Change Region:Germany

Sicherheit für Kinder und Jugendliche in Südisrael

Raketenschutz für Tennis-Club

DruckversionSend by email
Posted on: 
27 Jun 2019 (All day)
Sicherheit für Kinder und Jugendliche in Südisrael

Israels Südgrenze zum Gazastreifen ist nach wie vor eine geplagte Gegend. Ihre Bewohner mussten in den letzten gut zehn Jahren mit vielen Gefahren fertigwerden: Raketenangriffe, Terrortunnel, Scharfschützen und Feuerballons. Viele Kinder und Jugendliche, aber auch ihre Eltern, sind traumatisiert und nehmen Medikamente gegen die Angst. Seit Jahren stellt die ICEJ gemeinsam mit unserem Freund und Partner Rabbi Shmuel Bowman, Direktor der israelischen NGO Operation Lifeshield, Schutzbunker in Orten entlang der Gaza-Grenze auf und liefert wendige, mobile Löschfahrzeuge, um die Sicherheit der Bewohner zu erhöhen. So ermutigen wir Israelis vor Ort und zeigen ihnen unsere Solidarität.

Foto: ICEJ, Gottfried Bühler, Leiter der ICEJ-Deutschland, und ICEJ-Präsident Jürgen Bühler (Jerusalem) haben sich Mitte Mai überzeugt: Aufgrund unserer guten und sehr effektiven Zusammenarbeit mit Rabbi Shmuel Bowman (Operation Lifeshield) kommen Ihre Spendengelder genau da an, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

Wegen der permanenten Terrorbedrohung aus Gaza planen einige Familien aus Südisrael wegzuziehen. Bitte helfen Sie uns, ihre Sicherheit zu erhöhen, um ihr Bleiben zu ermöglichen! Zum Spendenportal

Bewohner Südisraels planen Wegzug

Israelische Medien berichteten im Juni, dass mindestens zehn israelische Familien, die nahe der Grenze zum Gazastreifen wohnen, diesen Sommer aus Südisrael wegziehen wollen, weil die Sicherheitslage aufgrund des Terrors ständig angespannt ist. Im Jahr 2018 stieg der Raketenbeschuss enorm an. Palästinensische Terroristen schossen 1.000 Raketen und Mörsergranaten auf Israel - in den drei Jahren davor waren es insgesamt 71 Raketen. Zuletzt feuerten palästinensische Terroristen Anfang Mai in 48 Stunden mehr als 700 Raketen und Mörsergranaten auf Südisrael, dabei starben vier israelische Zivilisten. Im Grenzgebiet zum Gazastreifen, das unumstritten zum Kernland Israels gehört, leben rund 70.000 Israelis in mehr als 50 Ortschaften. Bei Raketenalarm haben sie höchstens 15 Sekunden Zeit, Schutz zu suchen. Seit Ende des siebenwöchigen Gaza-Krieges 2014 und der Fertigstellung der Bahnlinie von Tel Aviv nach Beerschewa mit Haltestellen in Sderot, Netivot und Ofakim waren wieder mehr Israelis in den Süden gezogen. Nun wächst die Sorge, dass weitere Familien die Gegend verlassen könnten.

Raketenschutz für Tennis-Club

In Ofakim, etwa 28 Kilometer vom Gazastreifen entfernt, gibt es eines von 14 Tennis-Zentren in Israel, in denen sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis 18 Jahren ihre Freizeit verbringen und Werte wie Kooperation, Ausdauer, Fairness und Toleranz lernen. Doch in Ofakim setzen den Kindern nicht nur schwierige Familienverhältnisse und Armut zu - sie leiden zudem unter der permanenten Terrorbedrohung aus Gaza. Weil das Tennisprogramm ohne Zufluchtsort in Notzeiten nicht stattfinden könnte, hat die ICEJ Deutschland im März zwei Schutzbunker neben dem Tennisplatz für die Kleinsten sowie für ihre Mütter und Geschwister aufgestellt. „Ich möchte besonders den Spendern dieser Bunker danken“, erklärte Mitarbeiter Uzi. „Anfang Mai ist eine Rakete nur 50 Meter von hier entfernt eingeschlagen. Doch die Schutzbunker geben den Kindern Sicherheit. Danke, dass ihr uns besucht!“

Bitte beten Sie um Sicherheit für die Bewohner Südisraels und helfen Sie uns, weitere Schutzbunker für sie aufzustellen und Ermutigung zu geben. Als Verwendungszweck bitte „Schutzbunker“ angeben, herzlichen Dank!

Zum Spendenportal

ICEJ Deutschland
IBAN: DE63 5206 0410 0004 0202 00
BIC: GENODEF1EK1

ICEJ Österreich
IBAN: AT34 2032 0174 0070 0370
BIC: ASPKAT2LXXX

ICEJ Schweiz
Bankverbindung: Postkonto 60-719578-3
IBAN: CH44 0900 0000 6071 9578 3

 

Share this: