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Sicherheit für Schülerinnen in Aschkelon

ICEJ sponsert zwei Schutzbunker für israelische Schule

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Posted on: 
4 Apr 2021
Sicherheit für Schülerinnen in Aschkelon

In der südisraelischen Küstenstadt Aschkelon leben viele einkommensschwache Familien. Die Stadt am Mittelmeer liegt nur 13 Kilometer nördlich vom Gazastreifen und damit leider in Reichweite palästinensischer Terroristen. Immer wieder wird die Stadt mit Raketen beschossen.

Foto: ICEJ, Nicole Yoder im Gespräch mit Schülerinnen in Aschkelon

Schutzlos  

Viele Familien in Aschkelon fühlen sich nicht sicher, weil es in ihrer Wohnung keinen Schutzraum gibt. Wenn die Alarmsirenen aufheulen, müssen sie zum nächstgelegenen Schutzbunker rennen. Damit Schulen auch bei verschärften Spannungen in der Region noch Unterricht anbieten dürfen, müssen auf ihrem Gelände Schutzbunker stehen. Es beruhigt die Eltern sehr zu wissen, dass sich ihre Kinder in Sicherheit bringen können, wenn sie bei Raketenalarm in der Schule sind.

Raketenangriff

Neulich besuchte die ICEJ die AMIT Hochschule für Technologie in Aschkelon, die mit engagierten Schülern und fortschrittlichem Lernen einen guten Ruf genießt. An einem Schabbat im Jahr 2014 während des Raketen-Krieges mit der im Gazastreifen herrschenden islamistischen Terrororganisation Hamas wurde die Schule von einer Rakete getroffen und der Eingangsbereich sowie einige Klassenzimmer zerstört. Gott sei Dank befanden sich zum Zeitpunkt des Anschlags keine Kinder im Schulgebäude! Dennoch hat sich der Raketenangriff ins Gedächtnis der Gemeinschaft eingebrannt und bleibende Spuren hinterlassen.

Neustart

Die staatlich-religiöse Schule zählt rund 400 Schüler, hauptsächlich Jungen. Doch vor kurzem rief sie ein separates Programm für Mädchen ins Leben: Etwa 60 orthodoxe Schülerinnen sollten getrennt von den Jungen in ihrem eigenen Schulkomplex unterrichtet werden. Während der Umgestaltung des Gebäudes erfuhr die ICEJ, dass vor Ort dringend Schutzbunker benötigt wurden.

Liebesbeweis

Dank großzügiger Spenden von Christen aus den USA und der Schweiz konnte die ICEJ im neuen Schulbereich für orthodoxe Mädchen zwei Schutzbunker aufstellen. Bei der Übergabe erklärte Nicole Yoder, ICEJ-Vizepräsidentin für Alijah und Soziales: „Diese Schutzbunker sind ein Geschenk von Christen, die Israel lieben. In ihrem Namen wünschen wir allen Schülerinnen und ihren Lehrerinnen ein gesegnetes neues Jahr!“ Das an den Schutzbunkern angebrachte ICEJ-Schild ist eine beständige Erinnerung an diesen Liebesbeweis.

Sicherheit

Der Schuldirektor dankte allen Spendern und betonte, wie wichtig der Schule die Sicherheit ihrer Schüler ist. „Ohne die Schutzbunker hätten wir das neue Mädchenprogramm nicht beginnen können“, erklärte er. Nicole antwortete: „Auch wenn die Schülerinnen nun die Möglichkeit haben, sich in einen Schutzbunker zu flüchten, hoffen wir natürlich, dass sie es nie tun müssen!“ Die Schutzbunker tragen entscheidend dazu bei, dass die Mädchen sich entspannter auf den Unterricht konzentrieren können.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Gabe, weitere von Raketen und Terror bedrohte Orte in Israel zu schützen. Als Verwendungszweck bitte „Schutzbunker“ angeben, herzlichen Dank!

Zum Spendenportal 

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