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Ukrainische Juden in Bedrängnis

Dringender Hilfsaufruf

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Die aktuelle Revolution in der Ukraine lässt die Sorge um die jüdischen Menschen dort immer größer werden. Sowohl pro-ukrainische als auch pro-russische Elemente beschuldigen Juden, die Krise provoziert zu haben. Neonazis machen sich das Chaos zunutze und zeigen Präsenz auf den Straßen. Daher denken viele Juden darüber nach, nach Israel auszuwandern, einige von ihnen haben mit ihren Vorbereitungen bereits begonnen. Nach Angaben der Jewish Agency von Anfang März hat sich die Anzahl der Juden, die aus der Ukraine nach Israel einwandern, in diesem Jahr bereits im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.


Die Jewish Agency hat die Anzahl ihrer Mitarbeiter in der Ukraine um weitere Alijah-Koordinatoren erhöht, um der gestiegenen Nachfrage zu begegnen. Israelische Vertreter sind zudem in ständigem Kontakt mit der ukrainischen jüdischen Gemeinschaft, um über die Lage vor Ort informiert zu sein.

Die Jewish Agency für Israel hat sich auch mit einem dringenden Appell an die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem gewandt. Sie bittet uns um unsere Unterstützung, ukrainische Juden nach Israel in Sicherheit zu bringen. Es gibt dringenden Bedarf, den Transport zum und vom Flughafen und Logistikmöglichkeiten für bedürftige jüdische Familien in der Ukraine, die sich die Reisekosten momentan nicht leisten können, zu finanzieren.


Seit Anfang der 1990er Jahre hat die ICEJ über 42 000 ukrainische Juden bei ihrer Heimkehr nach Israel unterstützt. Einige wurden von mutigen Christen aus Krisenregionen evakuiert, während andere ihre Entscheidung, nach Israel auszuwandern, unter friedlicheren Umständen trafen. Doch diese unerwartete Krise in der Ukraine erfordert jetzt, dass wir erneut handeln, um gefährdete und bedürftige Juden aus dieser Konfliktzone heimzuholen.


Bitte helfen Sie uns durch Ihre Spende, die dringliche Alijah (hebr. für Einwanderung) von Juden aus der Ukraine zu ermöglichen. Zum Spendenportal

 

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