond, um die Kosten für weitere Luftschutzbunker und dringend benötigte Hilfsmaßnahmen in der Peripherie des Gazastreifens decken zu können.

Fünfmal Raketenalarm – und kein Schutzraum
Diese neuste Bunkerauslieferung wurde durch einen dringlichen Hilfsappell des früheren israelischen Abgeordneten Shai Hermesh ausgelöst, der die ICEJ am Dienstag um Luftschutzbunker für seinen heimatlichen Kibbuz Kfar Aza bat. Viele Bewohner befanden sich am Dienstagmorgen im gemeinschaftlichen Speisesaal zum Frühstück, als es insgesamt fünfmal Raketenalarm gab. Raketen gingen überall in der Nähe des Kibbuz nieder. Doch der Speisesaal hat keinerlei Schutzraum, so dass alle hilfs- und schutzlos blieben. Daraufhin kontaktierte Hermesh die ICEJ und bat um Hilfe. Die Christliche Botschaft bestellte sofort zwei transportable Luftschutzbunker, die heute ausgeliefert wurden.

 

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